Rezension zu Black Dagger Legacy Band 4: Schwur des Kriegers von J.R. Ward

© Cover: Heyne Verlag, Foto: Viktoria M. Keller

Der vierte Band dieser Reihe war so spannend, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Warum ich so gefesselt vom Geschehen war, erfährst du spoilerfrei unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Black Dagger Legacy – Schwur des Kriegers
Autorin: J.R. Ward
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 9. Juni 2020
Seitenanzahl: 525 Seiten
ISBN: 978-3453320796
Originaltitel: Blood Truth

Inhaltsangabe laut Amazon:
Dunkel, geheimnisvoll und athletisch ist der junge Vampirkrieger Boone einer der vielversprechendsten Rekruten der BLACK DAGGER und eine tödliche Waffe im Kampf gegen die Feinde der Bruderschaft. Nach einem tragischen Schicksalsschlag wird Boone Ex-Cop Butch O’ Neal zugeteilt, und gemeinsam jagen sie einen Serienkiller, der es auf junge Vampirinnen abgesehen hat. Eine Spur führt Butch und Boone in einen Club für Live-Action-Rollenspiele. Dort begegnet Boone der charismatischen Helania, die dem Mörder ebenfalls auf den Fersen ist, weil dieser ihre Schwester getötet hat. Vom ersten Augenblick an ist Boone der schönen jungen Vampirin verfallen, doch dann gerät Helania selbst ins Visier des Killers …

(Quelle: amazon.de, Datum: 31. Dezember 2020)

Meine Meinung zum Cover:

Die Cover der Black Dagger Bücher sind immer sehr einfach gestaltet. Trotzdem haben sie etwas Anziehendes. Sie gehören zu den wenigen, auf deinen mir ein Gesicht gefallt. Es freut mich, dass auch bei diesem Band der Stil beibehalten wurde. So passt alles wiederbar zusammen.

Meine Meinung zum Inhalt:

Als ich das Buch begann war mir schnell klar, dass mir das Pausen machen beim Lesen schwerfallen wird. J.R. Ward hat einen so bildgewaltigen, emotionalen und kraftvollen Schreibstil, dass sie mich jedes Mal komplett in ihren Bann zieht. Ich konnte gar nichts anderes tun, als zu lesen und immer weiter zu lesen. Zum Glück habe ich momentan Urlaub. Dadurch konnte ich rund 310 Seiten an einem Tag lesen, am liebsten hätte ich bis zum Ende des Buches durchgelesen. Doch es war halb 1 morgens und meine Augen forderten Schlaf.

Nach dem Frühstück begann ich sogleich die letzten 110 Seiten zu lesen, die mir noch fehlten. Ich hielt es einfach nicht aus und musste erfahren, wie es weitergeht. Meine Gedanken schrien ständig, dass er es NICHT gewesen sein kann. Deshalb musste ich unbedingt die Wahrheit herausfinden. Diese hatet mich allerdings vollkommen überrascht und staunend zurückgelassen. Das Ganze war so gut gemacht, dass ich vorher nichts geahnt hatte und auch auf eine falsche Fährte geführt wurde.

So spannend, wie die Ermittlungen waren, so genial fand ich auch die Kapitel zwischen den beiden Hauptprotagonisten Boone und Helania. Von Beginn an entstand eine wunderbare Intensität die mich zwang weiterzulesen. Ich wollte wissen, ob etwas aus ihnen werden kann, nach allem was die beiden in ihren Leben jeweils durchstanden und noch durchstehen müssen. Gerade Helania tat mir unglaublich leid. Es war allerdings schön zu lesen, wie sie sich aus ihrem Schneckenhaus herauswagte und immer mehr an allem teilnahm. In ihr steckt so viel mehr. Boone mochte ich von der ersten Seite weg. Zum Glück passt er nicht zur Glymera. Sein Charakter ist trotz einer kurzen dunklen Ader facettenreich und aufrichtig. Natürlich waren auch die anderen Protagonisten aus der Hauptreihe mit am Start. Eine größere Rolle nahmen Butch und V ein. Butch erlebte ich erneut von einer sehr zielstrebigen, aber emotionalen Seite.

Die Autorin hat auch ein Händchen dafür erotische Szenen zu schreiben. Es gab nicht viele im Buch, doch wenn dann waren sie schön und aufregend beschrieben. Zu guter Letzt freue ich mich, dass die Autorin ihrem Stil treu blieb und mich weiterhin so flashen kann. Das Jahr 2020 ist fast zu Ende, doch kann ich mit diesem Buch am letzten Tag des Jahres noch ein Jahreshighlight 2020 krönen!

Mein Fazit:

Die Autorin J.R. Ward hat es erneut geschafft, mich so stark zu begeistern, wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat, das nicht von ihr geschrieben war. Die Geschichte hatte mich derart gefesselt, dass ich an einem Tag über 300 Seiten las. Sie ist aufregend, gefühlvoll, düster und geheimnisvoll. Es wird gefährlich, intensiv und heiß. Gleichzeitig baute die Autorin eine starke Tiefe auf, blieb ihrem Stil treu und sorgte für viel Spannung. Das Geschehen um Boone und Helania ist stimmig, authentisch und bewegend. Die Ermittlungen haben es in sich, denn die Fälle sind grausam. Die letzten Kapitel waren doppelt so spannend und ließen mich bis zur letzten Seite mitfiebern. Mit Freude verkünde ich hiermit mein letzten Jahreshighlight für 2020.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1 wurde von mir noch nicht rezensiert.
Band 2: Tanz des Blutes
Band 3: Zorn des Geliebten
Band 4: Hier

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