Rezension zu Die Einherjer Band 14: Das Herz des Allvaters von Pascal Wokan

© Pascal Wokan

In diesem Band kam ich an einen Ort, der all meine Erwartungen übertraf, weil ich nicht mit den Begebenheiten gerechnet hatte. Weiteres erkläre ich dir unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Einherjer – Das Herz des Allvaters
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 18. November 2021
Seitenanzahl: 472 Seiten
ISBN: 978-3755737438

Inhaltsangabe laut Amazon:
Der alte Nordmann kehrt in seine Heimat zurück, um sich für den Krieg gegen die Dei Consentes zu rüsten. Doch sein Aufenthalt ist nicht von langer Dauer. Die Übermacht der kaiserlichen Legionen zwingt ihn, in den Weiten Midgards nach Verbündeten zu suchen. Während ihn seine Reisen an die Ufer einer versunkenen Stadt führen und er einem schrecklichen Geheimnis auf den Grund geht, versucht seine Tochter die Dei Consentes von ihrem Vorhaben abzubringen. Denn sie hat erkannt, dass in den Windungen der Vergangenheit etwas verloren ging, das nicht in Vergessenheit hätte geraten dürfen …

(Quelle: amazon.de, Datum: 14. Dezember 2021)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen. Für mich sieht es aus, als würde ich ein Tor durchschreiten und auf das Wasser samt den Säulen / dem Tempel blicken. Mir gefällt die Komposition der Motive und die damit verbundene Wirkung auf die Gesamtgestaltung.

Meine Meinung zum Inhalt:

Nach dem Spin-Off war ich äußerst gespannt, wie die Geschichte wohl weitergehen wird. Es beschäftigten mich einige Fragen, die ich mit diesem Band beantwortet erhoffte. Nach einigen Kapitel war ich vollkommen überrascht, weil ich mit dem Ort, an den Asgrim nun ging, nicht im Geringsten gerechnet hatte.

Die „Reise“ dorthin war seltsam. Dem zuvor neu aufgetauchten Begleiter traute ich nicht. Bald darauf wurden wichtige Informationen offenbart. Ich denke, dass dies nicht nur für mich unerwartet kam. Die Ereignisse warfen ein komplett neues Licht auf die Zusammenhänge. Doch konnte ich die Folgen daraus noch nicht mit meinen Überlegungen verknüpfen. Der weitere Verlauf war geheimnisvoll und spannungsgeladen. Karten wurden auf den Tisch gelegt, obwohl Misstrauen mitschwang. Ehrlicherweise war ich mir nicht sicher, was ich davon halten sollte. Asgrim musste zur Tat schreiten, doch war mir nicht klar, wie er das tun würde. Seine Entscheidung konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Schließlich entwickelten sich daraus bildgewaltige Kampfszenen mit ungewöhnlichen Verbündeten.

Parallel ging es auch bei Branda weiter. Das Hin und Her bei ihr war eigen. Sie war irgendwie auf einem Pfad der Erkenntnis, was wiederum immer neue Wendungen brachte. Es kam mir so vor, als wüsste sie nicht, was sie wollte. Sie trat auch der Stelle und kam nur wenig voran. Für eine bestimmte Göttin war Branda die Schlüsselfigur. Ich war ziemlich überrascht, was ich hier erfuhr. Die Ereignisse nahmen einen kampfhaltigen Verlauf bei dem Branda sich erneut umentschied. Auch bei ihr hatte ich kleinere Probleme ihre Entscheidungen zu verstehen.

Wenige Kapitel später geschah etwas, das mich erstmal innehalten ließ. Ich musste die Worte erneut lesen, damit ich sie komplett aufnehmen konnte. Der Autor hatte etwas geschehen lassen, dass ich nicht wahrhaben wollte. Danach kamen mehrere Götter ins Spiel und das Geschehen schritt rasend schnell voran. Einer jener Götter zwang Asgrim mit eindrucksvollen Mitteln zu einer Erkenntnis, die für ihn äußerst hart war. Ich selbst hatte das schon lange gewusst, doch komme ich damit nicht klar. Für mich macht dieses Ende keinen Sinn. Zudem habe ich gefühlt 1000 Fragen im Kopf. Zum Glück werden mir diese im nächsten und finalen Band beantwortet, was mir der Autor versicherte. Alles würde einen Sin ergeben, was ich sehr hoffe.

Mein Fazit:

Im 14. Band kam ich an einen Ort, der mich von der ersten Sekunde an faszinierte. Ich hatte nicht damit gerechnet, so etwas vorzufinden und dann auch noch diese Antworten zu bekommen. Asgrim handelte wie immer direkt nach wenigen Überlegungen. Obwohl ich nicht alles verstand entwickelten sich daraus starke Kampfszenen. Auch bei Branda kam es nach einigem Hin und Her zu entscheidenden Geschehnissen. Irgendwann prallten die Handlungsstränge zusammen, was Wichtiges, jedoch auch Tragisches brachte. Weitere Götter tauchten auf, handelten und ein bestimmter Trieb seine Pläne voran. Das Ende des Buches bestätige, was mir schon lange klar, für Asgrim jedoch eine schwere Erkenntnis war. Mit dem Schluss des Buches kam ich nicht klar. Zum Glück wird der letzte, folgende Band die dringend benötigten Antworten bringen.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 4 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Staffel 1:
Prequel: Licht und Schatten
Band 1: Feuer und Meer
Band 2: Pfad der Götter
Band 3: Helgrind
Band 4: Weltenbrand
Band 5: Ragnarök

Staffel 2:
Band 6: Tote Götter
Band 7: Drachenblut
Band 8: Rache der Götter
Band 9: Der letzte Einherjer

Staffel 3:
Band 10: Der vergessene Gott
Band 11: Saat der Schöpfung
Band 12: Die Wilde Jagd
Band 13 (Spin-off): Das Auge Balors
Band 14: Hier
Band 15: In Planung

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