Rezension zu [Hörspiel] Rabbits – Dein Spiel. Dein Risiko. von Terry Miles

©2020 Terry Miles, (P)2020 Der Hörverlag, Foto: Viktoria M. Keller

Grundsätzlich fand ich die Idee der Geschichte grandios, der Ablauf war dennoch teilweise wirr und die Sprecherin war stellenweise anstrengend. Warum ich so denke, teile ich dir unten im Text mir.

Fakten zum Hörbuch:
Titel: Rabbits – Dein Spiel. Dein Risiko.
Autor: Terry Miles
Sprecher*innen: siehe unten
Verlag: der Hörverlag
Erscheinungsdatum: 28. Februar 2022
Laufzeit: 7 Stunden und 7 Minuten
ISBN: 978-3-844544954

Inhaltsangabe:
Carly Parkers Freundin Yumiko ist verschwunden – unter sehr mysteriösen Umständen. Als sich Carly auf die Suche nach »Miko« macht, stößt sie auf ein rätselhaftes altes Spiel: »Rabbits«.
Carly ahnt schnell, dass hier weit mehr läuft als nur ein Spiel, bei dem es um Geld und Macht geht – und dass der Schlüssel zur Lösung mit dem Fortbestand des Universums zusammenhängen könnte …
Wird Carly ihre Freundin finden, bevor es zu spät ist? Kommst du mit in diese Welt aus angsteinflößenden Parallelen und gefährlichen grauen Gestalten? Aber Achtung: Dein Spiel. Dein Risiko.

(Quelle: Produktseite Bloggerportal, Datum: 31. März 2022)
Rezensionsexemplar über das Bloggerportal

Meine Meinung zur Geschichte:

Nachdem mir das Hörspiel immer wieder „über den Weg lief“, entschloss ich mich, es zu hören. Zumal hier auch einige Sprecher und Sprecherinnen aus der Elite und damit einige der Besten mitwirkten. Zu beginn wurde schnell klar, um was es ging. Miko war verschwunden und wir mussten herausfinden, was mit ihr passiert war und was »Rabbits« ist.

Der Aufbau war in meinen Augen ziemlich eigenwillig und wirr. Die verschiedenen Spuren schienen willkürlich aneinandergereiht und irgendwie miteinander verknüpft. Ich bekam enorm viele Fakten und unnötige Details zu Hintergründen und Themen geliefert, die es für die Story nicht gebraucht hätte. Teilweise fand ich die Abschnitte ganz spannend, teilweise langweilte ich mich. Was sollte das Ganze bitte? Ich suchte die Logik und einen roten Faden, fand beides jedoch nur schwerlich. Woher kamen die ganzen Personen? Sie wurden oft plötzlich aus dem Hut gezaubert und vor allem war Jones immer da.

Die Erzählweise als Podcast schien eine gute Idee. Besser hätte ich es jedoch als zusammenhängende Geschichte in Fließtext gefunden. So wären wohl nicht derart viele wirre Momente entstanden. Die Podacasterin war in weiten Teilen eine Erzählerin. Die Gespräche waren zahlreich und teils auch höchst interessant.

Die Grundidee fand ich genial. Vor allem das Spiel, dass so eigenwillig war und versteckt wohl seit Ewigkeiten gespielt wurde. Wie es abläuft, wurde mir nur stückchenweise hingeworfen. Nach dem Beenden bin ich mir immer noch nicht sicher, wie genau es gespielt wird. Gegen Ende kam endlich etwas Spannung auf. Die letzten Szenen konnten immerhin noch ein bisschen was herausholen. Zufrieden war ich am Ende nicht. Erklärungen gabs nur wenige und die Wahrheit kam offenbar auch nicht ans Licht. Ehrlich gesagt, wusste ich nicht, was ich davon halten sollte.

Meine Meinung zu den Sprecherinnen und Sprechern:

Sprecher*innen: Marie Bierstedt, Timmo Niesner, David Nathan, Norman Matt u.a.

Mit der Sprecherin von Carly hatte ich leider so meine Probleme. In den Abschnitten zwischen den Gesprächen mit anderen las sie äußerst monoton und gleichmäßig. Der Aufbau als Podcast setzt jedoch voraus, dass sie auch Emotionen einbringt und nicht wie eine Erzählerin liest. Ich fand lediglich in den Gesprächen ein paar Gefühle und Stimmungsschwankungen. Mehrmals war ich versucht das Hörspiel abzubrechen. Die anderen Sprecherinnen und Sprecher haben mich hingegen überzeugt und gut unterhalten. Durch sie und den Gedanken, wissen zu wollen was mit Miko passiert ist, habe ich durchgehalten.

Mein Fazit:

Auf dieses Hörspiel hatte ich mich sehr gefreut, konnte mich jedoch mit der Umsetzung nicht ganz anfreunden. Die Grundidee fand ich richtig cool und wollte deshalb herausfinden, was es mit Spiel und Verschwinden der Freundin auf sich hatte. Der Aufbau als Podcast war eine gute Idee, wobei die Hauptsprecherinnen vielfach auch zur Erzählerin wurde. Besonders wenn sie das war, las sie mir zu monoton. In den Gesprächen wirkte sie hingegen lebendig und hatte Emotionen in der Stimme. Die anderen Sprecherinnen und Sprecher hielten mich gemeinsam mit dem Gedanken an das Verschwinden von Miko vom Abbrechen ab. Die Geschehnisse waren mir zu wirr und aus dem Nichts gegriffen, obwohl mir Teile davon gefielen. Das Ende konnte spannungstechnisch das Verpasste etwas aufholen, stellte mich jedoch nicht so richtig zufrieden.

Ich vergebe 2 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 2 von 5.

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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