Rezension zu Teleport Band 3: In das Licht von Joshua Tree

© Joshua Tree

Der Abschluss der Trilogie ist dem Autor richtig gut gelungen und enthält viele starke Kapitel mit guter Spannung. Was mir noch gefiel, teile ich dir unten im Text mit.

Fakten zum Buch:
Titel: Teleport 3: In das Licht
Autor: Joshua Tree
Verlag:‎ Joshua Tree Ltd.
Erscheinungsdatum: 1. August 2021
Seitenanzahl: wird nachgetragen
ASIN: B098BH66C7

Inhaltsangabe laut Amazon:
Der Übergang durch den Versuchsteleporter von Al’Antis ist geglückt. James und sein Team haben den ursprünglichen Teleporter der Ältesten gefunden. Doch was sie auf der anderen Seite erwartet, ist nicht das, womit sie gerechnet haben. Sie finden die Antworten, die sie sich so sehnlich wünschen, aber keine davon macht ihre Zukunft angenehmer oder leichter. Im Gegenteil: Sie sehen sich plötzlich einer letzten, großen Gefahr gegenüber, die ausgerechnet ihrem Heimatplaneten gilt, der unerreichbar schien: die Erde.
Doch der Ort, an dem James, Mila, Mette, Adrian, Meeks und Justus sich wiederfinden, stellt alles auf den Kopf, was sie bislang geglaubt haben – inklusive der Zeit selbst. Können sie es schaffen zur Erde zurückzukehren? Oder bleiben sie zwischen den Sternen gefangen? Und wenn es gelingen sollte, wird ihre Heimat überhaupt noch existieren?

(Quelle: amazon.de, Datum: 1. August 2021)

Meine Meinung zum Cover:

Das dritte Cover passt stilistisch zu den Anderen und zeigt natürlich unseren Teleporter. Darunter sind James und die anderen Protagonisten zu sehen. Was es mit der weiten Ebene auf sich hat, verrate ich nicht, doch steht sie für etwas aus der Geschichte.

Meine Meinung zum Inhalt:

Nach einer kurzen Einfindungszeit fand ich schnell wieder in die Geschichte hinein. Joshua Tree setzte sie direkt am Ende von Band 2 fort und holte mich wieder an den Ort des Geschehens zurück. Der Ort an dem sie gelangt waren, fühlte sich so unwirklich seltsam an. Was es damit auf sich hatte, erfuhr ich nach einiger Zeit und war nur ein wenig erstaunt, denn meine Vermutung hatte sich in diesem Moment bestätigt. Schon ab der ersten Sekunde nach der „Landung“ keimte jener Verdacht, der sich als wahr herausstellte, in mir auf. Daraus folgte ein etwas langwieriges und interessantes Gespräch.

Bald darauf waren die Freunde mit einer Gefahr konfrontiert, die sie vor vollendete Tatsachen stellte. Sie waren gezwungen sich zu entscheiden, was sie nun tun würden. Im weiteren Verlauf standen sie vor unangenehmen Hürden, die es zu bewältigen galt. An einem Punkt verloren sie sogar fast die Hoffnung, bis es zu einer guten Wendung kam. Endlich kam Geschehen wieder richtig Fahrt, da bestimmte Strippen gezogen wurden. Hierzu gehörte ein riskanter Plan, dessen Funktionalität ich in Frage stellte. Dann stieg ein neuerlicher Verdacht in mir auf. Konnte ER es sein? Neugierig, ob sich jener bestätigen würde, las ich weiter.

Parallel zum Handlungsstrang um James, Mila, Mette, Justus, Adrian und Meeks gab es einen Weiteren. Dieser drehte sich um eine gewisse Dahkra. Irgendwann kam es an einem bestimmten Ort zu einer Konfrontation, die alles veränderte und vor allem meine Meinung wandelte. Intensive Erinnerungen voller Emotionen waren ein Teil davon und sorgten dafür, dass meine Augen an den Zeilen klebten. Warum las ich so viel aus ihrer Sicht? Mit einem Schlag wurde mir alles klar. Letzte Puzzleteile gelangten an ihren Platz und eine Ahnung wurde zur Wirklichkeit.

Noch stärker gefesselt als zuvor las ich weiter und hoffte, dass es einen Ausweg gab. Die Wendung war stark und gewaltig. Die Spannung war immens hoch, weil kurz darauf noch etwas Schlimmes passierte. Der Plan musste dioch irgendwie gelingen. Wie das Ganze am Ende ausging, musst du selbst herausfinden. In meinen Augen hat Joshua Tree mit diesem Band seiner Trilogie einen würdigen Abschluss verpasst.

Beeindruckend war auch das für mich relativ realistische Gesellschaftssystem, wenn der Menschheit die Auslöschung droht. Der Autor hat dies mit aussagekräftigen Details dargestellt und das totalitäre, teilweise sehr aggressive System klar beschrieben. Trotz allem gelang es Joshua Tree dem Ganzen zwischendurch noch ein wenig Menschlichkeit zu geben. Die Identität von IHN kam kurz vor dem Ende durch die richtigen Schlussforderungen der Protagonisten auf. Die Sache mit dem Raum und der Zeit gab der Geschichte eine zusätzliche Würze. Genauso wurde die Wahrheit über die „Ältesten“ aufgedeckt.

Mein Fazit:

Mit diesem Band schuf Joshua Tree einen starken Abschluss seiner Trilogie um den Teleporter, der es in sich hat. Das Buch enthält gute Wendungen, zwei aufregende Handlungsstränge, geniale Ideen und ein würdiges Ende. Mit Spannung und viel Lesespaß verfolgte ich, wie die Protagonisten das Schicksal der Menschheit zu verändern versuchten und alles dafür gaben. Wut, Frustration und Trauer gehörten zum Prozess, bis eine Wendung wieder Fahrt in den Verlauf brachte. Voller Begeisterung und gebannt las ich weiter. Dabei wurde ich mit einem genialen Plot gelohnt. Joshua Tree hat es noch immer drauf und seine Ideen facettenreich umgesetzt.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1
Band 2: In die Dunkelheit
Band 3: Hier

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