Rezension zu Die Eherne Garde Band 1: Die schwarze Klaue von Peter Hohmann

© Cover: Peter Hohmann, Foto: Viktoria M. Keller

Der Auftakt dieser Trilogie hat mich mit der starken Geschichte, den überzeugenden Charakteren und der lebendigen Welt begeistert. Was mir noch gefiel, erkläre ich dir unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Eherne Garde – Die schwarze Klaue
Autor: Peter Hohmann
Verlag: Selfpublishing (Independently publ.)
Erscheinungsdatum: 30. März 2021
Seitenanzahl: 3324 Seiten
ISBN: 979-8725325683

Inhaltsangabe laut Amazon:
Auf ihrer Flucht trifft Avi auf Lormak, den Gezeichneten. Sie braucht ihn, um hinter das Geheimnis der Dämonenplage zu kommen – er braucht sie, um seine Vergangenheit zu enträtseln. Keiner von beiden will diese Zweckgemeinschaft, aber nur so besteht eine Aussicht auf Erfolg. Je länger die gefahrvolle Reise allerdings andauert, desto tiefer gleitet Lormak in seine innere Dunkelheit ab. Und diese Dunkelheit giert nach nichts anderem als Gewalt, Vernichtung und Tod.

Ein Fantasy-Epos, bei dem die Helden nicht im Licht wandeln, sondern bestenfalls im Schatten …

(Quelle: amazon.de, Datum: 17. Juli 2021)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover besteht aus einem Mix düsterer Elemente passend zum Genre des Buches. So war mir sofort klar, dass ich hier ein Dark Fantasy Buch vor mir habe. Die Abstimmung der Motive ist dem Coverdesigner gut gelungen.

Meine Meinung zum Inhalt:

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich ziemlich neugierig auf diese Geschichte. Alsbald begann ich mit dem Lesen und stellte schnell fest, dass mir der Schreibstil des Autors liegt. Sein Erzählstil eindrücklich, modern und lebhaft, weshalb ich mir das Geschehen mit aller Deutlichkeit in meinen Gedanken vorstellen konnte. Ungewohnt waren für mich so manche Verben in einigen Sätzen. Beispielsweise in „er schnürte am Zaun entlang“ oder “ indem er über einen Tisch flankte“ oder „laschte er am Sattel fest „. Mein Leseerlebnis beeinflusste dies in keinster Weise. Durch den aufregenden Verlauf wurde ich immer tiefer in das Buch hineingezogen.

Zuerst lernte ich Avi kennen. Sie schien eine sehr zielstrebige und kämpferische Frau zu sein. Zwischendurch brach sich auch ihre weiche Seite bahn. Im Kampf agierte sie absolut taff und schnell, wenn es um Schutz ging. Dann wiederum war sie sehr impulsiv, was besonders stark hervortrat, wenn es sich um Dämonen drehte. Lormak konnte ich anfangs nicht einordnen. Er verhielt sich kalt, böse und unnahbar. Mir kam es so vor, als würde er seine Gefühle vor anderen verstecken. Der Frust über seine verlorene Vergangenheit war ihm ständig anzumerken. Seine extreme Art mag mit seinem Schicksal als Gezeichneter zu haben. Die ausgelösten Flashbacks fand ich hochinteressant. Lantyria ist eine herzensgute Frau, zu gerne hätte ich mehr über ihre Beweggründe erfahren. Krax hingegen ließ mich immer wieder schmunzeln. Ich mag ihn wahnsinnig gerne, weil er eine außergewöhnliche Persönlichkeit hat und trotz seiner Angst Mut in sich trägt. Zudem ist er so ganz anders, als jene, die ich aus seinem Volk kenne. Harlon war mir irgendwie suspekt, warum genau konnte ich nicht ausmachen.

In der Welt des Autors gibt es neben der Dämonenplage Zwerge, Elfen und Magier. Während dem Verlauf bekam ich einen guten Eindruck vom Aufbau und der verschiedenen Länder. Ein zweiter, paralleler Handlungsstrang brachte mir das Leben und die Entdeckungen von Iridon näher. Durch ihn bekam ich Einblick in ein düsteres Kapitel der Vergangenheit und sah gleichzeitig einen fanatischen Mann, der die Wahrheit aufdecken wollte. Zudem erlebte ich, wie die Gesellschaft bei den Elfen funktionierte. Die Geschehnisse um seine Person spielten 24 bzw. 23 Jahre vor den Ereignissen rund um Avi und Lormak. Nach und nach bekam ich eine Ahnung, wie das alles zusammenhängen könnte. Diese lässt mich allerdings Düsteres vermuten. Er selbst war mir anfangs noch äußerst sympathisch, doch mit der Zeit bekam ich meine Probleme mit ihm.

Die Geschichte war spannend und zum Mitfiebern. Aufgrund dessen kam locker und schnell hindurch. Je weiter sie voranschritt, umso mehr war ich begeistert. Mein Gesamteindruck von Völker, Länder und Wesen vermittelte mir ein klares Bild. Die Kapitel um Avi und Lormak waren natürlich am aufregendsten. Bei ihnen gab es viele blutige Kämpfe, die wahrlich Dark Fantasy sind. Der Autor hat sie sehr detailreich und unverblümt beschrieben. Bei Iridon fand ich die Szene in der Höhle am besten.

Während dem Fortschreiten der Handlung sah ich verschiedene Seiten der Protagonisten. Es gab sehr viele extrem gefahrenvolle und lebensbedrohliche Ereignisse. Mehr als einmal ging es knapp her und sie sprangen dem Tod von der Schippe. Das letzte Kapitel hat mich überrascht, oder eher mit seiner Heftigkeit und den Folgen geschockt. Mit so etwas hatte ich absolut nicht gerechnet. Den Cliffhanger am Ende finde ich dementsprechend schlimm und muss alsbald den nächsten Band lesen.

Mein Fazit:

Der erste Band der Trilogie schuf ein bildgewaltiges Bild mit einem starken Story-Plot in meinen Gedanken. Beide Handlungsstränge sind absolut spannungsgeladen und lebendig erzählt. Es gab viele blutige Kämpfe, aufregende Wendungen und facettenreiche Protagonisten. Der Verlauf bietet viele Möglichkeiten zum Mitfiebern. Zudem sind der Schreib- und der Erzählstil des Autors sehr eindrücklich und modern, wodurch es mir leicht möglich war, mich in die Welt einzufinden. Avi und Lormak sind sehr gegensätzliche Figuren. Lormaks verlorene Vergangenheit und die Wahrheiten bei Iridon lassen mich Düsteres vermuten. Nach dem schlimmen Cliffhanger muss ich unbedingt wissen, wie es mit der Geschichte in Band 2 weitergehen wird.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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