Rezension zu Die Tränen der Göttin von André Milewski

© André Milewski

In „Die Tränen der Göttin“ fand ich eine aufregende Geschichte rund um Professor Frederick Crichton, die mich endlich Einblick in sein Leben nehmen ließ. Wie sehr mir beides gefiel, kannst du unten im Text herausfinden.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Tränen der Göttin
Autor: André Milewski
Verlag: Selfpublishing (‎Independently publ.)
Erscheinungsdatum: 29. Oktober 2021
Seitenanzahl: 260 Seiten
ISBN: ‎979-8495993679

Inhaltsangabe laut Amazon:
Goldene, düstere Zeiten …
Im Jahr 1927 ist New York die Stadt der Träume und eine Verheißung für eine große Zukunft. Eine ebensolche erhofft sich auch der Archäologieprofessor Frederick Crichton, der aus Boston in die Stadt kommt, um eine Beschäftigung im Museum aufzunehmen. Allerdings zerplatzt dieser Traum schnell. Stattdessen findet Crichton sich im Haus eines exzentrischen Millionärs wieder, um diesem die Authentizität eines ägyptischen Artefakts zu bestätigen. Doch die einfache Aufgabe wird zu einem Albtraum für den Archäologen. Ein Mord geschieht und er gerät ins Visier der Polizei, die ihn für den Täter hält. Crichton bleibt nicht viel Zeit, um den wahren Mörder zu finden und seine Unschuld zu beweisen …
Nach den „Falkenburg Chroniken“ das zweite Spin-off der erfolgreichen „Geheimakte“-Reihe!

(Quelle: amazon.de, Datum: 29. Oktober 2021)

Meine Meinung zum Cover:

Als ich das Cover das erste Mal sah, war ich sofort begeistert. Es zeigt ein typisches Motiv der 1920er Jahre und hat ein angenehmes Flair, das mich sofort neugierig machte. Zudem ist es eine Anspielung auf eine Szene in der Geschichte bzw. auf einen Handlungsort. In meinen Augen passt es absolut zum Inhalt des Buches.

Meine Meinung zum Inhalt:

Ein Spin-Off für Frederick Crichton aus meiner Lieblingsreihe? Als ich das las, war ich sofort Feuer und Flamme dafür. Endlich würde ich mehr über Crichtons Leben und seine Abenteuer erfahren. Mit dem Beginn des ersten Kapitels fand ich mich sofort mitten in der Handlung wieder. Der junge Professor kam gerade in New York an und begab sich zum Museum, zu welchem er unterwegs war. Von diesem Zeitpunkt an, verging das Lesen wie im Flug. Wie immer bei André Milewski Bücher überzeugte mich sein offener und direkter Schreibstil sofort. Er kam immer auf den Punkt und lieferte gleichzeitig genug Beschreibungen, damit Bilder in meinen Gedanken entstanden.

Frederick Crichton machte schon bald mehrere Bekanntschaften, die nicht ganz so verliefen, wie er sich das gewünscht hatte. Zu meiner Freunde entdeckte ich eine Person, die mich aufmerken ließ. Ich fragte mich, ob sie es war. Wenn ich dabei meine, musst du selbst herausfinden. 😉 Das Artefakt löste etwas aus, womit wohl niemand gerechnet hatte (außer vielleicht der Täter). Schnell stellte ich fest, dass der weitere Verlauf wie ein Krimi aufgebaut war. Neugierig verfolgte ich dabei das Geschehen. Es überraschte nur wenig, dass die Polizei mit ihren Verdächtigungen sehr schnell war. Es passte für mich zum Zeitgeist, in dessen Jahre die Geschichte spielte. Die Indizienlage war sehr unglücklich, das muss ich zu geben. Somit war es nicht ungewöhnlich was Crichton widerfuhr.

Die weiteren Ereignisse las ich mit Aufregung und Neugier. Für den Archäologieprofessor war es schwer, seine Unschuld zu beweisen. Einiges was passierte sorgte für gute Wendungen und hob damit den Spannungsbogen mächtig an. Ein Handlungsort faszinierte mich dabei irgendwie am meisten. Dort herrschte eine ganze besondere Atmosphäre, die etwas Anziehendes hatte. Der Baseballspieler brachte mich mehrmals zum Lachen. Unerwartet gab es sogar Verstärkung. Ich konnte gar nichts anderes mehr tun, als weiter zu lesen. Über die Hälfte des Buches „verschlang“ ich deshalb in einem Rutsch. Der Autor hatte mich tief in das Geschehen hineingezogen. Es gelang ihm die Atmosphäre der 1920er Jahre einzufangen und sie mich spüren zu lassen.

Ich sah Frederick hier von einer ganz anderen Seite. Für mich ist er weiterhin einer meiner liebsten Protagonisten. Gleichzeitig wurde mir klar, warum der Professor mit Max (aus der Geheimakte-Reihe) so verständnisvoll umging. Im selben Moment fand ich es klasse, dass man die Reihe nicht kennen muss, um dieses Buches lesen zu können. Ob und wie Crichton einen Ausweg fand, muss du selbst herausfinden, da ich dich nicht spoilern möchte. Ich selbst hatte nicht erwartet, dass er sich mit der „einen Seite“ anlegen würde. Frederick zeigte viel Mut und Entschlossenheit. Der Mord und die damit verbundenen Verstrickungen sind gut mit dem Geschehen verwoben und es machte Spaß, die Wahrheit aufzudecken. Das Ende wurde mir eine Spur zu schnell aufgelöst, dennoch hat es mir gefallen. Nach dem letzten Kapitel musste ich schmunzeln, da es das Buch wirklich gut abschließt und ich das Ende mochte. Hoffentlich schreibt André Milewski weitere Bücher über den Professor.

Nach der Geschichte befindet sich ein Personenregister und ein Kapitel über „Fakten & Fiktion“, in welchem der Autor erklärt, was er erfunden hat und welche Elemente und Personen es wie in den 1920ern wirklich gab.

Mein Fazit:

Professor Crichtons eigenes Buch war von der ersten bis zur letzten Seite voller Spannung und guten Wendungen. Ich lernte ihn dabei von einer anderen Seite kennen und war begeistert darüber. Seine Energie und seine Entschlossenheit waren ansteckend. Ich versank so tief im Buch, dass ich mehr als die Hälfte in einem Rutsch las. Irgendwie passiert mir das bei den Büchern von André Milewski immer. Crichtons Albtraum entwickelte sich zu einem aufregenden Krimi mit coolen Handlungsorten, welche faszinierend waren. So manche Wendung brachte wieder Schwung ins Geschehen und Frederick musste sich wahrlich anstrengen mitsamt einigen Risiken, um seine Unschuld zu beweisen. Mit unerwarteter Hilfe …
Schließlich kam es zum Ende, welches für mich ein ganz klein wenig zu schnell aufgelöst wurde. Meinem Lesespaß tat dies keinen Abbruch. Vielmehr schmunzelte ich über die letzten Momente im letzten Kapitel. Ich hoffe nun auf mehr Bücher über Crichton.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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