Rezension zu Die Letzte Flotte Band 3: Kriegswirren von Joshua Tree

© Joshua Tree

Der dritte Band war voller entscheidender Manöver und setzte das Spannungslevel nochmal eine Stufe hinauf. Was ich damit meine, erläutere ich dir im Text.

Fakten zum Taschenbuch:
Titel: Die Letzte Flotte – Kriegswirren
Autor: Joshua Tree
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 1. April 2023
Seitenanzahl: 362 Seiten
ASIN: B0BYJF1QCG

Inhaltsangabe:
Gavin und seine Crew haben den Rand des Sternenreichs verlassen und sind auf dem Weg nach Sol, um die drohende Katastrophe aufzuhalten. Doch seine Verbündeten verfolgen eigene Pläne und als es im Sol-System zum unausweichlichen Konflikt zwischen den Parteien kommt, muss auch Janus sich entscheiden, wem seine Loyalität gehört. Der Feind hat diesen Moment lange geplant und Flottenadmiral Marquandts Beziehungen reichen bis in die tiefsten Tiefen des Sternenreichs.
Können Gavin und Janus den Untergang noch stoppen?

(Quelle: https://www.amazon.de/Die-Letzte-Flotte-3-Kriegswirren-ebook/dp/B0BYJF1QCG/, Datum: 1. April 2023)
Vorabexemplar

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover zeigt eine Vielzahl von Elementen, in die man viel hinein interpretieren kann. Für mich ist es fast ein wenig zu voll und doch hat es irgendwie eine starke Wirkung. Es zeigt eine Szene aus der Geschichte und trifft diese sogar recht gut.

Meine Meinung zum Inhalt:

Beim dritten Band der Trilogie kann ich mich eigentlich nur noch wiederholen. Der Band las sich locker und schnell. Joshua Tree schickte mich zurück an die Seite von Gavin und seiner Crew, sowie zu Janus und Mirage. Die Geschehnisse waren folgenschwer, intrigenreich und erschütterten das Sternenreich in seinen Grundfesten.

Schon der erste Abschnitt war sehr aufschlussreich für mich. Ich sah bei Janus eine weitere Facette, die zu seiner Persönlichkeit gehörte und die er bisher erfolgreich versteckt oder verdrängt hatte. Ich konnte den Mann nun viel besser einschätzen und erkannte das wahre Ausmaß seiner Loyalität Elayne, die Tochter des Imperators bekam dieses Mal eine größere Rolle. Die junge Frau hatte versteckte Qualitäten, die sie stets verbergen hatte müssen. Ihre innere Stärke war bewundernswert. Gavin und Marshall blieben auch in diesem Band meine Lieblingsprotagonisten. Die Beiden arbeiteten gut zusammen und vertragen dieselben Interessen. Gleichzeitig schien sie nun eine Freundschaft zu verbinden.

Bezüglich Gavin, Hellcat, Dodger und Bambam entwickelte sich ein Geschehen, dass ich erwartet hatte. Es gab keine andere Schlussfolgerung, aufgrund den vorangegangenen Taten. Marquandt zog seine Pläne mit aller Härte durch und nutzte alle Begebenheiten um als Held dazustehen. Niemand sah die Wahrheit, denn die Verflechtungen reichten tief. Dennoch waren damit Ereignisse verbunden, die mich überraschen konnten. Langweile? Fehlanzeige! Die findest du hier eindeutig nicht. Des Weiteren kam es an einem neuen Ort zu extrem aufregenden Szenen mit einem taktischen Manöver, das Rücksichtlosigkeit von Nöten hatte. Eine bestimmte Person agierte unverhofft und änderte damit alles.

Natürlich wurden danach neue Pläne geknüpft bzw. Alte weiterverfolgt. Ich konnte genauso wie Gavin nur noch hoffen und glaubte, dass sie es schaffen würden. Zuvor war ich froh gewesen, dass die Handlungsstränge zusammenliefen. Parallel dazu bekam ich erstmals mehr Abschnitte aus der Sicht einer anderen Person zu lesen.

Jedenfalls führte uns die Vorgehensweise an einen gefährlichen Punkt, von dem kaum jemand etwas ahnte. Erst in letzter Sekunde setzte jemand die Puzzleteile zusammen und ein Kampf auf Leben und Tod entbrannte. Wer gewann kann ich dir nicht verraten, sonst wäre die ganze Spannung dahin. Ich kann dir sagen, dass ich das Lesen nicht mehr unterbrechen wollte und dem Ende entgegenfieberte. Der Epilog von Janus war ein gelungener, vorläufiger Abschluss.

Mein Fazit:

Der dritte Band der Trilogie war actiongeladen und brachte folgenschwere Ereignisse mit sich. Mit Neugier und viel Aufmerksamkeit verfolgte ich das Geschehen und bildete mir damit meine eigene Meinung. Einer der Protagonisten zeigte eine versteckte Seite von sich und jemand anderer bewies, wie viel Stärke in der Person vorhanden war. Ich fieberte ununterbrochen mit und hoffe, dass eine Rettung möglich war. Mehrere aufregende Wendungen und neue Orte brachten Schwung ins Geschehen. Unerwartetes Verhalten veränderte die Situation. Die Hoffnung konnte nicht ausgelöscht werden und führte zu einer weiteren Konfrontation, die so vieles entscheiden würde. Schlussendlich gab es für die Trilogie ein würdiges Ende. Ob gut oder schlecht, musst du selbst herausfinden.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1
Band 2: Schattensaat
Band 3: Hier


Möchtest du noch tiefer in Joshua Trees Buchwelt eintauchen?
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Dort kannst du viel nachlesen und ein Teil des Wikis werden, in dem du dich beteiligst und Beiträge erweiterst bzw. befüllst.

Logo – Credits: Joshua Tree / Midjourney


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