Rezension zu Der Meteor Band 1 von Joshua Tree

© Joshua Tree

Der Auftakt zu Joshua Trees neuer Trilogie führt den Leser in eine brisante Geschichte voller Spannung und gefährlicher Geheimnisse. Wie ich sie fand erfahrt ihr spoilerfrei unten in Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Der Meteor
Autor: Joshua Tree
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2020
Seitenanzahl: 406 Seiten
ISBN: 979-8693892903

Inhaltsangabe laut Amazon:
Im Jahr 2022 bedroht ein Asteroid aus der Dunkelheit des Alls das Leben auf der Erde. Doch bevor die Öffentlichkeit von dem nahenden Untergang erfahren kann, werden seine Entdecker ermordet. Erst als Cassandra 22007 am Nachthimmel erscheint und die Welt in Aufruhr versetzt, wird das Ausmaß der Gefahr bekannt. Doch das interstellare Objekt verhält sich anders, als sämtliche Wissenschaftler vorhersagen. Seine bloße Anwesenheit ist eine Katastrophe, sein Ursprung ein Geheimnis aus den Tiefen der Unendlichkeit und seine Zukunft das Schicksal der Menschheit.
Während NASA-Astronaut Lee Rifkin ins Zentrum eines neuen Weltraumrennens gerät, verdichten sich für Agentin Jenna Haynes Hinweise darauf, dass in den Schatten agierende Mächte Cassandras Ankunft lange erwartet haben.

(Quelle: amazon.de, Datum: 06. Oktober 2020)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover überzeugt mit einem besonderen Flair, der zur düsteren Stimmung im Hintergrund der Geschichte passt. Es sieht aus, als würde ein Mann auf einen herabstürzenden Himmelskörper blicken. Im Grunde passt die Gestaltung zur Geschichte.

Meine Meinung zum Inhalt:

Wie immer ist der Schreibstil von Joshua Tree locker und schwungvoll. Nach einer kurzen Orientierung fand ich mich schnell in die Geschichte ein. Schon der Prolog hat mich sofort gefesselt, weil ich nicht glauben konnte, was da passierte. Danach beginnt die eigentliche Geschichte, welche sich in drei Handlungsstränge teilt. Sie werden jeweils aus der Sicht von Jenna, Lee und Branson erzählt. Nach und nach kommt heraus, wie die drei zusammenhängen.

Jenna war mir auf eine seltsame Weise sympathisch. Noch immer kann ich nicht sagen weshalb das so war, aber ich mag sie. Trotz ihres Jobs und ihrem damit verbundenen Auftreten. Mein liebster Protagonist ist Branson. Er hat mich mit seiner besonderen Art begeistert. Sein gutes Herz steckt einfach in allem. Die Crew ist auch irgendwie cool. Lee erinnerte mich stark an eine Person, deren Namen ich nicht greifen konnte. Dennoch waren die Kapitel auf der Station der ISS so intensiv, dass sie sich realitätsnah anfühlten. Ich kontte gar nicht anders, als gebannt an den Zeilen zu hängen.

Alle drei Handlungsstränge überboten sich mit ihrer Spannung, wenn gleich es zwischendurch auch einmal ruhig war. Zumindest kurz. Das Buch ist in guter Thriller-Manier mit Science-Fiction Elementen geschrieben. Ich kann gar nicht sagen, welcher Handlungsstrang am besten war, da alle starke Wendungen in sich tragen. Lediglich bei Branson war es ein ganz klein wenig vorhersehbar, was offenbar vom Autor beabsichtigt war. Gerade bei Lee und Jenna gab es Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte. Der Machtkampf zwischen verschiedenen Parteien, welcher begleitend eingebettet ist, gibt dem Geschehen eine besondere Würze. Ab und an blitzen Informationen zu den Identitäten auf.

Jetzt bleiben mir noch die Gedanken, was wirklich hinter allem steckt. Joshua Tree hat Brotkrumen gestreut, doch ich habe den richtigen Weg noch nicht komplett gefunden. Ich ahne wie es weitergeht. Doch die Wahrheit im Hintergrund blieb mir bisher verborgen. Schon jetzt bin ich ganz aufregend und kann es nicht erwarten, endlich mehr herauszufinden Die Spannung will mich einfach nicht mehr loslassen. Wer sind die geheimen Auftraggeber und die Strippenzieher? Was steckt hinter allem? Was hat es mit dem Meteor auf sich? Kann es aufgehalten werden? Fragen über Fragen, die die Messlatte für Band 2 sehr hochlegen. Wieder einmal verliere ich mich in Spekulationen und habe Spaß daran.

Das Ende des ersten Bandes ist nicht spektakulär, doch lässt es mich hibbelig zurück! Meine Neugier steigt mit jedem Mal, wenn ich darüber nachdenke. So viel Spannung und kein Ende in Sicht.

Mein Fazit:

Joshua Tree hat es einfach drauf, einen richtig gutenScience-Fiction Thriller zu schreiben. Gekonnt baut er seine Geschichte mit drei Handlungssträngen auf, bei dem die Spannung mehr und mehr zu nimmt. Es kommt einiges über den Meteor heraus und doch umgeben ihn viele gefährliche Geheimnisse, die für Aufregung sorgen. In typischer Joshua Tree Manier sind Grundidee ist Schreibstil mit Science-Fiction- und Thriller-Elementen verflochten, die mich nicht mehr losgelassen haben. Ich sehne den nächsten Band herbei!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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