Rezension zu [Hörbuch] Jonas von Isabell Schmitt-Egner

©2020 Isabell Schmitt-Egner (P)2020 Hörbuchmanufaktur Berlin

Jonas ist eine düstere Geschichte, die absolut nichts für schwache Nerven ist. Details erfahrt ihr unten im Text.

Fakten zum Hörbuch:
Titel: Jonas
Autorin: Isabell Schmitt-Egner
Sprecher: Björn Harras
Verlag: Hörbuchmanufaktur Berlin
Erscheinungsdatum: 11. September 2020
Version: Ungekürzte Ausgabe
Laufzeit: 2 Stunden und 17 Minuten

Inhaltsangabe laut Amazon:
Katja ist Mitte zwanzig und hat mit ihrem Lebensgefährten Torsten einen Sohn, Jonas. Mit ihrer Mutterrolle hat Katja große Probleme, sie mag ihren Sohn nicht und versorgt ihn nur widerwillig, was zu Spannungen in der Beziehung führt. Was auch immer passiert, Katja steht als schlechte, unfähige Mutter da. Mit der Zeit geschehen immer seltsamere Dinge, die eigentlich nicht sein können. Zudem zeigt sich Jonas zunehmend aggressiv und es kommt zu mehreren Zwischenfällen…

(Quelle: amazon.de, Datum: 13. Oktober 2020)

Meine Meinung zur Geschichte:

Ich habe mir die Geschichte angehört, weil ich auf Facebook eine herausragend gesprochene Hörprobe von Björn Harras gefunden habe. Der Ausschnitt machte mich neugierig. Schnell fiel mir auf, dass dies keine gewöhnliche Geschichte ist. Sie ist sehr düster und von einer seltsamen Atmosphäre begleitet. Immer wieder fragte ich mich, ob Katja eine Persönlichkeitsstörung hat oder ob real ist, was sie erlebt. Es war nicht einfach, mit ihr umzugehen.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und einfach. Dennoch war da etwas das mir gefehlt hat, ich konnte es nicht ganz greifen, aber irgendwie fehlte mir die Tiefe. Trotzdem war ich von der Geschichte gefesselt. Ich musste erfahren, wie es weitergeht. Allerdings möchte ich betonen, dass die Geschichte nichts für schwache Nerven ist. Gewalt, die mich oftmals schockierte, ist Teil des Geschehens. Schlussendlich gipfelte das Ganze in etwas, das mir die Haare zu Berge stehen ließ. Dann wiederum ergriff mich ein unheimliches Gefühl. Was war zum Schluss nur los? Die Autorin hat hier ein intensives Feeling erzeugt.

Meine Meinung zum Sprecher:

Björn Harras ist der Grund, warum mich diese Geschichte so sehr gebannt hat. Sein Vorlesen ist so lebendig, dass ich mitfühlen konnte. Ich hatte den Eindruck, dass er sich vollkommen auf die Geschichte fokussierte. Seine Art zu sprechen und die Emotionen passten genau zu den Szenen. Wut, Angst, Trauer und vieles mehr war zum Greifen nah. Meine Begeisterung hält noch Stunden nach dem Hören an. Björn Harras ist nicht nur ein famoser Schauspieler, sondern auch ein genialer Hörbuchsprecher!

Mein Fazit:

Die Geschichte um Katja und ihren kleinen Sohn Jonas hat es so richtig in sich. Sie ist düster, unheimlich und emotionsgeladen. Ich wusste lange nicht, ob Katja verrückt ist oder ob das alles wirklich passierte. Menschen mit schwachen Nerven sollten das Hörbuch aufgrund der beinhalteten Gewalt nicht hören. Zudem es auch um ein Kind geht. Björn Harras machte die Geschichte lebendig. Sein Vorlesen war ausdrucksstark und voller Emotionen. Er ist ein richtig guter Hörbuchsprecher, der es drauf hat!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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