Rezension zu Die Sandmagier Band 4: Die Kreise der Erleuchtung von Pascal Wokan

© Pascal Wokan

In diesem Band fand ich mich in den Tiefen der Wüste wieder und erlebte, wie Azir und Lian erstarkten und genauso wie Kalak seine Pläne vorantrieb. Mehr berichte ich dir im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Sandmagier – Die Kreise der Erleuchtung
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 8. August 2022
Seitenanzahl: 478 Seiten
ASIN: B0B7DP49LK

Inhaltsangabe:
Der Ruf der Wüste hat Azir und Lian zu einem vergessenen Tempel inmitten der Wüste von Elismere geführt. Nun gibt es für sie nur noch das Ziel, die Verheerung aufzuhalten. Dafür müssen sie die Kreise der Erleuchtung meistern und sich den Schatten ihrer eigenen Vergangenheit stellen, um die Sandmagie richtig zu verstehen. Kalak schart indes Verbündete um sich und nimmt den Kampf gegen einen alten Widersacher auf, dessen Einfluss das ganze Land umspannt. Während er einem Geheimnis auf die Spur kommt, das all seine Bemühungen zunichtezumachen droht, mehren sich die Zeichen, dass die Verheerung längst entfesselt wurde. Ihm bleibt nur eine Wahl: Er muss weitere Sandmagier finden und sie an sich binden, bevor der Sturm über seiner Heimat hereinbricht …

(Quelle: amazon.de, Datum: 10. August 2022)
Vorabexemplar

Meine Meinung zum Cover:

Im Cover ist die Sandmagie inbegriffen. Es wirkt, als würde ein Sandmagier sie direkt anwenden. Die Farben und die Elemente in der Mitte unterstreichen diesen Eindruck.

Meine Meinung zum Inhalt:

Am Anfang brauchte ich ein wenig, bis ich wieder in die Geschichte zurückgefunden hatte. Der Abschnitt „Was bisher geschah“ half mir dabei und weckte die Erinnerungen an das zuvor Gelesene. Pascal Wokan hat einen äußerst bildhaften, ausführlichen und gleichzeitig aussagekräftigen Schreibstil. Seine Geschichte wuchs mit jedem Kapitel. Dabei wurden neue Weg begangen und Geheimnisse aufgedeckt. Geheimnisse, die jeden in Elismere in den Abgrund stürzen und deren Leben auslöschen könnten.

Ich muss gestehen, dass sich der Mittelteil etwas in die Länge zog. Allerdings kann das auch daran liegen, dass ich kaum zum Lesen kam bzw. oft nur ein Kapitel oder wenige Seiten lesen konnte. Wie immer wurde die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Kalak, Lian und Azir erzählt. Dieses Mal gab es zwei Handlungsstränge, weil sich Azir und Lian gemeinsam an einem wundersamen Ort befanden. Er übte eine starke Faszination auf mich aus, weil er nur so vor Magie strotzte und viele Geheimnisse in sich barg, die es aufzudecken galt. Einige wurden tatsächlich aufgelöst und ließen mich mit Staunen tiefer im Geschehen versinken. Azir und Lian mussten sich vielem stellen, angefangen bei der Vergangenheit mitsamt den begangenen Taten. Ich war erstaut zu sehen, zu was sie fähig waren. Zusammenarbeit und Vertrauen kann alles verändern.

Auch bei Kalak kam die Geschichte ein gewaltiges Stück voran. Endlich wurden die Karten auf den Tisch gelegt. Pläne, Machtkämpfe, Intrigen und alles andere wurden offenbart bzw. konnten nicht mehr geheim gehalten werden. Wobei Kalak es wie immer ziemlich schwer hatte und ihm nahezu Felsbrocken in den Weg geworfen wurde. Seine Sturheit und seine Vehemenz musste ich einfach bewundern. Der Mentor wäre eindeutig zu mehr auserkoren. Warum nur arbeiteten so viele gegen ihn? Zu viele zweifeln. Viele glaubten nicht an die Verheerung. Sie machte dennoch nicht nur mir Angst. Elismere droht der Untergang und Einigkeit scheint unmöglich. Kalaks Kapitel enthielten fast mehr Spannung, als die von Lian und Azir. Der Puppenspieler war mir nicht geheuer und ich bin mir sicher, dass er etwas Wichtiges verbarg.

Im dritten Teil des Buches übertrumpften sie sich allerdings gegenseitig. Ich fieberte ununterbrochen mit und hatte endlich die Zeit, mich dem Buch vollkommen zu widmen. 20% „suchtete“ ich in einem durch. Mehrmals hielt ich angespannt inne. Der Autor ließ es wahrlich mehrmals lebensgefährlich werden. Götter waren Teil der Handlung und brachen den Kodex erneut. Damit verbunden waren sehr eindrücklich Szenen mit düsteren Wahrheiten. Dann ließ Pascal Wokan etwas passieren, das ich nicht glauben konnte. Leider erfahre ich erst im nächsten Band, wie es weitergehen wird. Hoffentlich wird das nicht Wirklichkeit, denn sonst muss ich den Autor verfluchen 😉 . Wenigstens endete der andere Handlungsstrang nicht so düster, wenngleich ich auch hier den Atem angehalten hatte.

Mein Fazit:

Im vierten Band wurden so viele Geheimnisse aufgedeckt und Lügen entlarvt, dass ich sie kaum zählen kann. Endlich schien alles auf dem Tisch zu liegen und doch drehte sich das Geschehen immer wieder. Die beiden Handlungsstränge wechselten sich wie immer ab und einer holte mich an einen Ort, der mich faszinierte. Hier war viel verborgen und gleichzeitig war es doch so nah. Den dritten Teil des Buches fand ich besonders aufregend und fieberte beinahe ununterbrochen mit. Wenn ich nicht lesen konnte, verfolgten mich die Ereignisse in meinen Gedanken. Es musste Rettung vor der Verheerung geben, doch die Wahrheit war schockierend und bitter. Zum Glück gaben die Protagonisten nicht auf. Jedoch wird sich zeigen, ob die Sturheit auf beiden Seiten ins Licht oder ins Dunkel führt. Der Cliffhanger beim einen Handlungsstrang ist jedenfalls wirklich gemein.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Der Ruf der Wüste
Band 2: Der Rhythmus des Sandes
Band 3: Das Gericht der Götter
Band 4: Hier
Band 5: Der Pfad der Träume (in Arbeit)

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