Rezension zu Keltenfluch – Mord im Schwarzwald von Christoph Morhard

© Cover: Christoph Morhard, Foto: Viktoria M. Keller

Dieses Buch entpuppte sich für mich als große Mogelpackung und konnte nur mit wenig punkten. Im Text teile ich dir mit, was ich erlebt habe.

Fakten zum Buch:
Titel: Keltenfluch – Mord im Schwarzwald
Autor: Christoph Morhard
Verlag: BoD – Books on Demand
Erscheinungsdatum: 19. September 2022
Seitenanzahl: 352 Seiten
ISBN: 978-3756823062

Inhaltsangabe:
Ende der 90er-Jahre: Ein grausamer Ritualmord im idyllischen Schwarzwald. Die Polizei steht vor einem Rätsel und bei den Einheimischen herrscht Angst vor dem äußerst brutalen Killer. Leon, Elena und Nathan haben sich eigentlich auf die Herbstferien gefreut. Aber unaufhaltsam werden sie immer weiter in die mysteriösen Vorgänge um den Mordfall hineingezogen. Verbirgt sich in den dunklen Schatten des dichten Waldes wirklich ein schreckliches, uraltes Geheimnis? Aus anfänglicher Neugier wird schnell blutiger Ernst.

(Quelle: https://www.amazon.de/Keltenfluch-Mord-im-Schwarzwald-Thriller/dp/3756823067/, Datum: 30. Dezember 2022)
Rezensionsexemplar

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist in einem mystischen Stil gehalten. Der Wald symbolisiert den unheimlichen Ort, an der Mord stattgefunden hat. Zusammen mit dem Nebel und dem Jugendlichen in der Mitte hat es eine tolle Wirkung. Aufgrund des Covers hatte ich bei Social Media innegehalten, als ich es in den Storys sah.

Meine Meinung zum Inhalt:

Nach dem Klappentext hatte ich richtig Lust auf die Geschichte und war gespannt, als was sich das uralte Geheimnis herausstellen wird. Der Prolog begann recht gut und ich erwartete deshalb eine aufregende Geschichte. Bald stellte ich fest, dass der Autor einen zwar flüssigen, aber doch sehr ausschweifenden Schreibstil hatte.

Er beschrieb den Alltag der Kinder sowohl zuhause als auch in der Schule übermäßig genau. Natürlich durften dabei persönliche Probleme nicht fehlen. Recht schnell begann mich das zu nerven, weil ich mehr über den Mord erfahren wollte. Aus erster Hand, nicht aus Dritter! Richtige Ermittlungen? Fehlanzeige! Die bekam ich in keinster Weise zu lesen. Ein großer Teil der Geschichte wurde aus der Sicht der drei Kinder erzählt. Dabei wechselte der Autor oft innerhalb der Absätze zwischen ihnen herum.

Für mich war es ziemlich unlogisch, wie die Kinder in den Mordfall verwickelt wurden. Sie agierten mit Spekulationen und landeten aus den seltsamsten Gründen im Wald. Warum sollte ein Wandertag der Schule trotz eines Mordes nahe am Tatort vorbeigeführt werden? Sowas von unlogisch! Selbst wie die Polizei agierte, wirkte höchst unpassend auf mich. Das größte No-Go, was der Autor getan hat, war das Verwechseln der eigenen Protagonisten-Namen. Bei ein oder zwei Mal hätte ich gesagt, dass es mal passieren kann. Doch es geschah viel zu oft.

Ich konnte vielfach die Handlung nicht nachvollziehen. Bei den Beschreibungen des Alltags der Kinder ertappte ich mich immer wieder beim Querlesen. Viele Kapitel waren äußerst langweilig und zogen sich extrem in die Länge. Da konnten auch nicht die Abschnitte aus der Sicht des Lehrers helfen. Die hätte ich am liebsten übersprungen, weil ich sie als unnötig empfand. Das Wenige, was wichtig war, hätte man auch anders einbinden können.

Den mystischen Aspekt des Buches fand ich von allem am besten. Einige wenige Szenen wurden für kurze Zeit aufregend. In Kapitel „Sonntag“ konnte sich nach einer plötzlich perfekten Lösung (die natürlich genau zum richtigen Zeitpunkt gefunden wurde) und einem zähen Hin und Her ein wenig Spannung aufbauen. Es gelang mir sogar ein ganz kleines bisschen mit zu fiebern und ich dachte sogar, dass es ein solides Ende gab. Bis ich den Epilog las. Hätte ich das doch nur gelassen, denn dieser zerstörte alles, was zuvor aufgebaut wurde. Meine Enttäuschung verdoppelte sich und ich begann die verlorene Lesezeit für das Buch zu betrauern. Ein Thriller war dieses Buch für mich nicht. Eher ein Roman mit Mystischem und einem Kriminalfall der zwanghaft eingebunden wurde und in den man zu viel hineinpacken wollte.

Mein Fazit:

Dieses Buch war für mich eine große Enttäuschung, weil ich kaum etwas von der versprochenen Spannung fand und viele unlogische Dinge geschahen. Mit dem Verwechseln der eigenen Protagonisten-Namen geschah ein absolutes No-Go. Die Handlung wurde mit zähen und vielen ausschweifenden Beschreibungen über den Alltag der Kinder in die Länge gezogen. Ich hatte mir einen Fokus auf das keltische Grab, den Morden und dem Mystischen gewünscht. Dieser kam nur im letzten Drittel – mit zu weinig Inhalt. Der Epilog zerstörte die wenige Spannung und den soliden Abschluss nach Kapitel „Sonntag“. Positiv erwähnen möchte ich den flüssigen Schreibstil des Autors, das Cover und die Grundidee. Mich konnte das Buch nicht überzeugen.

Ich vergebe 1 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 1 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

2 Gedanken zu “Rezension zu Keltenfluch – Mord im Schwarzwald von Christoph Morhard

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