Rezension zu [Hörbuch] Die schwarze Katze von Edgar Allan Poe, gelesen von Juliane Hempel

©2020 Edgar Allan Poe (P)2020 Hörbuchmanufaktur Berlin

Die schwarze Katze ist eine atmosphärische Kurzgeschichte mit schauriger Intensität. Genaueres erfahrt ihr spoilerfrei unten im Text.

Fakten zum Hörbuch:
Titel: Die schwarze Katze
Autor: Edgar Allan Poe
Sprecherin: Juliane Hempel
Verlag: Hörbuchmanufaktur Berlin
Erscheinungsdatum: 03. Juli 2020
Version: Ungekürzte Ausgabe
Laufzeit: 29 Minuten

Inhaltsangabe laut Amazon:
Dass man den so unheimlichen und doch so natürlichen Geschehnissen, die ich jetzt berichten will, Glauben schenkt, erwarte ich nicht, verlange es auch nicht. Ich müsste wirklich wahnsinnig sein, wenn ich da Glauben verlangen wollte, wo ich selbst das Zeugnis meiner eigenen Sinne verwerfen möchte. Doch wahnsinnig bin ich nicht – und sicherlich träume ich auch nicht. Morgen aber muss ich sterben, und darum will ich heute meine Seele entlasten.

(Quelle: amazon.de, Datum: 07. Oktober 2020)

Meine Meinung zur Geschichte:

Da mir „das verräterische Herz“ des Autors sehr gefallen hat, war ich auf diese Kurzgeschichte sehr gespannt. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, denn schon bald stellte sich ein leicht schauriges Gefühl ein. Edgar Allan Poe war wirklich ein Genie seiner Zeit mit seinem ausdrucksstarken Schreibstil. Denn auch dieser Text ist von einer unbändigen Intensität, die mich in ihren Bann gezogen hat. Wortgewandt und flüssig wird das Geschehen aus der Sicht einer weiblichen Protagonistin erzählt.

Wie soll man dieser Frau nur glauben? Warum wurde sie so grauenhaft? Anders kann man sie nicht beschreiben. Fragen, die mich während dem Hören beschäftigten. Ich hörte die 30 Minuten in einem Rutsch und war am Ende überrascht, wie schnell sie vorbei ging. Der abgrundtiefböse Ausgang kam überraschend. Gleichzeitig konnte ich vermuten, dass so etwas passieren könnte. Die schwarze Katze ist ein kleines Mysterium und doch scheint sie normal. Das Feeling beim Hören war irgendwie besonders.

Meine Meinung zur Sprecherin:

Juliane Hempel hat eine sehr angenehme und helle Stimme. Sie liest sehr locker und flüssig. Dadurch viel es mir leicht, mich in die Kurzgeschichte fallen zu lassen. Schade, dass sie nur so kurz ist, ich hätte der Sprecherin gerne noch länger zugehört. Die Klangfarbe ihrer Stimme zog schnell alle Aufmerksamkeit auf sich.

Mein Fazit:

Meine zweite Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe hat mich schnell und in kompletter Manier überzeugt. Sie wurde vom Autor mit einer starken Intensität erzählt und von der Sprecherin mit ihrer hellen Stimme hervorragend vertont. Gefühlvoll und auf das Geschehen abgestimmt, wird sie von Juliane Hempel gelesen. Nach ein paar Minuten stellte sich auch ein leicht schauriges Gefühl beim Hören ein. Die Taten der Frau sind grausam!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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