Rezension zu Geheimakte Fenris von André Milewski

© Cover: André Milewski, Foto: Viktoria M. Keller

In Geheimakte Fenris trat das Böse aus dem Schatten und schlug unbarmherzig zu, wodurch die Spannung enorm war. Warum mich das Buch flashte, kannst du unten im Text nachlesen.

Fakten zum Buch:
Titel: Geheimakte Fenris
Autor: André Milewski
Verlag: Selfpublishing (epubli)
Erscheinungsdatum: 18. Dezember 2017
Seitenanzahl: 381 Seiten
ISBN: ‎978-3745071221

Inhaltsangabe laut Amazon:
Boston, 1965:
Für Max Falkenburg könnte es nicht besser laufen: Er wurde zum Professor der Archäologie ernannt und seine Hochzeit mit Jody Wellesley steht kurz bevor. Doch dann holt ihn ein Schatten aus der Vergangenheit unbarmherzig ein und übt fürchterliche Rache. Aber für Trauer wird Max keine Zeit gegeben. Durch das Vermächtnis seiner Familie dazu gezwungen, begibt er sich auf die Jagd nach einer der gewaltigsten Waffen aller Zeiten. Max muss sich auf den Kampf mit mächtigen und skrupellosen Geheimorganisationen einlassen, um zu retten, was ihm am wichtigsten ist: das Leben seiner Freunde. Doch noch weitere Überraschungen aus seiner Vergangenheit warten auf Max und verlangen nach Vergeltung. Schließlich führt ihn eine wilde Hatz quer durch Russland, von Sibirien bis St. Petersburg, und letztendlich bis nach Deutschland zurück auf den Stammsitz seiner Familie: Der Falkenburg! Aber FENRIS ist entfesselt und schlägt gnadenlos zu …

(Quelle: amazon.de, Datum: 14. August 2021)

Meine Meinung zum Cover:

Auf diesem Geheimakte Cover sind wieder einige thematisch passende Elemente zu sehen. Unter anderem befindet sich darauf die Auferstehungskathedrale in St. Petersburg. Natürlich darf die klassische Akte mit dem Schriftzug nicht fehlen. Im Gesamten ist es Giessel Designs gut gelungen.

Meine Meinung zum Inhalt:

Lange habe ich diese Geheimakte vor mir hergeschoben. Nicht, weil ich sie nicht lesen wollte. Nein, sondern weil ich nicht wollte, dass es endet. In „Fenris“ sollte es zu dem Höhepunkt kommen, auf den in jedem vorherigen Band hingearbeitet wurde. Doch nun habe ich es nicht mehr aushalten und stürzte mich regelrecht in die Geschichte. Wie immer hat es André Milewski sofort geschafft, meine Aufmerksamkeit zu fesseln.

Gebannt und ein wenig verzweifelt kam ich nicht mehr vom Buch los. Wie von mir befürchtet wurde die Handlung dramatisch und tödlich. Ich kann nicht leugnen, dass ich mit Angst in meinem Leserherz weiterlas. Wie grausam würde die Vergeltung von Fenris noch zu schlagen? Schon der erste Todesfall war schrecklich, doch sollte er nicht der Letzte sein. Ein wenig atemlos verfolgte ich die Ereignisse. Max und Jody hatten von so viel keine Ahnung, bis sie davon eingeholt wurden. Eine Wendung überraschte sowohl mich als auch Max. Allerdings konnte ich die damit verbundene Person auf Anhieb nicht leiden. Meine böse Vorahnung bestätigte sich und die Gefahr schlug wieder zu. Zum Glück sind die Protagonisten unglaublich mutig und gaben nicht so schnell auf. Dennoch bangte ich mehr als einmal um Leben…

Sämtliche Erzählstränge waren spannungsgeladen, wie immer wurde das Geschehen aus mehreren Perspektiven erzählt. Dadurch ergab sich ein breites und zum Teil schauderhaftes Gesamtbild. Die handelnden Mächte durfte man definitiv nicht unterschätzen. Ich las auch diese Geheimakte in circa 1,5 Tagen, weil mich die Geschichte so sehr beschäftigte. Die Bösen durften die Waffe einfach nicht in ihre Finger bekommen. Max, Jody und die anderen mussten irgendwie überleben. Die Art und Weise wie Fenris sich nun offenbarte und aus dem Schatten trat war schrecklich.

Egal, ob sich die Ereignisse in Sibirien, Russland oder Deutschland abspielten. Ich konnte das Lesen nicht mehr unterbrechen. Ein alter Bekannter half Max und Jody. Doch spielte auch ihm das Schicksal übel mit. Ein anderer Verbündeter unterstütze mit weiterer Hilfe. Doch brachte das auch ihn in Gefahr. Die Ereignisse auf der Falkenburg legten spannungstechnisch nochmal eine Schippe oben drauf. Hier ging es Schlag auf Schlag. Niemals hätte ich erwartet, was sich dort befand. Die Idee dazu hat mir gefallen, da es eine andere Interpretation jeder geheimnisumwobenen Sage war.

Ob die Geschichte einen guten Ausgang nahm, kann ich dir aus Spoilergründen nicht sagen. Es gab jedoch einige Kämpfe, die mit dem Tod enden konnten und doch gab es Hoffnung …

Mein Fazit:

Diese Geheimakte hatte es mit ihren dramatischen, tödlichen und geheimnisvollen Szenen absolut hin sich. Gebannt und ein wenig ängstlich fieberte ich ununterbrochen mit. Einige Ereignisse las ich fassungslos, einen Teil davon wollte ich nicht glauben. Es gab actionreiche Kämpfe, hoch gefährliche Momente und Kräfte, die meine Vorstellung überstiegen. Alle Protagonisten mussten über sich hinauswachsen, um zu überleben, doch nicht jeder schaffte es. André Milewski legte die Spannungsmesslatte um einiges höher, wodurch ich das Lesen kaum unterbrechen konnte. Freitagbend zwangen mich meine übermüdeten Augen eine Pause zu machen. Samstagmorgen las ich sofort weiter und steuerte auf ein Ende zu, das voller Gefahren war. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz (selbst gekauft) und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.


Rezensionen zu weiteren Bänden und zeitliche Reihenfolge der »Geheimakte« Reihe:

Geheimakte Labrador (Hörbuch-Rezension)
Geheimakte Inkarrí
Geheimakte Midas
Geheimakte Aton
Geheimakte Excalibur
Geheimakte Babylon
Geheimakte Uxmal
Geheimakte Cíbola
Geheimakte Atlantis
Geheimakte Armageddon
Geheimakte Fenris (Hier)

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