Autoreninterview mit Maik Hermann

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Heute habe ich wieder einmal einen Autoren zu Gast. Ich durfte Maik Hermann ein paar Fragen zu sich und seinem Debütroman »X – Es wird dich verändern« stellen. Durch die Antworten findet Ihr tolle Einblicke und Informationen, die ihr im Buch nicht finden werdet. Das Buch ist ein Wissenschaftsthriller und erzählt eine starke Geschichte realitätsnah und erschreckend zugleich.

Mehr von meiner Meinung und den Klappentext könnt ihr »hier« nachlesen.

Woher kam Ihnen die Idee zu Ihrem Debütroman »X – Es wird Dich verändern«? War es schwer für Sie diesen zu schreiben?

Auslöser war eine spannende Dokumentation über das SARS-Virus von 2002 / 2003.  Es waren Menschen mit Atemschutzmasken z.B. an den Flughäfen zu sehen. Das hat mich nachdenklich gemacht und ich habe mir die Frage gestellt, ob es uns auch irgendwann in größerem Umfang treffen könnte.
Schwer war es nicht unbedingt, ihn zu schreiben. Es war natürlich alles neu und zunächst ungewohnt. Nachdem ich das erste Handwerkszeug erlernt hatte, habe ich mich fast jeden Abend an den Schreibtisch gesetzt und geschrieben. Für mich war es faszinierend die Figuren zu begleiten. So, als würde man jeden Abend eine Lieblingsfolge bei Netflix gucken, war es für mich jeden Abend zwei Seiten zu schreiben. Jetzt hoffe ich, dass es vielen LeserInnen genauso geht und sie einfach immer weiter lesen wollen.

Wie haben Sie sich auf das Schreiben vorbereitet?

Das Handwerkszeug habe ich in einem Schreibkurs (Grundkurs) bei Rainer Wekwerth erlernt. Er ist erfolgreicher Autor und Schreibcoach. Das war sehr hilfreich, da ich dann wusste, ob das überhaupt Sinn macht, was ich so geschrieben habe.

© Cover: Maik Hermann / Externer Link zum Buch auf Amazon

Weshalb haben Sie ein Virus als Grundlage für das Buch gewählt?

Die Menschheit hat so viel erreicht und doch sind wir schnell machtlos, wenn das eigene Immunsystem nicht mit Viren fertig wird. Sie sind relativ einfach aufgebaut und können doch in kürzester Zeit so viel Leid erzeugen. Und wenn wir glauben, wir haben das Eine besiegt, kommt auch schon ein Neues daher.

Das Motiv der „Täter“ ist im katholischen Glauben zu finden. Warum haben Sie gerade das ausgewählt?

Es hat sich beim Schreiben so ergeben. Natürlich kommt alles vom Autor, aber die Geschichte hat sich immer weiter aufgebaut und letztlich habe ich es einfach nur aufgeschrieben. Ich glaube, das ist das, was man Kreativität nennt.
Ich persönlich denke, die katholische Kirche birgt noch viele Geheimnisse, die wir nicht kennen. Sie hat außerdem schon immer viel Platz für Kontroversen geboten.

Wie war es für Sie den wissenschaftlichen Teil Ihres Buches zu schreiben? Mussten Sie viel recherchieren?

Das war tatsächlich so. Beim Schreiben des Romans kam ich natürlich ständig an Punkte, die ich genauer recherchieren musste. Beispielsweise bei der Szene mit der Besprechung der verschiedenen Bundesbehörden, denn diese politischen Zusammenhänge sind sehr komplex. Vor allem aber hat mich der medizinisch-biologische Part herausgefordert, denn da hatte ich auch keinerlei Vorkenntnisse.

In Ihrem Buch sind auch Datenschutz, Hacking, Cyberspionage, geheime Plattformen und vieles mehr mit dem Gesamtgeschehen verwoben. Haben sie diese Elemente absichtlich so intensiv eingearbeitet?

Das bringt unsere moderne Zeit ja mit sich. Es gibt viele Möglichkeiten der digitalen Bedrohung für uns Menschen und diese ist allgegenwärtig. Somit ist es ein aktuelles Thema, weshalb ich es mit eingebaut habe.

Beruflich arbeiten Sie bei einer Bundesbehörde wie der Hauptprotagonist Bennet Miller. Hatten Sie schon mit ähnlichen Dingen in Ihrem Berufsleben zu tun?

Nein. Zwar könnte ich auch in Situationen kommen, die mit einem hohen Risiko für das eigene Leben einhergehen können, zurzeit ist das aber nicht so.

Die Printausgabe des Buches © Cover: Maik Hermann, Foto: Viktoria M. Keller

Kennen Sie die Länder und Orte, an denen Ihre Geschichte spielt?

Teilweise ja. Ich war aber z.B. noch nie in Namibia. Aber Namibia und Südafrika stehen auf meiner Liste der Länder, die ich gerne bereisen würde. Die Vatikanstadt ist mir aber vertraut.

Mit dem Covid-19 Virus gibt es allgegenwärtig gerade eine Pandemie. Hat das Ihren Entschluss das Buch zu veröffentlichen beeinflusst?

Zuerst habe ich nur aus Neugier geschrieben. Ich wollte wissen, wie das ist und was dabei herauskommt. Als Rainer dann gesagt hat, dass es auch anderen gefallen wird, hab ich mich entschieden es lektorieren zu lassen, das war jedoch unabhängig von dem Virus. Wenn es jetzt einigen Lesern gefällt und ich sie mit der Geschichte begeistern und in diese andere Welt entführen kann, hat es sich doppelt gelohnt. Ich freue mich über jede positiven Rückmeldung wahnsinnig. Dann weiß ich, dass der Weg so richtig war.

Werden Sie weitere Teile von »X« oder weitere Bücher im Genre Thriller veröffentlichen?

Schreiben werde ich auf jeden Fall weiterhin. Es ist ja mein Hobby. Das nächste Buch ist bereits zum Teil geschrieben. Wenn ich mit „X“ die LeserInnen begeistern kann, veröffentliche ich auch gern ein weiteres Buch.

Würden Sie zum Abschluss bitte den Inhalt von »X« in nicht mehr als 5 Sätze zusammenfassen?
(ACHTUNG, Spoilerwarnung!)

Es geht um eine biologische Bedrohungslage, die sich zu einer Pandemie ausweitet. Die Ursache dessen ist aber weitaus komplexer und gefährlicher, denn das Virus wurde von einer geheimen, fanatischen Organisation entwickelt. Der erfahrener Ermittler Bennet Miller vom BKA und die brilliante Wissenschaftlerin Francesca Pierello versuchen einerseits die Bedrohung einzudämmen und andererseits die Verantwortlichen zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei stellt sich heraus, dass Francesca und ihre Familie persönlich in die Geschehnisse involviert sind. Am Ende ist die Menschheit zwar gerettet, aber womöglich zu einem zu hohen Preis.

Vielen Dank für die Möglichkeit bedanken, dass ich Ihnen diese Interviewfragen stellen durfte.

Sehr gerne. Vielen Dank für die Möglichkeit mich hier zu einigen Details äußern zu dürfen.


Weitere informative Beiträge und coole Fakten findet ihr über den Tourplan unter dem »externen Link zu der Netzwerk Agentur Bookmark | Marketing mit Herz«. Danke für die hervorragende Zusammenarbeit!

Ein Gedanke zu “Autoreninterview mit Maik Hermann

  1. Pingback: Netzwerk Agentur Bookmark | Marketing mit 🖤

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