Rezension zu Die Sandmagier Band 2: Der Rhythmus des Sandes von Pascal Wokan

© Pascal Wokan

Im zweiten Band konnte ich tiefer in die Magie eintauchen und musste gleichzeitig viel Gefährliches mit den Protagonisten durchstehen. Details kannst du unten im Text nachlesen.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Sandmagier – Der Rhythmus des Sandes
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 30. Juni 2021
Seitenanzahl: 516 Seiten
ISBN: 978-3754313350

Inhaltsangabe laut Amazon:
Einst wurde Elismere von mächtigen Sandmagiern beschützt. Doch ihr Verschwinden liegt bereits Jahrtausende zurück und nun droht das Land im Krieg zu zerfallen. Dies ist die Geschichte von vier Menschen, deren Schicksale miteinander verbunden sind. Azir, ein Sandmagier, der täglich um sein Leben kämpfen muss. Duellmeister Kalak, der seinem Haus zu neuem Ruhm verhelfen will. Belial, ein zwielichtiger Attentäter, der seit Urzeiten seiner heiligen Pflicht folgt. Und Lian, die einzige Überlebende eines ausgelöschten Volkes mit einem schrecklichen Geheimnis.

(Quelle: amazon.de, Datum: 30. Juni 2021)

Meine Meinung zum Cover:

Das zweite Cover ist im Stile des Mondes gestaltet. Am besten gefällt mir die Gestalt in der Mitte des blauen Kreises, weil sie und das Motiv wie ein Medaillon aussehen. Rundum ist es richtig schön geworden.

Meine Meinung zum Inhalt:

Ich war nach dem Ende von Band 1 neugierig wie es mit Azir, Lian und Kalak weitergehen wird. Pascal Wokan hat mich nicht enttäuscht und mir einen starken Roman geliefert. Ein einziges Mal zweifelte ich an der Geschichte. Doch das hielt nur kurz an, weil das Geschehen kurz darauf einen Sinn ergab und ich plötzlich wusste, wozu das alles nötig war. Wie immer ist Pascal Wokans Stil lebhaft und aussagekräftig. Das Buch las sich flüssig und schnell, wie ich es vom Autor gewohnt bin.

Erstaunt hatte mich in diesem Band besonders, wie verzweigt die Verstrickungen und Intrigen waren. Jeder kleine Punkt ist feinsäuberlich mit der Geschichte verwoben. Auch die meisten Fäden wurde gegen Ende zusammengeführt und ein eindrückliches Gesamtbild entstand, das auch den AHA-Effekt auslöste. Mit einigen Dingen hat mich der Autor absolut überrascht, weil ich nicht im Traum an diese Möglichkeit gedacht hatte. Für mich war das Ganze genial gemacht und ich musste irgendwann grinsen, weil ich so gekonnt hinter das Licht geführt wurde. Selbst die Protagonisten konnten erst nicht alles durchschauen. Die Handlung ist in drei Teile unterteilt und wird abwechselnd aus der Sicht von Azir, Kalak, Belial und Lian erzählt. Azir und Kalaks Handlungsstrang gehört zusammen. Belial und Lian haben einen eigenen. Alle Drei werden parallel erzählt. Vor dem ersten Kapitel gibt es einen „Was bisher geschah“ Rückblick.

Ich muss gestehen, dass ich bei den Intrigen der vorsichtig war. Gleichzeitig hoffte ich, dass sie nicht Überhand nahmen und die Magie im Vordergrund blieb. Meine Sorge war unbegründet, denn Pascal Wokan dossierte auch dies gekonnt und in passendem Maße. Die Protagonisten, allen voran Azir und Kalak müssen in diesem Band zu sich selbst finden. Zudem erkundete Azir seine Magie und lernte immer mehr dazu. Endlich wurde die Magie zu einem Teil von ihm und floss in die Handlung ein. Noch immer sind einige Duelle Teil des Geschehens, welche sehr bildhaft und lebendig beschrieben wurde. Gemeinsam mit Azir erlebte ich dort einen Schlüsselmoment kurz bevor Zweifel alles beinahe schief ging. Kalak kann ich noch immer nicht leiden. Er tat in diesem Band Dinge, die mich ziemlich wütend machten. Seine Verbitterung und seine Engstirnigkeit machten ihn blind für das Entscheidende und ich fürchtete immer mehr, dass er fatale Fehler begehen würde. Manchmal habe ich den Wechsel zu Lian verflucht, weil ich bei Azir weiterlesen wollte.

Bei Lian erlebte ich ganz andere Dinge als erwartet. Ihr Wesen wirkte sehr kindlich sowie naiv und dann handelte sehr erwachsen. Aus ihr wurde ich einfach nicht schlau. Die Entdeckungen bei ihr verwunderten mich. Was hat es mit den Kristallen auf sich und warum lebte ER noch? Lian musste so viel erdulden. Einige Fragen begleiteten mich während dem gesamten Lesen. Belial avancierte immer mehr zu meinem Lieblingscharakter. Ich glaube, dass er zu den facettenreichsten Charakteren des Autors gehört. Trotz seiner grausamen Taten übte er mit seinem Wesen eine Faszination aus. Die Einblicke zu den „Göttern“ waren im selben Moment sehr interessant. Dabei stieg ein böser Verdacht in mir auf.

Im gesamten Buch gibt es einige sehr berührende und amüsierende Momente. Zwei habe ich dabei besonders gemocht. (Einmal bei Azir und einmal bei Lian.) Bei allen ist die Magie ein stetiger und immer stärker werdenden Begleiter. Sie nahm einen großen und wichtigen Teil in der Handlung ein und wurde immer offener verwendet. Das Warum wurde immer klarer und die Spannung stieg an. Zu guter Letzt endete das Buch mit einem Finalkampf der es absolut in sich hatte. Ich erlebte intensiv und hautnah, wie es dem Ende näherkam. Dabei stieg die Gefahr exponentiell an. Aufkommender Hass ist dabei eine gefährliche Zutat.

Mein Fazit:

Der zweite Band um Azir, Kalak, Belial und Lian brachte die Protagonisten an den Rand ihrer Kräfte. Sie mussten zu sich selbst finden, Gefahren überstehen und um ihr Leben kämpfen. Die Magie wurde zum zentralen Dreh- und Angelpunkt und immer wichtiger. Doch zuvor mussten sie den richtigen Weg erkennen und einige böse Intrigen um Leben und Tod aufdecken. Alle mussten in ihren Handlungssträngen einiges durchmachen. Es gab sowohl emotionale als auch actionreiche Szenen. Mit den Ereignissen begriff ich immer mehr, wie das Ganze miteinander verwoben ist und war begeistert. Ich bin gespannt, wie es nun weitergehen wird und was die Verheerung bringen könnte.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Der Ruf der Wüste
Band 2: Hier
Band 3: Das Gericht der Götter (in Arbeit)

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