Rezension zu Goliath Chronik Band 1: Generation 23: Geheiligt sei der Edlen Name von Ivan Ertlov

© Cover: Ivan Ertlov, Foto: Viktoria M. Keller

Generation 23 ist in diesem Genre mit dem Thrill und den dystopischen Elementen eins der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Warum? Das erfahrt ihr spoilerfrei unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Goliath Chronik 1: Generation 23: Geheiligt sei der Edlen Name
Autor: Ivan Ertlov
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 26. Mai 2019
Seitenanzahl: 297 Seiten
ISBN: 978-1070346489

Inhaltsangabe laut Amazon:
Die todgeweihte Wiege der Menschheit, die nur wenige Jahre nach dem Exodus einem globalen Killer, einem alles vernichtenden Meteoriteneinschlag, zum Opfer fiel. Die Erde ist verloren – doch die Menschheit hat überlebt! In gigantischen Archen, mächtigen Generationenschiffen, die sich auf dem Weg zu neuen Welten befinden. Gebaut mit den finanziellen und logistischen Mitteln von visionären Unternehmern und Investoren, Wirtschaftskapitänen und Politikern. Deren Nachfahren sind es, die als Edle die Gesellschaft am Leben erhalten und das Schiff in Richtung seines Zieles kommandieren. Ihre Weisheit und Weitsicht hat unsere Spezies vor dem Aussterben gerettet. Maria Gomez ist keine Edle – aber als Justiziarin, als respektierte Unabkömmliche, genießt sie ein relativ luxuriöses Leben an Bord. Ihr Beruf vereint Kriminalpolizistin, Staatsanwältin und Richterin in Personalunion. Ihr unterstehen die einfachen Exekutoren, und nur der Judikator, der alte, verschlagene Alexey Romanov, hat ihr zu befehlen.

(Quelle: amazon.de, Datum: 09. November 2020)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover zu dieser Geschichte macht einen coolen Eindruck auf mich. Allerdings frage ich mich, was die dargestellte Frau genau macht. Das Farbenspiel mit dem Motiv ist jedenfalls gelungen.

Meine Meinung zum Inhalt:

Nach einiger Zeit habe ich wieder einmal ein Buch gefunden, über das ich richtig schwärmen kann. Ivan Ertlov hat mich mit seinem Erzählstil vollumfänglich begeistert und ein extrem spannendes Buch geschrieben. Die verschiedenen Genres aus Science-Fiction, Dystopie, Crime und ein wenig Thriller miteinander zu verweben, ist ihm mehr als genial gelungen.

Schon ab den ersten Seiten übte die Geschichte einen Reiz auf mich aus, der mich immer neugieriger machte. Das Geschehen spielt fernab der Heimat der Menschen auf einem Raumschiff, nach dem die Erde zerstört ist. Daraus formte Ivan Ertlov gekonnt ein solides dystopisches Setting im Science-Fiction-Format, das er während dem Voranschreiten der Geschichte in perfektem Maße beschreibt. (Das Leben der Nachfahren, Hierarchien, Gerichtsbarkeit, Regeln und Gesetze etc.) Es gelang mir mit Leichtigkeit ein Bild in meiner Vorstellung entstehen zu lassen. Selten erlebe ich eine so stark ausgearbeitete dystopische Hintergrundgeschichte mit einem genauen Lebensablauf der Menschen. Zusammen mit den Science-Fiction Elementen wurde das zu einem dynamischen Konzept.

Maria Gomez ist eine überzeugende Hauptprotagonisten. Durch so manchen Einblick konnte ich sie kennenlernen und die Tiefe ihres Charakters feststellen. Sie wird mit der Zeit vielschichtiger, wodurch ich immer mehr erkennen konnte, wie sie wirklich ist. Meine liebste Figur ist allerdings eine Person, die erst im letzten Drittel wirklich in Aktion tritt. Überzeugt haben mich auch die Nebenprotagonisten.

Der Aufbau mit den zu lösenden Verbrechen ist eine gute Idee des Autors gewesen. Die Geschichte entwickelte sich deshalb sehr schnell und der Spannungsbogen nahm rasant zu. Durch die lockere und klare Erzählweise flog ich geradezu durch die Kapitel und war am Ende erstaunt, wie schnell ich die knapp 300 Seiten gelesen hatte. Je näher ich dem Ende kam, umso weniger brachte ich es fertig, das Buch zur Seite zu legen. Gedanklich befand ich mich vollkommen im Geschehen. Dann kam das Ende. Einfach so. Am liebsten hätte ich den Autor an dieser Stelle verflucht. Denn es ist offen und lässt viel Gedankenspielraum. Zum Glück gibt es bzw. wird es weitere Bände geben!

Mein Fazit:

Ivan Ertlov hat mir mit diesem Buch eine aufregende Reise durch das Weltall mitsamt einem starken dystopischen Setting ermöglicht. Seine „Welt“ und der Aufbau sind überzeugend und aussagekräftig. Die Hautprotagonistin hat Tiefe und handelt authentisch. Ich flog geradezu durch das Geschehen und war von den Crime-Thriller Elementen begeistert. Jedes Kapitel der Geschichte war spannend und ließ mich mitfiebern. Meine Begeisterung ist so groß, dass ich dieses Buch zu einem meiner Jahreshighlights 2020 kröne.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Hier
Band 2: Brennende Kolonie: Kampf um den Mars

© Cover: Ivan Ertlov, Foto: Viktoria M. Keller

2 Gedanken zu “Rezension zu Goliath Chronik Band 1: Generation 23: Geheiligt sei der Edlen Name von Ivan Ertlov

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