Rezension zu Jenseits von Joshua Tree

© Joshua Tree

Jenseits ist ein Buch bei dem die Grenzen verschwimmen und man tief ins Geschehen gezogen wird. Weiteres dazu erzähle ich dir unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Jenseits
Autor: Joshua Tree
Verlag: ‎Joshua Tree Ltd.
Erscheinungsdatum: 1. Januar 2022
Seitenanzahl: 422 Seiten
ASIN: ‎B09N9S4YSX

Inhaltsangabe laut Amazon:
In einer wenig beachteten Studie des Komaforschers Charles Schrader am MIT geschieht etwas Merkwürdiges: Seine Probanden berichten einhellig von einer anderen Realität, in der sie Kontakt mit verstorbenen Familienmitgliedern aufnehmen konnten. Bald stellt sich heraus, dass sie nicht etwa unter Wahnvorstellungen leiden, sondern Schrader einen Weg entdeckt hat, Menschen hinter den Schleier des Todes zu führen. Doch die neue Technologie wird unter Verschluss gehalten und von der Öffentlichkeit abgeschirmt, nachdem der Forscher sich unerwartet das Leben nimmt. Als das FBI mit einer strenggeheimen Einheit versucht, Schraders Erkenntnisse für eine ganz neue Art der Verbrechensbekämpfung zu nutzen, treffen die Special Agents James Villeneuve und Tessa O’Brian im Jenseits auf eine dunkle Gefahr, die selbst die Welt der Lebenden bedroht.
Dieser Roman ist in sich abgeschlossen.

(Quelle: amazon.de, Datum: 01. Januar 2022)

Meine Meinung zum Cover:

Auf dem Cover ist eine Art Tor in eine andere Welt zu sehen. Es könnte den Übergang ins Jenseits symbolisieren, obwohl er in der Geschichte anders stattfindet. Zudem sehen wir die beiden Hauptprotagonisten deren Taschenlampen auf eine weitere Person gerichtet ist. Das Farbspektrum für den Hintergrund ergänzt das Motiv und macht es stimmig.

Meine Meinung zum Inhalt:

Joshua Trees erstes Werk für 2022 las sich locker und flüssig. Erneut ist es ihm gelungen, mich in seine Geschichte hinein zu ziehen. Das Geschehen packte mich derart stark, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen hatte. Sowohl die Grundidee als auch der Verlauf waren herausragend und weckten ein gewisses Maß an Neugier.

Während die Ereignisse ihren Lauf nahmen, streute der Autor erste kleine Hinweise was es mit Geronimo auf sich hatte. Ehrlich gesagt war mir schon früh klar, was oder wer dahintersteckte. Nur das Motiv fehlte komplett. Meinen Lesespaß beeinflusste das in keinster Weise. Vielmehr las ich gespannt weiter. An einem Punkt hätte ich James gerne geschüttelt, weil er einen offensichtlichen Hinweis nicht sah. Was ich ihm allerdings irgendwie nicht verdenken konnte. Überraschend war ein ganz anderer Aspekt, den ich niemals geahnt hätte.

Die Grenzen zwischen Realität und Jenseits verschwammen irgendwann. Kleine Punkte zeigten mir, wo ich mich befand. Es war eine Grandwanderung, die Joshua Tree sehr gelungen ist. Ich war niemals überfordert und konnte dem Geschehen folgen. Es fesselte mich und ließ mich nicht mehr los. Mehrere ereignisreiche Wendungen sorgten für einen hohes Spannungslevel. Während den Geschehnissen im Jenseits hatte ich manchmal Gänsehaut. Das Ganze war nämlich unglaublich intensiv und emotionsgeladen.

Nach einem schrecklichen Ereignis tat mir James leid. Sein Verhalten war in dieser Situation nachvollziehbar. Täuschen ließ ich mich vom weiteren Verlauf nicht. Ich bin gespannt, wie es anderen Lesern erging. Jedenfalls hat Joshua Tree auch hier wieder bewiesen wie genial er plottet. Ein kleiner Nebenaspekt in Bezug auf eine Figur erfuhr ich unerwartet. James innere Zerrissenheit und sein komplettes Gefühlchaos war permanent zu spüren. Deshalb konnte mich tiefer in das Geschehen hineinversetzen als gedacht.

In Bezug auf Schrader im Zusammenhang mit den Ermittlungen und einer Vorgesetzten hatte ich einige Vermutungen, die sich später bestätigten. Nur die Details und das wahre Ausmaß waren mir bis zur Auflösung verborgen geblieben. Mir gefielen Story, Setting und alles drumherum in jedem Abschnitt. Vor allem der Aufbau des Jenseits faszinierte mich. Die Beschreibungen waren klar, sodass ich mich ebenso hineindenken konnte. Der letzte Kampf legte für die Spannung noch eine Schippe dazu. Das darauffolgende Kapitel offenbarte alles und war mit starken Emotionen gespickt. Die Rückschau half mir den letzten Rest zu verstehen und schloss das Buch stimmig ab.

Mein Fazit:

Dieses Buch überzeugte mich mit Setting, Aufbau und Erzählweise. Das Jenseits wurde klar beschrieben und doch hat es seine Eigenheiten. Die Technik ist faszinierend und seltsam. Besonders gefiel mir, wie die Grenzen zwischen Realität und Jenseits verschwammen. Ich konnte trotzdem den Überblick behalten und die kleinen Hinweise frühzeitig deuten. Die Geschichte ist von James Gefühlen durchzogen, hat Tiefe und lässt mitfiebern. Mit neuen starken Wendungen wurde die Spannung angehoben und vervielfacht. Es kam zu einem Showdown der mich fesselte und die Wahrheit offenbarte. Mit der Rückschau ging das Buch stimmig zu Ende.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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