Rezension zu Zeilen aus Tyarul Band 2: Tyrannei von Farina de Waard

© Farina de Waard

Die Novellen in diesem Band waren noch düsterer und zeigten in aller Deutlichkeit, wie sich Tyarul veränderte. Mehr dazu kannst du unten im Text nachlesen.

Fakten zum Buch:
Titel: Zeilen aus Tyarul – Tyrannei
Autorin: Farina de Waard
Verlag: Fanowa Verlag
Erscheinungsdatum: 21. November 2021
Seitenanzahl: 498 Seiten
ISBN: ‎‎978-3945073124

Inhaltsangabe laut Amazon:
Rebellen, Kopfgeldjäger, Spione … Sie alle werden zunehmend von Zaydas wachsender Schreckensherrschaft beeinflusst. Ob sie von der veränderten Weltordnung profitieren oder nicht, hängt allein von ihren Entscheidungen ab. Die Grundfesten der freien Völker werden erschüttert und der Zerfall der Welt beginnt, denn Zayda beabsichtigt, jeden auszulöschen, der sich ihrer Macht nicht unterordnet. Doch wie viel Leid kann ein Land ertragen? Wenn Landstriche entvölkert, Familien zerrissen werden? Zayda wächst zu einer gnadenlosen Tyrannin heran, doch die Rebellion der Phiruin Rahka brodelt bereits im Untergrund … „Zeilen aus Tyarul – Tyrannei“ enthält die Novellen 6 – 12 aus der magischen Welt Tyarul von Farina de Waard und schlägt die zeitliche Brücke zur Buchreihe „Das Vermächtnis der Wölfe“.

(Quelle: amazon.de, Datum: 29. Dezember 2021)

Meine Meinung zum Cover:

Auf dem Cover ist die zweite Hälfte des Mondes von Band 1 zusehen. Die Farbwahl ist dunkel, was auch zu den Geschichten im Inneren passt. Auch dieses Cover hat irgendwie eine magische Atmosphäre, obwohl ich nicht genau erklären kann, warum ich so empfinde.

Meine Meinung zum Inhalt:

Sechs Novellen, sechs Protagonisten. Das Konzept aus dem ersten Band »Zeilen aus Tyarul – Anarchie« setzt sich fort. Farina de Waards Schreibstil ist weiterhin detailliert, bildhaft und aussagekräftig. Bei diesem Band konnten mich nicht alle Novellen begeistern. Warum das so war, schildere ich dir unten im Text ohne zu spoilern.

Die Novellen sind aus der Sicht von Naztek, Leron, Kalana, Mazuk, Ikar und Tunez geschrieben. Die Geschehnisse spielen unterschiedliche Jahre nach Zaydas Machtergreifung. Die erste Novelle begann mittendrin und war sofort spannend. Endlich würde ich mehr über „die Kalten“ erfahren. Ihnen war ich schon ihm Vorgängerband begegnet, wusste jedoch nicht viel über sie. Die Geschichte entwickelte sich ganz anders, als ich erwartet hatte. Meine Augen hingen an den Zeilen, weil ich unbedingt mehr wissen wollten. Die Handlung schritt schnell voran und enthielt mehrere Wendungen. Teilweise war ich sehr erstaunt über das war geschah, dann wiederum ein wenig geschockt. Niemals hätte ich das dahinter vermutet.

Lerons Novelle war ebenso ereignisreich und doch ganz anders. Überrascht las ich etwas schneller weiter, weil der Ort so sonderbar war. Bald schon wusste ich, was sie hier taten und überlegte, was das zu bedeuten hatte. Dabei erfuhr ich Dinge, die mich verwunderten. Fasziniert hatte mich die andere Seite, in der ich eine Verbindung zu unserer Welt sah. Die Autorin hatte tolle Idee, die sie tatkräftig umsetzte und mit einem Kampf der Superlative verband. Ich fieberte ununterbrochen mit und wollte nicht wahrhaben, wie die Geschichte endete. Ich hatten Leron viel zu sehr in mein Herz geschlossen, um das akzeptieren zu wollen.

Die Novellen von Kalana und Mazuk zogen sich für mich leider sehr. Es gab viele Längen in ihren Geschichten, die das Geschehen langatmig machten. Die Grundgedanken und ihre Inhalte waren durchwegs spannend und hatten einen richtig guten Kern. Dennoch konnten sich mich erst gegen Ende packen.

Die letzten beiden Novellen von Ikar und Tunez überraschten mich mit ihrem Inhalt. Ikars Weg war so anders und seine Persönlichkeit verworren, doch mit Ziel. Die Begegnung veränderte etwas in ihm und doch war da etwas Gegensätzliches. Was ich genau meine, kannst du nur herausfinden, wenn du die Novelle liest. Ich will dich nicht spoilern. Eins nur – es wird düster und ein Kampf kommt vor. Bei Tunez erstaunten mich die wirkende Magie und das Vorhaben. Konnte das gelingen? Die Gefahren schienen zu groß und doch blieb Hoffnung. Dramatische Ereignisse und eine Identitätskrise begleiteten das Geschehen, welches ich als sehr aufregend empfand.

Mein Fazit:

Die Novellen in diesem Band sind um einiges düsterer und blutiger. Es geschahen viele dramatische und folgenschwere Ereignisse, die mit Kämpfen verbunden waren. Diese waren unterschiedlicher Art – z.B. Kampf ums Überleben oder gegen schreckliche Gegner auf Leben und Tod. Vier der sechs Novellen fand ich richtig gut und konnte mitfiebern oder gespannt weiterlesen. Die zwei Anderen zogen sich leider ziemlich, weil für mich das Geschehen zu ausschweifend erzählt war. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gefallen, weil ich tiefer in die Welt Tyarul eintauchen konnte. Farina de Waard hat einen lebhaften und detaillierten Schreibstil, der Bilder in meine Gedanken zauberte.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 4 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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