Rezension zu [Hörbuch] Alice im Wunderland von Lewis Carroll

©gemeinfrei (P)2009 Audible Studios

Die Originalgeschichte ist wirr, verrückt, lustig und absolut eigenwillig, dennoch hatte ich Spaß beim Hören selbiger. Warum ich so darüber denke, erläutere ich dir im Text.

Fakten zum Hörbuch:
Titel: Alice im Wunderland
Autor: Lewis Carroll
Sprecherin: Nana Spier
Verlag: Audible Studios
Erscheinungsdatum: 02. April 2009
Version: Ungekürzte Ausgabe
Laufzeit: 2 Stunden 57 Minuten
ASIN: B0045EESCS

Inhaltsangabe:
Alice wird während eines langweiligen Picknicks mit ihrer Schwester auf ein weißes Kaninchen aufmerksam, das in größter Eile mit einer riesigen Uhr an ihr vorbeispringt. Sie läuft ihm hinterher und gelangt so durch den Kaninchenbau in das Wunderland. Von der Begegnung mit einem Baby, das sich plötzlich in ein Schwein verwandelt bis zu einer Katze mit einem riesengroßen Grinsen, erlebt sie zahlreiche Abenteuer. Doch mit gesundem Kinderverstand und einer guten Portion Entschlusskraft meistert Alice manch verzwickte Situation.

(Quelle: https://www.audible.de/pd/Alice-im-Wunderland-Hoerbuch/B004V5HDQO, Datum: 29. November 2022)
Gehört über Audible

Meine Meinung zur Geschichte:

Die Geschichte um die kleine Alice, die einem Kaninchen folgt und in ein Loch fällt, ist allseits in allerlei Formen bekannt. Mich persönlich interessierte, wie der Autor Lewis Carroll die Originalgeschichte geschrieben hatte, so tauchte ich mittels dieses Hörbuchs in das wirkliche – oder unwirkliche? – Geschehen ein.

Sie erschien erstmals im Jahr 1865. Dementsprechend musste ich mich an den Schreibstil von damals gewöhnen, was einige Zeit andauerte. Alsbald konnte ich mich auf das Geschehen einlassen und folgte gemeinsam mit Alice dem Kaninchen. Alice war ein tapferes Mädchen, doch gleichzeitig auf von schnell wechselndem Gemüt. Sie brach recht schnell in Verzweiflung aus und vergas ihren Mut. Es gelang ihr diesen in den vielen merkwürdigen Situationen wiederzufinden und weiterzugehen bzw. sie zu meistern. Auch fand sie ihre Entschlusskraft wieder.

Für das Mädchen waren nur wenige der Dinge, die sie erlebte, seltsam. Ich persönlich war zweitweise etwas verwirrt, weil die Geschehnisse so wirr aneinandergereiht waren und doch irgendwie ein roter Faden zu finden war. Einige Protagonisten kamen wiederkehrend vor und hatten größere Rolle. Andere tauchten kurz auf und verschwanden so schnell, wie sie gekommen waren. Meine Lieblingsfigur war eindeutig die Grinsekatze. Alles was mit der Herzkönigin zu tun hatte, war ein lästiges Hin und Her. Auch die Herzogin konnte ich nicht wirklich leiden.

Trotz der eigenwilligen Erzählweise und der gefühlt 100 Ideen, die der Autor eingeflochten hatte, schritt das Geschehen zügig voran. Allerdings war ich doch sehr erleichtert, als Alice bei der Gerichtsverhandlung aufwachte, denn diese war tatsächlich etwas zäh. Ein Lächeln zauberte mir das letzte Kapitel mit der Schwester von Alice ins Gesicht. Für mich ergab dies einen schönen Abschluss der Geschichte.

Meine Meinung zur Sprecherin:

Ich frage mich selbst nach dem Beenden der Geschichte noch immer, woher ich die Stimme von Nana Spier kenne. Ihre Stimmfarbe ist hell, angenehm und wohlklingend. Es fiel mir leicht, mich auf ihr Vorlesen zu konzentrieren. Durch sie fand ich mich in dem wirren Geschehen der Geschichte zurecht und verlor den roten Faden nicht.

Mein Fazit:

Die Originalgeschichte um Alice war ihrer Art entsprechend wirr und seltsam, gleichzeitig konnte sich eine gute Spannung aufbauen. Alice Gemüt war sehr zwiegespalten, da sie mutig und weinerlich im selben Moment bzw. kurz aufeinander sein konnte. Die Geschichte selbst war wahrlich eigenwillig und mit kuriosen Erlebnissen gespickt. Dennoch fand ich Gefallen daran. Lästig war mir die Herzkönigin, anstrengend war die Gerichtsverhandlung. Ich war froh, als die Geschichte durch Alice Aufwachen zu einem Ende kam. Der letzte Abschnitt mit der Schwester entlockte mir ein Lächeln. Die Stimme der Sprecherin Nana Spier holte mich in Geschehen blieb mir lange im Gedächtnis.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 4 von 5.

Das Hörbuch wurde von mir über Audible gehört und anschließend freiwillig rezensiert.

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