Rezension zu Requiem Band 1: Auf die Vergangenheit von Dominik A. Meier

© Cover: Dominik A. Meier, Foto: Viktoria M. Keller

Der Auftakt der Requiem- Trilogie ist ein Zeitreise-Abenteuer der anderen Art mit Spannung und einer komplexen Geschichte, die dabei mehrere Facetten zeigt. Ob mir das Buch gefallen hat, erfährst du spoilerfrei unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Requiem – Auf die Vergangenheit
Autor: Dominik A. Meier
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 25. September 2020
Seitenanzahl: 481 Seiten
ISBN: 979-8681818724

Inhaltsangabe laut Amazon:
„Ich hatte die Zeit immer als Fluss begriffen, doch sie war vielmehr wie ein See, in dem ein geschickter Fischer sein Netz auswerfen und einholen konnte, wie es ihm beliebte.“
Drei Legionen bietet Rom auf, um die Grenzen Germaniens zu sichern, doch in der Dunkelheit der endlosen Wälder sieht sich das Imperium einem gnadenlosen Abnutzungskampf gegenüber. Legionär Vulpes steht als Späher an vorderster Front und macht in der Einsamkeit des fremden Landes eine Entdeckung, die alles verändert. Ein Krieg, begonnen in der Zukunft und ausgetragen in der Vergangenheit, tobt über die Grenzen der Zeit hinweg und treibt seine Klauen in die Gegenwart. Will er nicht im Sturm dieses Krieges vergehen, muss Vulpes alles hinter sich lassen, was er kennt – und sich auf einen Pfad begeben, der ihn zu den dunkelsten Stunden der Menschheit führt.
Requiem: Auf die Vergangenheit. Ein Zeitreise-Abenteuer.

(Quelle: amazon.de, Datum: 06. Dezember 2020)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover war der Grund, warum ich auf die Trilogie aufmerksam wurde. Die Gestaltung hat meinen Blick beim Scrollen über die Facebook-Pinnwand gefangen genommen. Die Frau erinnert mit an Aelia. Die Kugel ist der Mitte symbolisiert für mich ein Element aus der Geschichte. Zusammen mit der Farbwahl ergibt das Ganze ein ausdrucksstarkes Cover.

Meine Meinung zum Inhalt:

Der Klappentext dieses Werkes hat mich auf Anhieb angesprochen und neugierig gemacht. Ich wusste, dass ich es lesen musste und freue mich sehr, dass mir der Autor die Möglichkeit dazu gab. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und locker zu lesen. Er hat das Talent die Szenen bildhaft zu beschreiben und gleichzeitig nicht zu sehr ins Detail zu gehen. Mir fiel es leicht, mich in das Geschehen hineinzuversetzen und seinem Erzählstil zu folgen. Die Geschichte beginnt in einem eindrucksvollen römischen Setting auf dem Boden von Germanien bis hin nach Rom. Schnell kommen die ersten Wendungen und ein anderer Kern tritt zu Tage. Auch andere, besondere Orte werden aufgesucht.

Danach nimmt das Geschehen seinen Lauf und die ersten Zeitreise-Elemente treten in Aktion. Das ganze Konzept hat mich sehr überrascht, denn ich hatte in dieser Form nicht damit gerechnet. Nach einigen Kapiteln, in denen ich zu verstehen begann, fand ich das ziemlich genial. Allerdings hätte ich auch niemals erwartet, welche Dimensionen das Ganze annimmt. Die Komplexität nahm zu und ich kann nicht behaupten, dass ich alles verstanden habe. So manches passiert Schlag auf Schlag, dass ich kaum Atem schöpfen konnte. Zeit zum Innehalten und Verstehen war kaum gegeben, da neue Informationen auf mich einprasselten. Zudem geschahen einige actionreiche und aufregende Dinge, die meine Aufmerksamkeit für sich forderten. Die Geschichte vereint Fantasy-, Science-Fiction- und Zeitreiselemente in sich.

Der Charakter des Hauptprotagonisten Vulpes ist ebenso nicht immer einfach. Er ist ein sympathischer Mann, doch verliert er sich auch gern in seinen Gedanken. Doch kann man ihm das bei all dem das er erlebt verübeln? Nein, ich finde nicht. Es tauchen viele weitere Protagonisten auf, die dem Verlauf neue Wendungen geben. Iduna gehört hierbei wohl zu meinen liebsten Figuren. Je näher das Ende kam, umso mehr stieg die Spannung an. Besonders als Vulpes sich allein einem bestimmten Kampf stellen musste, fieberte ich mit. Irgendwann verlor ich allerdings den Überblick mit dem Zeitreisegeschehen. Das letzte Ereignis im letzten Kapitel ließ mich erstaunt innehalten. Was bitte hat das zu bedeuten? Meine Neugier, wie all das weitergeht, ist hiermit ein großes Stück gewachsen.

Mein Fazit:

Der erste Band dieser Trilogie ist eine Mischung aus Zeitreise-, Science-Fiction- und Fantasy-Elementen. Das Buch bietet Spannung und einen starken Plot im Hintergrund. Die Ereignisse geschehen Schlag auf Schlag und beinhalten viele Wendungen. Zeitreisen sind das zentrale Element mit samt einem uralten Kampf und geben der Geschichte einiges an Komplexität. Leider habe ich irgendwann den Überblick verloren und verstehe noch immer nicht alles. Trotzdem habe ich das Lesen genossen, weil mich der starke Verlauf und die tollen Ideen begeistert haben. Nach dem letzten Kapitel bin ich total gespannt, was wirklich hinter allem steckt und erhoffe mir im nächsten Band alles zu verstehen. Denn weiterlesen möchte ich unbedingt.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 4 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Ein Gedanke zu “Rezension zu Requiem Band 1: Auf die Vergangenheit von Dominik A. Meier

  1. Pingback: Requiem Rezi! – Dominik A. Meier

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