Rezension zu Die Eherne Garde Band 3: Die Ebenen der Ewigkeit von Peter Hohmann

© Cover: Peter Hohmann, Foto: Viktoria M. Keller

Der letzte Band schloss die Trilogie wahrlich episch ab, da er voller Spannung und starker Elemente war. Was ich noch mochte, teile ich dir unten im Text mit.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Eherne Garde 3 – Die Ebenen der Ewigkeit
Autor: Peter Hohmann
Verlag: Selfpublishing (Independently publ.)
Erscheinungsdatum: 18. Juni 2021
Seitenanzahl: ‎289 Seiten
ISBN: 979-8507054947

Inhaltsangabe laut Amazon:
Die Ebenen der Ewigkeit ist das Finale der epischen Trilogie rund um Lormak, Avi, Krax und Iridon!
Die Lage spitzt sich zu, denn die Dämonen sind nicht aufzuhalten. Der Konflikt droht, nicht nur die Menschen ins Verderben zu stürzen, sondern auch die Elfen und Zwerge und alle anderen Völker Yurs. Doch selbst vereint sind die Aussichten düster, denn Iridon Vulkola hat seine Rache sorgfältig geplant. Die ultimative Konfrontation steht bevor. Ihr Ausgang wird nicht nur über das Wohl oder Wehe eines ganzen Kontinents entscheiden, sondern könnte sogar die Grundfesten der Götterwelt zum Einsturz bringen. Das Schicksal bietet nur zwei Möglichkeiten: einen verlustreichen Sieg – oder völlige Vernichtung.
Begleiten Sie die Helden auf der letzten, von Gefahren geprägten Reise hin zu einem Showdown, der es in sich hat. Nicht nur die Stärke des Schwertarms wird entscheidend sein, sondern auch – oder vor allem! – die Stärke des Herzens.

(Quelle: amazon.de, Datum: 18. September 2021)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover wirkt etwas anders, doch nicht minder düster. Ich sehe darauf eine zerstörte und zerklüftete Landschaft. Im Vordergrund ein dunkler, vermutlich dämonischer Krieger. In der Ferne ein Heer, bereit zum Kampf. Mich spricht die Gestaltung an, da sie zum Setting der Geschichte passt.

Meine Meinung zum Inhalt:

Der dritte Band setzte in gewohnt flotter Manier die Geschichte fort und konnte mich schnell wieder für sich begeistern. Weiterhin gab es Avi und Lormaks Handlungsstrang, sowie den von Iridon. Peter Hohmann schrieb auch diesen Band in spannender Erzählweise und äußerst bildhaftem Stil.

Ich war erleichtert, dass es zuerst bei Avi und Lormak weiterging. Ich hoffte so sehr, dass sie nun endlich Hilfe für Avi finden würden. Die Art und Weise wie es dazu kam, hat mich dann doch sehr überrascht. Die damit verbundenen Szenen waren sehr eindrücklich und verrieten so einiges. Etwas verwundert hat mich, dass die Freunde nach den Ereignissen alles wie selbstverständlich hinnahmen und kaum nachfragten. Dennoch empfand ich den weiteren Verlauf als spannend und ereignisreich. Denn wie erwartet kamen sowohl die Zwerge, als auch die Elfen „ins Spiel“. Bei Ersteren bestätigten sich die Zusammenhänge, die ich zuvor vermutet hatte bzw. der parallele Handlungsstrang verraten hatte.

Letzte handelten in meinen Augen überraschend, doch war ich froh darüber. Endlich schlossen sich die Völker Yurs zusammen. Doch war ich sicher, dass die neuen Gefährten noch einiges erwarten wird. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, was Schreckliches noch auf mich zukommen wird. Ich las voller Erwartung, aber auch mit ein bisschen Angst weiter. Ich fragte mich tatsächlich, was ihnen allen noch widerfahren würde. Xurodas tat etwas, was ich nicht erwartet hatte. Lormaks innerer Kampf beeindruckte mich stehts aufs Neue. Sein Wille schien unzerstörbar, denn obwohl er immer wieder am Rande der Klippe stand und übertrat, wollte er sich nicht darüber stürzen lassen.

In diesem Band gab es sehr viele blutige und heftige Kämpfe. Der Tod ist und blieb ein ständiger Begleiter der Truppe. Kapitel um Kapitel würde es düsterer und das Böse kam aus allen Ritzen. Es starben Freund und Feind im weiteren Verlauf. Bald schon konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Zum Glück hatte ich genug freue Zeit um das Buch in einem Rutsch zu beenden, denn es war Wochenende. Während all das geschah, schloss der zweite Handlungsstrang um Iridon zeitlich immer weiter zur Gegenwart auf. Die letzten Geheimnisse und seine Taten wurden vollständig aufgedeckt. In all seiner Grausamkeit wurde uns Leser Iridons dunkler Plan klar. Des Weiteren erkannte ich, dass Iridon nur ein Spielball größerer Mächte war. Was lange vermutet war, wurde bittere Gewissheit.

Als der große Showdown – die alles entscheidende Konfrontation – der Finalkampf um Leben und Tod in Sicht kamen, fieberte ich noch stärker mit. Meine Augen klebten an den Zeilen. Lormak entdeckte jemanden, der wichtig war. Avi, Halron und Krax waren in größter Gefahr. Avis Gefühlschaos war überwältigend stark. Am liebsten hätte ich Lormak angebrüllt schneller zu sein. Es schien so ausweglos und Trauer wollte mich übermannen, Tränen standen in meinen Augen. Dann wiederum Glomm ein Funke auf, der ein regelrechtes Feuer der Hoffnung entfachte. Das Ende war wahrlich episch, wie es der Klappentext ankündigt. Ein Besseres hätte ich mir nicht wünschen können. Erneut war ich tief berührt und zufrieden über den Ausgang. Die Trilogie ist abgeschlossen und doch wäre eine Option für eine Fortsetzung vorhanden.

Mein Fazit:

Im dritten Band konnte ich nochmal in stärkster Form mitfiebern und spürte das Gefühlskaleidoskop der Protagonisten. Das Geschehen war düster, voller blutiger Kämpfe und der Tod blieb ein ständiger Begleiter. Und doch gab niemand auf, alle kämpften bis zum bitteren Ende. Mir fiel das Unterbrechen des Lesens schwer, weil so viel Spannung vorhanden war. Der Handlungsstrang um Iridon brachte letzte Erkenntnisse und führte schließlich in die Gegenwart. Avi, Lormak, Krax und die anderen durften nicht aufgeben. Jeder Kampf zehrte sie aus und wollte sie verschlingen. Das epische Finale war bildgewaltig, emotional und kampfeslastig. Die Szenen ließen mich nicht mehr los, sodass ich in ihnen versank. Verschiedenste Gefühle durchdrangen mich. Bis göttliche Kraft eine Wendung und noch mehr Emotionen brachte. Das Ende des Buches schloss die Trilogie stimmig ab.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Die schwarze Klaue
Band 2: Die Fährte des Einhorns
Band 3: Hier

© Cover: Peter Hohmann, Foto: Viktoria M. Keller

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