Rezension zu Das Letzte Schlachtschiff Band 2: Schlachtfeld Erde von Joshua Tree

© Joshua Tree

Der zweite Band »Schlachtfeld Erde« gehört ab sofort zu meinen Jahreshighlights von 2022. Warum? Das kannst du unten im Text herausfinden.

Fakten zum eBook:
Titel: Das Letzte Schlachtschiff – Schlachtfeld Erde
Autor: Joshua Tree
Verlag: Joshua Tree Ltd.
Erscheinungsdatum: 15. März 2022
Seitenanzahl: wird nachgetragen
ASIN: B09TWRVHKY

Inhaltsangabe laut Amazon:
Die Schlacht um Lagunia ist verloren. Silvea Thurnau, kommissarische Kapitänin der Oberon, hat nur ein Ziel vor Augen: Die Caesar einholen und Admiral Bretoni für die Entführung ihres Kommandanten Konrad Bradley zur Rechenschaft ziehen. Doch Bretoni und sein Adjutant Pyrgorates sind ihr und Bradleys Söhnen Nicholas und Jason stets einen Schritt voraus. Sie scheinen jeden einzelnen Schritt von langer Hand geplant zu haben – es verdichten sich sogar die Anzeichen dafür, dass sie von der drohenden Invasion aus dem Hyperraum nicht so überrascht gewesen sein können, wie sie vorgegeben haben. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, der schließlich im Solsystem mündet, dem pulsierenden Herzen der Terranischen Föderation. Doch wie lange schlägt es noch?

(Quelle: amazon.de, Datum: 15. März 2022)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist für mich eins der Besten von allen Büchern des Autors. Es zeigt eine Szene aus der Geschichte, die vom Designer absolut realistisch gezeichnet wurde.

Meine Meinung zum Inhalt:

Für mich ist klar, dass dieser zweite Band ein Stück besser war als der Erste. Joshua Tree ist es gelungen nochmal eine Schippe draufzulegen. Das Geschehen kam auf den Punkt und schritt stetig voran, jedoch wurde nie zu viel Tempo eingebracht. Vielmehr geschahen die Ereignisse in gut ausgepasster Geschwindigkeit, sodass immer ein gewisses Maß an Spannung vorhanden war.

Während dem stimmigen Verlauf werden einige Pläne offengelegt. Lang geplante Intrigen aus dem Hintergrund werden ausgeführt. Genau darüber war ich erleichtert, weil es die Handlung klarer machte. Für einige Protagonisten gab es mehr Raum für die Entwicklung der Charaktere. Besonders Jason stach dabei heraus, wodurch ich seine Denkweise und sein Handeln besser nachvollziehen konnte. In meinen Augen war er auf der Suche nach einem Platz, an dem er angekommen konnte bzw. angenommen wird wie er ist. Silly ging mir ein wenig auf die Nerven. Sie schien sich komplett in ihrem Denken festgefahren zu haben. Neben den Beiden stand auch Nicholas im Fokus. Sein Handlungsstrang brachte uns das Geschehen auf der Oberon gut näher und zeichnete damit einen wichtigen Teil ab.

Die Verfolgungsjagd fand ich gut gemacht. Bei einem Zwischenstopp kam es zu einem folgenschweren Ereignis, dass ich erst später in Ganze verstand. Auf beiden Seiten entwickelten sich daraus heftige Kapitel, wobei ich die aus Konrads Sicht am Schlimmsten fand. Er musste einige grausame Dinge mitmachen. Ich hatte nicht die geringste Ahnung und erfuhr durch diese Ereignisse einen großen Teil der Wahrheit.

Die letzten Kapitel hatten es sowohl auf der Oberon als auch auf Terra in sich. Ich flog durch die Kapitel, weil ich so viel Spannung erlebte. Eine bestimmte Begegnung brachte mich trotz der makabren Situation zum Schmunzeln. Der Dialog war durch die Person schwer ernst zu nehmen. An jenem Ort kam es davor und in weiterer Folge zu wilden und blutigen Szenen. Auch eine unerwartete Wendung kam hinzu und drehte das Geschehen um 90 Grad. Überhaupt gab es im letzten Kapiteln auf allen Seiten lebensgefährliche Kämpfe (mit Toten), die es in sich hatten und sehr explizit beschrieben wurden. Die Verfolgung kam überall zu ihrem Höhepunkt und ich hielt den Atem an. Vollkommen gefesselt verfolgte ich die letzten Szenen. Würde sie das wirklich tun? Wer würde sterben? Gab es Hoffnung. Ich konnte das Lesen nicht mehr unterbrechen und saß gedanklich im Geschehen fest. Mitgefiebert hatte ich in enormer Intensität. Nach dem Ende bin ich äußerst gespannt, wie es in Band drei weiter gehen wird.

Mein Fazit:

Der zweite Band um das letzte Schlachtschiff war noch spannender als sein Vorgänger. Die Verfolgung von Augustus Bretoni und seinem Schiff war aufregend und ereignisreich. Dabei kam es zu mehreren guten Wendungen, die Geheimnisse und Wahrheiten offenbarten. Während dem Verlauf und vor allem im letzten Dritten kam es zu blutigen und tödlichen Kämpfen. Bei allen Handlungssträngen spitzte sich die Lage zu. Durch die Geschehnisse konnte ich noch mehr mitfiebern und las deshalb die letzten Kapitel in einem Rutsch. Es geschah viel in kurzer Zeit und einige Karten wurden auf den Tisch gelegt. Nach dem Ende sehne ich Band 3 dringend herbei. Für mich ist dieses Buch eins meiner Jahreshighlights von 2022.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1
Band 2: Hier
Band 3: Tore zur Hölle
Band 4: Oberon entfesselt

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