Rezension zu Galduron-Saga Band 2: Das dreizehnte Amulett von Arthur Gustav Steyn

© Arthur Gustav Steyn

Der zweite Band ist eine gute Fortsetzung, die ein großes und gefährliches Abenteuer mit Spannung bietet. Sie kann eigenständig gelesen werden. Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr spoilerfrei unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Das dreizehnte Amulett – Im Bann des Drachensteins
Autor: Arthur Gustav Steyn
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 15. Mai 2020
Seitenanzahl: wird nachgetragen

Inhaltsangabe laut Amazon:
Zwei Jahre nach dem kompletten Stromausfall und der Rückkehr der Magie regieren lokale Banden die in Chaos versunkene Welt. Ausgerechnet jetzt gelangt der Drachenstein, das mit dämonischen Zaubern versehene dreizehnte Amulett, auf die Erde. Von Joschua, einem ehemaligen IT-Studenten versehentlich aktiviert, ruft es die dunklen Mächte auf den Plan. Es gibt nur einen Ausweg. Der Drachenstein muss an seinen Ursprungsort zurückgebracht werden. Mit allen Mitteln versucht die dunkle Seite, dies zu verhindern.
Immer wieder stellt Oliver, mittlerweile Magier in Ausbildung, sich die Frage, wer Freund ist und wer Feind. Welche Rolle spielt der weiße Drache? Haben sie eine Chance gegen den Schwarzmagier Hieronymus und seine Verbündeten? Am Ende greifen die Gefährten zu einem gefährlichen Mittel. Niemand weiß, was geschieht, wenn vorübergehend der Strom eingeschaltet wird…

(Quelle: amazon.de, Datum: 15. Mai 2020)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover des zweiten Bandes gefällt mir noch ein Stück besser, wie das des Ersten. Der Drache wurde mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und lässt das Cover einzigartig werden. Im Hintergrund ist eine Staumauer eines Kraftwerkes zu sehen. Ich schätze, dass das große Amulett, das dreizehnte Amulett in vielfacher Vergrößerung darstellen soll. Rundum ist es ein ansprechendes Cover.

Meine Meinung zum Inhalt:

Ich muss gestehen, dass ich sehr überrascht war, nachdem ich das Buch begonnen hatte. Die Geschichte setzt nicht bei Oliver fort, sondern bei einem neuen Protagonisten namens Joschua. In den darauffolgenden Kapiteln lernte ich ihn und sein Leben kennen. Dabei erfuhr ich, wie es im seit dem Blackout ergangen ist und wie er sein Leben nun verbringt.

Erst später begann ein zweiter Handlungsstrang mit Oliver und Grimmel. Nach einiger Zeit flossen sie zusammen und das Geschehen nahm seinen gemeinsamen Verlauf. Das dreizehnte Amulett hat mich fasziniert, weil es sonderbare Kräfte zu haben schien. Was mich ein bisschen gestört hat ist, dass ich nicht genau erfuhr, warum die Gegenseite es wollte. Es gab Andeutungen, doch ständig hatte ich das Gefühl, dass mir etwas Entscheidendes fehlte.

Der Verlauf selbst war sehr spannend geschrieben, nur manchmal hätte ich mir ein paar Details mehr gewünscht. Zu meinen Lieblingsszenen gehörten definitiv die mit dem Drachen und am Ursprungsort des Drachensteins. Obwohl mich kleine Teile des Geschehens um den Stein an eine weltbekannte Buchreihe erinnerte. Der Autor hat seine Ideen flüssig umgesetzt. Es passiert so einiges mit kleineren Wendungen.

Natürlich kam es am Ende zu einem Kampf gegen Gut und Böse. Das deutet ja schon der Klappentext an. Dieser verlief sehr spannungsgeladen und ereignisreich. Mehrmals war es ziemlich klappt und ich wusste nicht, welche Seite gewinnen wird. Am Ende wurde der Kampf entschieden, doch blieben auch ein paar Fragen offen, auf die nicht mehr eingegangen wurde. Der Epilog spielt 3 Monate nach dem Geschehen und gab genauso wenig Aufschluss. Trotzdem konnte ich das Lesen genießen und flog relativ schnell durch die Kapitel. Sie waren ungewohnt lange, doch das hat mich nicht gestört.

Mein Fazit:

Der zweite Band der Galduron-Saga bescherte mir viel Lesespaß. Ich fühlte mich gut unterhalten und las die Kapitel relativ schnell, obwohl sie länger waren als bei Band 1. Es gab manchmal kleinere Dinge, bei denen mir etwas fehlte. An paar Antworten mehr wären gut gewesen. Trotzdem hat mir die Geschichte gefallen. Der Autor hat einen flüssigen Stil, bei dem ich mich gut in das Geschehen hineinversetzen konnte. Kleine Wendungen und ein guter Finalkampf rundeten das Buch ab.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 4 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Das zwölfte Amulett – Auserwählt im Kampf
Band 2: Hier

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