Rezension zu Die Einherjer – Der vergessene Gott von Pascal Wokan

© Pascal Wokan

Dieser Band ist anders als die Vorherigen, weil er in eine neue Richtung geht. Doch die Spannung und die Genialität sind ungebrochen! Meine komplette Meinung findest du unten spoilerfrei im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Einherjer – Der vergessene Gott
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 16. November 2020
Seitenanzahl: wird nachgetragen
ISBN: wird nachgetragen

Inhaltsangabe laut Amazon:
Hundert Jahre sind vergangen, seit Skaldheim den Heerscharen des Nachtsterns getrotzt hat. Brüchiger Frieden ist ins Land gezogen, der durch machtgierige Jarls auf die Probe gestellt wird. Weit abgelegen im Norden verbringt ein namhafter Krieger seine letzten Tage damit, seine Tochter in den alten Bräuchen zu unterweisen. Doch seine Ruhe wird gestört, als fremde Götter an ihn herantreten, die mehr über seine Vergangenheit wissen. Sie bringen eine Botschaft, die seine Heimat vor die wohl größte Bedrohung seit Ragnarök stellen könnte. Dem Nordmann bleibt keine Wahl, er muss seine Axt ergreifen und wieder in den Kampf ziehen …
Auftakt zur dritten Staffel der Bestseller-Saga um die Einherjer.

(Quelle: amazon.de, Datum: 16. November 2020)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist im typischen Stil der Reihe gehalten und zeigt die beiden Hauptprotagonisten. Nach dem Lesen des Buches weiß ich auch, warum sich beim Gebirge im Hintergrund eine Hand befindet. Die Zeichnung ist der Designerin richtig gut gelungen.

Meine Meinung zum Inhalt:

Ich habe mich riesig gefreut, als ich erfuhr, dass Pascal Wokan die Einherjer mit einer dritten Staffel fortsetzen wird. Meine Erwartungen und die Neugier waren groß. Mit wem wird es weitergehen? Kommt es zu ein Widersehen mit geliebten Protagonisten? In lockerem und authentischem Stil erzählt der Autor äußerst bildhaft was 100 Jahre nach den Ereignissen um Einar Schwarzfels in Skaldheim geschieht.

Die Rückkehr war anders als ich erwartet hatte – positiv anders. Denn die Geschichte geht in eine neue Richtung und verbindet die nordische Mythologie mit der Römischen. Gerade diese Verbindungen und Überleitungen sind dem Autor richtig gut gelungen, weil es so echt wirkt. Als wäre das alles tatsächlich so geschehen. Eine große Freude bereitete mir das Wiedersehen mit einem meiner liebsten Figuren aus der gesamten Einherjer Reihe. Schon zu Beginn hatte ich da einen Verdacht und er bestätigte sich. Aus diesem Wiedersehen entbrannte schnell ein gefährliches und spannungsgeladenes Abenteuer.

In dieser Staffel wird die Geschichte aus der Sicht von dem namhaften Krieger und seiner Tochter erzählt. Es gibt keine Sprünge in die Vergangenheit. Diese neue Erzählweise passt wahrlich zu der neuen Richtung, in die die Ereignisse die Geschichte lenken. Die römische Mythologie ist mir nicht gut bekannt. Durch Pascal Wokans bildhaften Schreibstil ist es mir gelungen, mich darin zurecht zu finden. Notfalls konnte ich auch in dem im Anhang befindlichen Glossar nachlesen. Allerdings habe ich bisher noch das Gefühl erst an der Oberfläche gekratzt zu haben.

Es gibt zudem neue Protagonisten, die einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben. Den „Gaul“ fand ich neben einem „Gott“ am Coolsten. Bei einem Widersehen, wäre mir beinahe eine Träne um die Wange gelaufen. Da dachte ich viele Geheimnisse von Skaldheim zu kennen, doch da ist noch viel mehr. Ein anderer etwas verrückter alter Begleiter zeigte eine neue Seite von sich.

Auch in diesem Band gibt es mehrere Kämpfe, wenngleich sie bei Branda (der Tochter) anders abliefen. Der namhafte Krieger im anderen Handlungsstrang schien seinen Biss verloren zu haben. Zum Glück hat er etwas, das in antreibt und kämpfen lässt. Gerade bei ihm erlebte ich so einiges, dass mich richtig mitfiebern ließ. Es gab coole und aussagekräftige Überraschungen. Bei Branda fand ich mich in einem perfiden Plan wieder, den ich zuerst nicht zu durchschauen vermochte, genauso wenig wie sie selbst. Erst am Ende klappte mir die Kinnlade herunter, als ich begriff was wirklich hinter allem steckt. Die Bedrohung scheint für mich schlimmer als alles was davor geschehen ist. Wenn der Nordmann nicht bald eingreift und die Wahrheit erkennt, haben wir ein Problem.

Mein Fazit:

Der neue Einherjer Band entwickelte sich in eine neue, nicht minder spannende Richtung, welche die nordische Mythologie mit der Römischen verbindet. In gewohnter, bildhafter Manier erzählt Pascal Wokan eine neue aufregende Geschichte mit alten Bekannten und einer neuen Gefahr aus unerwarteter Richtung. Es geht authentisch mit zwei Handlungssträngen und zwei Sichtweisen an zwei verschiedenen Orten weiter. Auf beiden Seiten wird gekämpft, allerdings an ganz unterschiedlichen Fronten.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Staffel 1:
Prequel: Licht und Schatten
Band 1: Feuer und Meer
Band 2: Pfad der Götter
Band 3: Helgrind
Band 4: Weltenbrand
Band 5: Ragnarök

Staffel 2:
Band 6: Tote Götter
Band 7: Drachenblut
Band 8: Rache der Götter
Band 9: Der letzte Einherjer

Staffel 3:
Band 10: Hier
Band 11: in Planung
Band 12: in Planung

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