Rezension zu Alastor von Dominique Stalder

© Dominique Stalder

Alastor ist ein ausdrucksstarker Einzelband in einem dystopischen Science-Fiction Setting mit tiefer Botschaft. Mehr erfahrt ihr spoilerfrei im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Alastor
Autor: Dominique Stalder
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 25. September 2020
Seitenanzahl: 324 Seiten

Inhaltsangabe laut Amazon:
Die Schöpfung ist in Gefahr. Hoffnung für die Menschheit liegt einzig in der geheimen Organisation HOPE. Die Zeit ist knapp und Aggressoren aus den Weiten des Universums sind der eingesetzten Spezialtruppe unter Oberleutnant Harder weit überlegen. Er geht an seine Grenzen und stellt sich einer Offenbarung, die sein Weltbild ins Schwanken bringen wird.

(Quelle: amazon.de, Datum: 25. September 2020)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist ein stimmiger Mix aus Science-Fiction- und Dystopie- Elementen. Das Raumschiff zeigt, in welche Richtung die Geschichte geht. Mir gefällt, dass die Motive aufeinander abgestimmt wurden. Wer die beiden Kämpfer rechts unten sind, wird während dem Lesen schnell klar.

Meine Meinung zum Inhalt:

Ich durfte die Geschichte bereits das erste Mal vor ein paar Jahren lesen und war damals schon begeistert. Sie ist ganz anders, als alles was ich bisher von Dominique Stalder gelesen habe. Zum ersten Mal schrieb der Autor in einer anderen Zeitform, mit der er das Geschehen gekonnt erzählt. Mir viel es dadurch fiel leichter, mich in Martin Harder alias Alastor hineinzuversetzen.

Das erste Kapitel ist sehr kurz und wirkt wie ein Prolog. Danach beginnt die eigentliche Geschichte, welche vier Monate zuvor spielt und auf dieses Ereignis hinarbeitet. Das Buch ist in vier Abschnitte aufgeteilt und wird vollständig aus der Sicht von Alastor erzählt. Jeder Abschnitt wird von einem Spruch und einer Illustration eingeläutet. Am besten gefällt mir die Zeichnung bei „The Arrival“.

Nach einiger Zeit wird dem Leser klar, dass wir uns in einem Science-Fiction Setting befinden, welches dystopisch angehaucht ist. Alastor stößt unerwartet zu einer Spezialtruppe und muss eine weitere harte Ausbildung über sich ergehen lassen. Der Gegner ist komplett anders, als alles gegen das er bisher gekämpft hat. Zudem weiß man nicht genug über ihn. Seine emotionale Entwicklung wurde vom Autor gut und stimmig beschrieben. Manchmal wirkte er mir für einen Soldaten zu sprunghaft. Gleichzeitig machte es ihn das sympathisch. Die Geschichte bekommt mit der Zeit eine romantische Note, welche bis auf eine kleine Szene keine Überhand nimmt. Parallel gibt es viele Kampfszenen, die allerdings nicht wirklich blutig dargestellt wurden. Die Ausbildung von Alastor und seinem Team nimmt einen Teil der Handlung ein.

Das Geschehen ist stimmig und flüssig erzählt. Richtig spannend wurde es für mich, als die Gegner so „nah“ wie nie zuvor waren. Alastors Wandlung war dadurch am stärksten. Die Geschichte nahm ab diesem Zeitpunkt noch mehr Fahrt auf und ließ mich mitfiebern. In den letzten Kapiteln gipfelte das Ganze in einen emotionalen Showdown, der mich sehr berührte. Schlussendlich gehen die Ereignisse ganz anders zu Ende, als ich beim ersten Lesen erwartet hatte. Es wühlt emotional ein wenig auf und ist dennoch sehr schön. Das Ende schließt dieses Buch unabänderlich ab und macht es zu einem gelungenen Einzelband.

Zudem ist in dem Buch ein Appell an uns Menschen eingearbeitet, dass wir viel besser mit der Umwelt und unseren Mitmenschen umgehen sollen. Genauso wurden vom Autor schonungslose Wahrheiten miteingewoben, die zum Nachdenken anregen.

Mein Fazit:

Dominique Stalders neues Werk ist eine solide und spannende Mischung aus Dystopie und Science-Fiction mit vielen Kampfszenen. Es stehen verschiedene Werte und Botschaften im Mittelpunkt, die den Protagonisten Alastor mehr als einmal vor schweren Entscheidungen stellen und ihn beeinflussen. Gleichzeitig sind diese Botschaften an den Leser gerichtet. Im weiteren Verlauf wird die Geschichte immer spannender und deckt Stück für Stück die Wahrheit auf. Mich hat das Buch teilweise sehr berührt. Am meisten vor allem das nahe Ende von Alastor und die starke Wendung kurz vor Abschluss des Einzelbandes.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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