Rezension zu Monolith Band 1: Die Entdeckung von Dominik A. Meier

© Dominik A. Meier

Der Autor brilliert mit diesem Auftaktband im Science-Fiction-Genre und zeigt, dass er auch hier spannungsgeladen schreiben kann. Details meiner Meinung führe ich unten näher aus.

Fakten zum eBook:
Titel: Monolith – Die Entdeckung
Autor: Dominik A. Meier
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 10. April 2022
Seitenanzahl: ‎369 Seiten
ASIN: B09WJJF628 ‎

Inhaltsangabe:
Für Raumschiffpilot Adam Sullivan ist es nur eine Routineaufgabe, den renommierten Astrophysiker Johan Bergqvist zu einer Forschungsstation zu fliegen, als die beiden ein mysteriöses Signal aus den oberen Atmosphärenschichten des Jupiters auffangen. Schnell stellt sich heraus, dass ein außerirdisches Artefakt im Orbit des Gasriesen versteckt ist. Könnte es sich um einen Schlüssel zu den Sternen handeln, oder um die Büchse der Pandora, die der Menschheit den Untergang bringt? Sullivan und Bergqvist entscheiden sich, seinem Ursprung auf den Grund zu gehen, und müssen feststellen, dass eine unbekannte Organisation längst daran arbeitet, dem Artefakt seine Geheimnisse zu entreißen – mit fatalen Folgen.

(Quelle: amazon.de, Datum: 11. April 2022)
Vorabexemplar

Meine Meinung zum Cover:

Mir gefiel das Cover bereits nach dem ersten Blick. In meiner Fantasie steht Adam Sullivan höchst persönlich in der Mitte des Bildes. Gleichzeitig wirken die Elemente mit den gewählten Farben mysteriös, was zum Artefakt passt. Die Gesamtgestaltung ist somit absolut gelungen.

Meine Meinung zum Inhalt:

Bereits nach wenigen Seiten fiel mir der lockere und offene Schreibstil des Autors auf. Ich fand mich sofort im Geschehen zurecht, fühlte mich damit abgeholt und mit in die Geschichte genommen. Dabei machte es mir überhaupt nichts aus, dass die Geschichte in einer Gesprächsszene begann.

Adam Sullivan, genannt „Red“ mochte ich auf Anhieb. Seine direkte Art war sehr sympathisch und erfrischend. Mit Johan Bergqvist konnte ich lange nicht viel anfangen. Der Mann ließ sich nur schwer von mir einschätzen, weil er kaum etwas Preis gab. Später kamen weitere Protagonisten hinzu, auf die ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen möchte. Während die Geschichte voranschritt, steigerte sich meine Neugier. Je mehr sie über das Signal herausfanden und sich diesem näherten, umso aufgeregter wurde ich. Als es zu einer wichtigen Entdeckung auf dem Weg dorthin kam, wollte ich vor lauter Anspannung gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich war von diesem und dem darauffolgenden Geschehen total gefangen und konnte meine Aufmerksamkeit nicht abwenden. Zusätzlich könnte ich den Zwiespalt von Red wahrnehmen, was seiner Persönlichkeit mehr Tiefe gab. Überhaupt machten seine wiederkehrenden emotionalen Ausbrüche während dem gesamten Buch die Geschichte realistisch und glaubwürdig. Im Gegenzug dazu, konnte mich Bergqvist nicht so richtig erreichen. Ich hatte den Eindruck, dass er etwas verbarg.

Die weiteren Geschehnisse ließen das Spannungslevel erneut hochschnellen. Eine neue Figur machte es mir schwer, sie zu mögen. Kurz darauf brach eine Wendung über mich herein, die mir den Mund offenstehen ließ. Ich hatte vermutet, dass sowas passieren wird und doch war ich erstaunt. Übrigens – Wissenschaftler können wirklich schwer zu ertragen sein. 😉 Mehr möchte ich dazu nicht schreiben. Das Buch ist aus dem Genre Hard-Science-Fiction. Die wissenschaftlichen Fakten wurden schlüssig mit der Geschichte verwoben und dabei wohl dosiert. Was es mit dem Artefakt auf sich hat, musst du selbst herausfinden.

Es ist schwer, über die weiteren Ereignisse ohne Spoiler zu schreiben. Ich kann dir versichern, dass du hier weiterhin hohe Spannung, starke Szenen und Überraschungen bekommen wirst. So manches brachte mich zum Mitfiebern, anderes zum Schmunzeln und Lachen. Etwas Bestimmtes sorgte dafür, dass schneller las. Auch die weitere Handlung konnte mich für sich begeistern. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Machtkampf so spannend sein kann. Meistens langweilt mich sowas, doch in diesem Buch überhaupt nicht. Der Plot ist dem Autor sehr gut gelungen. Das Ende ist kein schrecklicher Cliffhanger, doch hat es diesen Band gut abgeschlossen. Meine Neugier auf Band 2 ist jedenfalls geweckt.

Mein Fazit:

Der erste Band der Trilogie ist ein aufregendes und spannungsgeladenes Hard-Science-Fiction Buch, das ich wärmstens empfehlen kann. An manchen Stellen konnte ich den Kindle nicht mehr aus der Hand legen, weil ich so vom Geschehen gefesselt war. Meine Aufmerksamkeit fixierte sich auf die Wendungen und die vielen starken Ereignisse. Wissenschaft und Fiktion wurden wunderbar miteinander verbunden und ergaben dabei einen genialen Plot. Bis zuletzt fieberte ich mit und war von den Ereignissen begeistert. Der Hauptprotagonist nahm mich durch seine authentischen Gefühlausbrüche tief an die Orte des Geschehens mit. Dominik A. Meier hat in diesem Genre einiges drauf!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

© Cover: Dominik A. Meier, Foto: Viktoria M. Keller

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