Rezension zu Avatar-Reihe Band 8: Weltenriss – Totgesagte leben länger von Ivan Ertlov

© Cover: Ivan Ertlov, Fotot: Viktoria M. Keller

Bei Band 8 bot sich mir eine einfache Geschichte, die aufregend erzählt wurde und einige gute Wendungen beinhaltete. Genaueres verrate ich dir im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Weltenriss – Totgesagte leben länger
Autor: Ivan Ertlov
Verlag: Homegrown Games Australia
Erscheinungsdatum: 1. Dezember 2022 (Print)
Seitenanzahl: 226 Seiten
ISBN: 979-8366433945

Inhaltsangabe:
Als sich in der Nähe der altehrwürdigen Tyson-Forschungsstation ein Mikrowurmloch öffnet, reagieren die dorthin abgeschobenenen, normalerweise ausgesprochen mäßig bekannten Forscher und Wissenschaftler mit Begeisterung. Erst recht, als durch dieses ein Datenpaket getunnelt wird, ehe das Wurmloch wieder kollabiert. Eine Botschaft, deren Ursprung im Kepler-1972 System vermutet wird, mehr als 900 Lichtjahre von der Erde entfernt und in einer jener Zonen gelegen, die weder Menschen noch Rosh, Aldebaraner oder Gouch bereisen. Eine Nachricht von einer noch unbekannten raumfahrenden Spezies? Ein Erstkontakt? Enttäuschung mischt sich mit ungläubigem Staunen, als der wahre Absender identifiziert wird: Simon Timothy Harris, Colonel a. D., ehemaliger britischer Spion im Dienste der Vereinten Nationen. Johns Onkel, das Schlitzohr. Der ursprüngliche Besitzer der Avatar. Die Nachricht ist nichts weniger als ein verzweifelter Hilferuf, den John und Alice nicht ignorieren können …

(Quelle: https://www.amazon.de/Weltenriss-Totgesagte-l%C3%A4nger-Avatar-Roman-Avatar/dp/B0BN1N9BZV/, Datum: 17. Januar 2023)
Rezensionsexemplar

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist genauso schlicht gestaltet wie die der Vorgängerbände. Zu sehen sind vermutlich Alice und John. Es lässt sich viel und doch wieder nichts in das Hineininterpretieren, auf das die Beiden blicken.

Meine Meinung zum Inhalt:

Die Handlung ist Band 8 überzeugte mich mit ihrer Einfachheit und der aufregenden Erzählweise. Ganz besonders freute ich mich über das Hinzukommen eines neuen Protagonisten, der mich an die alten „glorreichen“ Zeiten von Alice und John erinnerte. Ivan Ertlov gelang mit seiner Erzählweise ein gutes Maß an Spannung aufzubauen und einige gute Wendungen zu konstruieren.

Natürlich hatte ich teilweise meine Vermutungen, doch lag ich dabei öfter falsch. Mit seinem gewönnt klaren Schreibstil schickte der Autor unsere ehemaligen Helden auf eine neue Reise. Wie immer schaffte er es bei seiner Erzählung einiges aufs Korn zu nehmen und das Ganze passend in seinen Text einzuweben. Sein Humor brachte auch mich zwischendurch zum Schmunzeln. Es gab bei dem Buch nur eine einzige Stelle, die ich übersprang.

Wer hätte gedacht, dass sich die vermeintliche Rettungsmission so entwickeln würde? Ein Kampf? Sicherlich! Überraschungen? Ja doch! Aber diese Hintergründe? Auf die Idee wäre ich zu spät gekommen. Wir hatten wirklich Schwein, dass die Wahrheit rechtzeitig von jemanden sehr Fähigen aufgedeckt wurde.

Das Buch las sich rasch und flink. Langweile bot sich mir auf keiner einzigen Seite. Vielmehr genoss ich es, mich wieder an der Seite von Alice und John zu befinden. Zum Schmunzeln brachte mich erneut ihre anhaltende Leidenschaft füreinander.

Über das was die Beiden vor Ort vorfanden, kann ich dir nicht wirklich viel verraten, denn dann würde ich dir die Spannung nehmen. Sei dir gewiss, dass es einige richtig gute Szenen gibt. Eine davon war makaber, die Andere emotional und eine Weitere verdächtig. Tiefgründiges gab es eher weniger und mit einem Aspekt wurde sich nur am Rande beschäftigt. Doch das war für die Geschichte nicht wichtig, denn es gab genug Spannung und Nervenkitzel.

Mit dem Epilog machte uns Ivan Ertlov ein Versprechen: Wir dürfen uns auf weitere spannende und vor allem aufregende Abenteuer freuen. Unsere Protagonisten werden nochmal zu Hochtouren auflaufen. Humor und Spaß miteingerechnet natürlich. Meine Erwartungen sind dementsprechend hoch.

Ein zusätzlicher Bonus waren für mich die Bilder, welche meiner Fantasie halfen, sich die Beschreibungen vorzustellen. Einige davon überraschten mich mit ihren Darstellungen, andere waren gut getroffen.

Mein Fazit:

Mit Begeisterung kann ich verkündigen, dass John und Alice noch lange nicht zum alten Eisen gehören. In diesem Band bewiesen sie uns, was sie noch alles draufhaben. Naja, kleine Hilfsmittel darf es geben. 😉 Es bot sich mir eine einfache, aufregende und mit starken Szenen gespickte Geschichte. Die Hintergründe waren vielleicht nicht mega komplex, doch mit guten Ideen versehen. Die Umsetzung des Autors war glaubhaft und ließ Raum für kurze Emotionen. Ein Kampf (oder mehrere?) durfte natürlich nicht fehlen. Ich genoss die Spannung während dem Lesen und lachte über so manche Äußerung. Gleichzeitig behielt ich den Ernst der Lage im Blick. Ein neuer Protagonist brachte Schwung ins Geschehen. Ich freue mich definitiv auf Band 9!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Mutation – Alte Freunde und profitable Kriege
Band 2: Todessprung – Reiche Mentoren auf fernen Welten
Band 3: Ganymed, Gone – Wer stiehlt schon einen Mond?
Band 4: Showdown Beijing – Quō vādis, Korechina?
Band 5: Kriegerehre – Der letzte Flug der Avatar
Band 6: Andromeda oder Tod – Echo der Avatar
Band 7: All Hail Britannia!
Band 8: Hier
Band 9: Alte Krieger, neue Feinde – erscheint am 1. Februar 2023

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