Rezension zu Die Einherjer Band 15: Krieg der Titanen von Pascal Wokan

© Pascal Wokan

Der finale Band schloss die Geschichte um Asgrim mit einem besonderen Ende ab, bis dorthin fieberte ich stehts mit. Was ich dabei erlebte und wie mir das Buch gefiel, beschreibe ich spoilerfrei unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Einherjer – Krieg der Titanen
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 20. Januar 2022
Seitenanzahl: 418 Seiten
ASIN: B09PNKSDMJ

Inhaltsangabe laut Amazon:
Der alte Nordmann musste erkennen, dass seine Vergangenheit Geheimnisse birgt, die ihn in seinen Grundfesten erschüttern. Dann muss er auch noch den Verlust seiner Tochter betrauern, die vor seinen Augen ermordet wurde. Doch der Feind bleibt nicht untätig und überzieht die neun Welten mit Krieg. Legionen marschieren, Titanen erwachen aus langem Schlaf und über allem schwebt der Urheber für all die Ereignisse. Wenn der Nordmann keinen Weg findet, dem Sturm standzuhalten, wird das Leben, so wie er es kennt, vergehen. Ihm bleibt nur eine einzige Hoffnung: Er muss die Einherjer der vergangenen Jahrhunderte um sich scharen und sie für die letzte Schlacht rüsten …

(Quelle: amazon.de, Datum: 20. Januar 2022)

Meine Meinung zum Cover:

Das letzte Cover ist getreu der Reihe im gleichen Stil gezeichnet. Auf dem Cover sind Motive aus der Geschichte zu sehen. Natürlich darf Asgrim daruaf nicht fehlen. Die Wirkung der Gestaltung ist sehr intensiv und ansprechend. Die Farben verstärken diesen Eindruck.

Meine Meinung zum Inhalt:

Nach dem für mich verwirrenden Ende vom Vorgängerband war mir klar, dass ich den Finalband so schnell wie möglich lesen wollte. Zum letzten Mal tauchte ich tief in die Geschichte ein. Es war Zeit für einen Abschluss und doch bin ich irgendwie traurig. Bildhaft, lebendig und ereignisreich ging ein Epos zu Ende.

Die Geschichte zog mich beim Lesen nochmal tief in ihre Welt hinein. Ich konnte erneut an Asgrims Seite treten, erlebte seine Entscheidungen und musste mitansehen, wie sich Zwietracht verbreitete. Während dem Lesen wurde mir einmal mehr klar, wie sehr sich Asgrim verändert hatte. Zwischen dem Mann aus Band 1 und jetzt liegen immense Unterschiede. Sein Denken und sein Verhalten sind grundlegend anders. Zudem tobt der Verlust einer geliebten Person in seinem Herzen. Ich konnte sein Gefühlsleben nachvollziehen und doch sah ich in seinem Hass auf Loki ein Problem.

Im Buch kam es zu äußerst brutalen und blutigen Zusammenstößen mit den aventinischen Angreifern. Die Kämpf sind für empfindliche Menschen nicht geeignet. Die Handlung selbst weist einige Wendungen auf, die alle herausfordern. Schrecklich fand ich, dass zwei Personen dadurch entzweit wurden, die ich für untrennbar hielt. Eigenwillig fand ich das Aufeinandertreffen mit dem „stillen Volk“ (aus Spoilergründen nenne ich den Namen nicht). Allerdings resultierte daraus etwas sehr Wichtiges. Zuvor kam es zu einem Widersehen, dass mehr als schmerzvoll war. Für Verwirrung sorgte bei mir Gullveig und doch konnte ich hinter ihren Worten etwas erkennen. Mir war klar, dass es zu einer großen Schlacht gegen die Titanen kommen sollte, wie diese aussehen wird, war vollkommen unklar. Die zuvor geschehenen, kleinen Zusammenstöße hatten es bereits in sich.

Das Ende des Buches rückte immer näher. Das Geschehen veränderte sich und nahm neue Formen an. Eine von Asgrims Entscheidungen überraschte mich besonders. Schlussendlich konnte ich sie nachvollziehen. Dann kam der finale Showdown und das erneute Mitfiebern begann. Wieder wurde blutig gekämpft und gegen Feinde vorgegangen. Doch wer war der wirkliche Feind? Gab es genug Verbündete? Fieberhaft las ich weiter und verfolgte, was geschah. Kleinere Überraschungen ließen mich kurz aufblicken, allen voran die, in der es um Jupiter ging. Begreifen konnte ich noch nicht, wo die Zusammenhänge stehen. Bald darauf war es soweit – die Endgegner standen sich gegenüber. Titanen, nein Urriesen oder doch ein Gott? Finde es selbst heraus!

Jedenfalls kam es zu einem Abschluss des Bandes und der gesamten Geschichte, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Jetzt endlich verstand ich, wie alles zusammenlief. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht schloss ich schließlich das eBook und stellte fest, dass dieses Ende gut gewählt war. Grinsend musste ich dann noch über eine kleine Anspielung auf ein anderes Werk vom Autor schmunzeln.

Mein Fazit:

Mit „Krieg der Titanen“ schloss Pascal Wokan die lange Einherjer-Reihe würdig ab und schuf einen starken Abschluss. Es gab sehr viele Momente und Abschnitte zum Mitfiebern, auch für Gefühle war Zeit. Asgrim stand vor den schwersten Entscheidungen seines Lebens, erlebte Schmerz und Zwietracht, aber auch Loyalität und Zusammenhalt. Der Krieg und die Kämpfe waren blutig und grausam – es ist eben Dark Fantasy. Schlussendlich gipfelte alles in einen Kampf, der einen erschreckenden Verlauf nahm. Der Tod war allgegenwärtig und doch wurde nicht aufgegeben. Dann wurde das letzte große, folgenschwere Geheimnis offenbart und das Ende eingeläutet.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Staffel 1:
Prequel: Licht und Schatten
Band 1: Feuer und Meer
Band 2: Pfad der Götter
Band 3: Helgrind
Band 4: Weltenbrand
Band 5: Ragnarök

Staffel 2:
Band 6: Tote Götter
Band 7: Drachenblut
Band 8: Rache der Götter
Band 9: Der letzte Einherjer

Staffel 3:
Band 10: Der vergessene Gott
Band 11: Saat der Schöpfung
Band 12: Die Wilde Jagd
Band 13 (Spin-off): Das Auge Balors
Band 14: Das Herz des Allvaters
Band 15: Hier

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