Rezension zu Geheimakte Sonderband (Novelle) von André Milewski

© André Milewski

Die Novelle gab mir einen Einblick in die Zeit, als Max noch nicht bei Fredrick Crichton in seiner neuen Heimat angekommen war. Was ich meine, wird dir unten im Text klar.

Fakten zum Buch:
Titel: Geheimakte Sonderband (Novelle)
Autor: André Milewski
Verlag: Selfpublishing (‎Independently publ.)
Erscheinungsdatum: 27. November 2021 (eBook)
Seitenanzahl: ‎92 Seiten (‎eBook)
ISBN: ‎‎979-8758413791

Inhaltsangabe laut Amazon:
Dezember 1952: Weihnachtszeit in Boston!
Max Falkenburg ist jedoch alles andere als weihnachtlich zumute. Erst seit wenigen Monaten lebt er in der Stadt und hat sich mit seinem Förderer, Professor Crichton, überworfen. Dazu kommt ein chronischer Geldmangel. Schließlich findet sich Max im Kostüm eines Kaufhausweihnachtsmannes wieder, doch damit fangen seine Probleme erst richtig an …
Eine weihnachtliche Geheimakte-Novelle!

(Quelle: amazon.de, Datum: 27. November 2021)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist einfach gehalten, zeigt jedoch einen weihnachtlichen Fair. Durch die schlichte Eleganz der Gestaltung hat es etwas für sich und passt gut zum Setting der Geschichte.

Meine Meinung zum Inhalt:

Die erste Novelle aus der Geheimakte-Welt zeigte die andere Seite von Max‘ Leben abseits der Abenteuer. Sie spielt ungefähr ein halbes Jahr nach den Ereignissen von Geheimakte Labrador. Max lebt mittlerweile in Boston und versucht sich zu integrieren. Doch das ist schwerer als gedacht, denn das Zusammenleben mit dem Professor ist für beide nicht einfach.

André Milewski legte in dieser Novelle den Fokus auf das Zwischenmenschliche. Max und der Professor waren die Hauptfiguren, die im Mittelpunkt standen. Es war gut zu erleben, die Beiden weit weg von Abenteuern im Alltag reagieren. Das Geschehen gab den Figuren Tiefe, die die Persönlichkeit erweiterte. In der Novelle war die Zeit vorhanden, sich darauf einzulassen. Auch andere Figuren aus der Reihe kamen vor.

Es hat mich überrascht, dass Max an diesen Job geraten war. Ich konnte ihn mir dort im Kaufhaus einfach nicht vorstellen. Max überzeugte mich vom Gegenteil, was wohl auch den Professor überraschen würde, wenn er davon wüsste… Jedenfalls hat mir der Verlauf gefallen, weil er so real wirkte. Der Autor griff die damalige Problematik in der Gesellschaft mit der Rassentrennung auf. Subtil und perfekt in das Geschehen eingearbeitet, dossierte er sie. Des Weiteren fand ich gut, dass Max dazulernte. Seine schalkhafte Art trat in den Hintergrund und er verrichtete seinen Job mit Überzeugung.

Irgendwann wurde klar, dass das auch die Novelle nicht ohne Abenteuer auskam. Es war klein, doch musste sich Max ganz schön ins Zeug legen und etwas einstecken. 😉 Die Wendung brachte ihm nicht nur im Kaufhaus Pluspunkte. Danach fand ich seine darauffolgende Geste, die aus Nächstenliebe kam, richtig schön, auch wenn sie beim Adressanten nicht wirklich ankam. Das Ende des Kapitels „The First Noël“ war für mich zum Schmunzeln und ein schöner Abschluss. Ankunft in Boston? Absolut!

Mein Fazit:

André Milewskis erste Weihnachtsnovelle enthielt ein Abenteuer der anderen Art für Max. Er musste in den sauren Apfel beißen und entdeckte dabei überraschend, dass ihm sein neuer Job sogar zusagte. In der Novelle lagder Fokus auf Max und Crichton. Das Verhältnis der Beiden wird näher beleuchtet und Raum für Zwischenmenschliches war da. Mir hat sie richtig gut gefallen, da ich die ungleichen Männer im Alltag sah und eine zweite Facette von ihnen erlebte. Natürlich sorgte der Autor für genug Spannung zum Mitfiebern, denn ohne kleines Abenteuer geht es dann doch nicht. Ich las die schöne Novelle an einem Abend.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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