Rezension zu Die Einherjer Band 11: Saat der Schöpfung von Pascal Wokan

© Pascal Wokan

Der 11. Band führt uns titelgebend zur Saat der Schöpfung und offenbart dabei dunkle Wahrheiten, die die Karten der Parteien neu mischen werden. Mehr zu meiner Meinung findest du unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Einherjer – Saat der Schöpfung
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 24. Dezember 2020
Seitenanzahl: 438 Seiten
ISBN: 978-3752603958
ASIN: B08QRZCBDQ

Inhaltsangabe laut Amazon:
Der alte Nordmann wurde gezwungen, wieder zur Waffe zu greifen. Die drohende Gefahr durch den Götterrat des Pantheons muss von seiner Heimat abgewendet werden. Doch seine Tochter befindet sich in deren Gewahrsam und wird vor Entscheidungen gestellt, die ihre Überzeugung ins Wanken bringen. Zerrissen zwischen zwei Welten sucht sie nach einem Weg, den Tod ihrer Mutter rückgängig zu machen. Alles deutet darauf hin, dass die Vergangenheit nicht in Stein gemeißelt ist und die Saat der Schöpfung tief damit verwurzelt ist …

(Quelle: amazon.de, Datum: 24. Dezember 2020)

Meine Meinung zum Cover:

Dieses Cover gefällt mir von der dritten Staffel bisher am besten. Es zeigt Branda und Asgrim mit ihren jeweiligen Waffen. Im Hintergrund ist ein entscheidendes Element zu sehen. Elementi.studio hat wieder hervorragend designt.

Meine Meinung zum Inhalt:

Nach dem aufregenden Ende von Band 10 und dem gleichzeitigen Auftakt der dritten Staffel, war ich extrem gespannt, wie es nun nächsten Band weitergehen wird. Pascal Wokan hat mich mit seinem bildhaften und authentischen Schreibstil erneut schnell in die Geschichte eintauchen lassen. Ich konnte mich dieses Mal besser und tiefer auf die Geschichte einlassen. Mit Leichtigkeit war es mir möglich dem Geschehen weiterhin zu folgen.

Das Geschehen wird weiterhin mit den zwei Handlungssträngen von Branda und Asgrim erzählt. Zudem ist das Buch in drei Teile unterteilt. Bei Branda geht es viel um ihre innere Zerrissenheit. Was soll sie tun? Wem kann sie glauben? Was erwartet man von ihr? Wer ist sie? Ich hoffe sehr, dass sie bald ihren wahren Weg findet. Doch diesen in dem Intrigenfeld um sie herum zu finden, wird nicht einfach werden. Eine bestimmte Schlacht und eine eigentümliche Begegnung mit einer bekannten Figur aus einer anderen Welt, haben mir besonders gut gefallen. Die Szenen waren sehr eindrücklich und lebendig beschrieben. Es war einfach hier mit zu fiebern und mir alles detailreich vorzustellen.

Asgrim erlebte Dinge und sah Orte, die mich ins Staunen versetzten. Es ist unglaublich was hier noch alles im Hintergrund zu entdecken ist. Ich dachte, ich kenne die neun Welten mittlerweile ganz gut. Doch in Wahrheit habe ich nur an der Oberfläche gekratzt. Meine Faszination und die Liebe zu den Ganzen sind ungebrochen. Der alte Nordmann selbst muss seine innere Stärke wiederfinden und die bleierne Müdigkeit abschütteln. Schlimm fand ich, dass ihm auch dieses Mal nichts erspart bleibt, obwohl er schon so viel durchgemacht hat. Einmal hätte ich gegen Ende fast geweint. Der Autor ist manchmal wirklich gemein. 😉

Das World-Building in der Einherjer Reihe finde ich gewaltig. Hier im zweiten Band der dritten Staffel gibt es einige Antworten, die sowohl die nordischen Götter als auch die Römischen miteinander verbinden. Die Verzweigungen zwischen dem Nordischen und dem Römischen sind realitätsnah und authentisch gemacht. Zeitgleich war es mir möglich, kleine offene Fragen und Geheimnisse aus den vorherigen Bänden und Staffeln zu beantworten. Alles greift derart wunderbar ineinander, dass ich nur begeistert lächeln kann.

Am Ende des Buches stand mir vor Schreck der Mund offen. Mit der Offenbarung hatte ich niemals gerechnet und war ziemlich geschockt. Die Frage ist nun, wie sich das alles auswirken wird. Hoffentlich vergeht nicht zu viel Zeit bis zum nächsten Band.

Mein Fazit:

Pascal Wokan schickte mich gemeinsam mit Asgrim auf eine düstere Reise ins Ungewisse und führte mich bei Branda durch ihre innere Zerrissenheit bis hin zu ihrer folgenschweren Entscheidung. Der gesamte Band war spannend und tiefgreifend. Gleichzeitig deckte er Geheimnisse und Wahrheiten auf, wenn gleich noch Intrigen im Hintergrund warten, die vor allem Branda nicht sieht. Dem Genre Dark Fantasy entsprechend gab es düstere Kämpfe mit eindrucksvollen Szenen. Meine Faszination über Pascal Wokans gekonnte Verbindung der nordischen und römischen Götter ist ungebrochen. Das World-Building ist beeindruckend und schwer zu beschreiben, man muss es einfach erleben. Nach dem Ende mit Schrecken ist die Vorfreude auf den nächsten Band groß.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Staffel 1:
Prequel: Licht und Schatten
Band 1: Feuer und Meer
Band 2: Pfad der Götter
Band 3: Helgrind
Band 4: Weltenbrand
Band 5: Ragnarök

Staffel 2:
Band 6: Tote Götter
Band 7: Drachenblut
Band 8: Rache der Götter
Band 9: Der letzte Einherjer

Staffel 3:
Band 10: Der vergessene Gott
Band 11: Hier
Band 12: in Planung
Band 13: in Planung

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