Rezension zu Ein Pete O’Brannon Mystery Thriller Band 2: Leichenberg – Seltene Erden, Tödliche Alpen von Ivan Ertlov

© Cover: Ivan Ertlov, Foto: Viktoria M. Keller

Erneut ist es Ivan Ertlov gelungen mich mit dem schwarzen Humor, Paranormalem und einem guten Storyverlauf zu begeistern. Wie gut ich das Buch fand erzähle ich dir im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Leichenberg – Seltene Erden, Tödliche Alpen
Autor: Ivan Ertlov
Verlag: ‎Homegrown Games Australia
Erscheinungsdatum: 28. Februar 2022
Seitenanzahl: 260 Seiten
ISBN: 979-8424312106

Inhaltsangabe:
Der Untersberg ruft!
Zumindest nach Pete O’Brannon, dem knallharten Ermittler mit dem Faible für das Übersinnliche. Kein Wunder – alten Legenden nach enthält das Bergmassiv an der salzburgerisch-bayerischen Grenze einen schlafenden Kaiser, Geister, Feen, Zwerge und nicht zuletzt im wahrsten Sinne des Wortes sagenhafte Schätze. Letzteres scheint sich als Faktum herauszustellen, denn ein junger Geologe findet Hinweise auf massive Vorkommen von Seltenen Erden, dem begehrtesten Gut unserer digitalisierten Gesellschaft.
Als der Forscher verschwindet, ist nicht nur sein Arbeitgeber in hellem Aufruhr – sondern auch die dunklen Mächte, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Ein Mysterium, das alle Beteiligten gerne ohne die Anwesenheit eines Schnüfflers aus den Vereinigten Staaten lösen würden – aber da haben sie sich verrechnet. Für Pete ist dies eine Familienangelegenheit, und er nimmt die Sache persönlich. Mit dem Fingerspitzengefühl eines brünstigen Walrosses dringt er in abgelegene Täler vor, trifft auf eingeschworene Dorfgemeinschaften und dunkle Abgründe. Nicht nur das Geheimnis des Untersbergs wird ans Licht gebracht, wenn Pete O’Brannon zur Waffe greift.
Nach „Shangri-La“ folgt nun das zweite Romanabenteuer rund um den übersinnlich begabten Privatermittler aus New Jersey. Hart, zynisch, mit einer Extraportion schwarzem Humor. Viel Vergnügen!

(Quelle: amazon.de, Datum: 19. März 2022)
Rezensionsexemplar

Meine Meinung zum Cover:

Ivan Ertlov hat ein Händchen für coole Cover. Die Atmosphäre im Bild ist mystisch, fast hatte ich den Eindruck das Paranormale des Untersberges zu sehen. Die Wirkung des Totenkopfs im oberen Bildbereich und der Motive sind herausstechend. Alle Elemente harmonieren miteinander, weshalb es mich vermutlich so begeistert. Zu sehen ist außerdem Pete O’Brannon auf dem Weg zum Berg.

Meine Meinung zum Inhalt:

Pete O’Brannon ist zurück! Was habe ich mich gefreut, als ich von diesem Buch erfuhr. Zugegeben – der Anfang des Buches hat mich leicht irritiert, doch mit einem ganz kurzen Orientieren war ich zurück in seiner Welt. Bald schon kam es zu jenem Moment, der Pete dazu brachte von den USA nach Österreich zu fliegen. Konnte das wahr sein? Ich war mir nicht sicher. Natürlich musste Pete noch ein paar Info vor Ort einholen. Schließlich müssen alle Spuren verfolgt werden.

Schwarzer Humor ist in jedem Kapitel bzw. Abschnitt vorhanden. Manchmal habe ich mich gefragt, wie Ivan Ertlov so gekonnt dermaßen viel durch den Kakao ziehen konnte. Zwischendurch schaffte ich es nicht mir immer wieder ein leises Auflachen, Grinsen oder ein Schmunzeln zu verkneifen. Ich habe mich wahrlich gut amüsiert und bei mancher Formulierung den Kopf geschüttelt. Wie kommt man da nur drauf? Trotz dem vielen Humor wurde die eigentliche Handlung nicht außer Acht gelassen. Die familiäre Bindung war überraschend. Motivation war sie für Pete genug. Seine Gedanken fuhren deshalb öfter Karussell. Zusätzlich war es seltsam für ihn, wieder in seiner alten Heimat zu sein. Erinnerungen wurden durch die Familienangelegenheit wieder präsent.

Sein Vorgehen fand ich trotz seiner Erfahrung nicht gerade subtil. Unser Privatermittler ging gerne direkt vor und landete dabei einige Male in einem Schlamassel, wobei davon einiges auch unverschuldet von ihm geschah 😉 . Gespannt verfolgte ich die Ereignisse und die Spannung wuchs. Mehrere Parteien schienen sich in das Geschehen einzumischen. Irgendwie schien jemand falsche Fährten zu legen – zumindest versuchte man das. Ein Auftraggeber griff zu drastischen Mitteln. Pete musste körperlich und geistig zeigen, was er konnte. Eins ums andere Mal war ich vollkommen gebannt. Eine Szene in einer kleinen Höhle war derart intensiv, dass ich nichts mehr um mich herum wahrnahm. In dem Moment hätte man mich anschreien können, ich hätte es nicht gehört.

Das Buch ließ sich sehr flott lesen, wie es immer bei diesem Autor ist. Die zweite Hälfte des Buches habe ich weggesuchtet, denn anders kann man mein Schnelles lesen nicht nennen. Ich war begeistert von jeglichem Geschehen. Einige Momente waren ganz schön aufreibend. Ein Steinkreis sorgte für Gänsehaut, ebenso was Pete alles an Paranormales entdeckte. Seine Selbstheilungskräfte waren bewundernswert. Eine Begegnung fand ich ziemlich cool, wobei ich den Eindruck hatte, dass Grenzen verschwimmen. Bald darauf kam es zu einer Wendung, die ich nicht begreifen wollte. Es passte verdammt gut ins Bild und war schlüssig mit der Geschichte verwoben. Die Szene sorgte für nervenaufreibende Taten und brachte kurz darauf weitere Wahrheiten ans Licht. Dabei wird klar: Traue niemandem! Oder doch?

Zu guter Letzt endete das Buch mit einer Erklärung für Pete. Gut oder schlecht? Finde es selbst heraus. Das Ende ist solide abgeschlossen und brachte Erfolg mit sich, wenngleich er anders aussah, als sich einige wohl gedacht hatten. Ich hoffe mit Pete noch auf einige weitere Abenteuer gehen zu können.

Mein Fazit:

Die zweite Geschichte mit Pete O’Brannon ist in sich abgeschlossen und schickte uns nach Österreich, in seine alte Heimat. Dort trafen wir auf einen Berg und auf einen Vermisstenfall, beides schien alles andere als normal. Schnell erfuhr ich durch Pete, was es mit dem Berg auf sich hatte. Doch Geheimnisse blieben – unter anderem: Wohin war der junge Mann verschwunden? Es machte mir großen Spaß die Wahrheit herauszufinden. Für Lachen, Grinsen und Schmunzeln sorgte der schwarze Humor der mit großem Einsatz stets Teil des Geschehens war. Pete verfolgte mit aller Macht jede noch so kleine Spur. Die Familienangelegenheit beinflusste seine Gedanken und seine Handlungen. So manch Paranormales fesselte meine Aufmerksamkeit komplett. Die zweite Hälfte des Buches las ich rasend schnell und konnte nicht genug davon bekommen. Mehrere Wendungen überraschten mich immens. Besonders das Ende hatte es in sich, da ich niemals mit dem gerechnet hatte, auch wenn es schlüssig ist. Abgeschlossen wurde das Buch bis auf einen einzigen kleinen Punkt stimmig.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Shangri-La – Bleiche Knochen, Rote Erde
Band 2: Hier

Band 1 und Band 2 © Cover: Ivan Ertlov, Foto: Viktoria M. Keller

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