Rezension zu [Hörbuch] Max und der Sternenforscher von Tanja Wenz

© Neukirchener

Gemeinsam mit Max können Kinder auf eine aufregende Reise in die Vergangenheit gehen und gleichzeitig kindgerecht etwas lernen. Wie ich die Geschichte fand, erfahrt ihr spoilerfrei unten im Text.

Fakten zum Hörbuch:
Titel: Max und der Sternenforscher
Autor: Tanja Wenz
Sprecher: Benjamin Stöwe
Verlag: Hörbuchmanufaktur Berlin
Erscheinungsdatum: 16. August 2019
Version: Ungekürzte Ausgabe
Laufzeit: 3 Stunden und 51 Minuten

Inhaltsangabe laut Amazon:
Max hasst den Physikunterricht. Er versteht nichts und hat Angst, Antworten zu geben. Doch eines Tages, nach dem Ende einer dieser langweiligen Physik-Stunden, passiert es: Sein Lehrer schickt ihn durch eine Tür – und plötzlich landet Max im Italien des Jahres 1609. Dort lernt er den Forscher Galileo Galilei und dessen Familie kennen. Er erfährt eine Menge über Galileos Erfindungen, wie sein Teleskop, mit dem er die Planeten beobachten kann. Und darüber, wie schwierig das Verhältnis zwischen Glaube und Wissenschaft damals war. Denn Galileo wird vorgeworfen, mit seinen Entdeckungen Gott in Frage zu stellen. Und dann ist da ja noch die Frage, wie Max eigentlich wieder zurück in seine Zeit kommt…

(Quelle: amazon.de, Datum: 27. April 2020)

Meine Meinung zur Geschichte:

Die Grundidee der Geschichte hat mich sofort angesprochen, da ich als Kind selbst nicht viel mit Physik anfangen konnte. Ich wollte auch herausfinden, ob das Hörbuch nicht etwas für meinen kleinen Bruder wäre. Recht schnell wurde klar, dass die Autorin einen lockeren und kindgerechten Schreibstil hat.

Max ist ein sehr klar gezeichneter Protagonist. Er ist mutig, offen und wissbegierig. Man kann sich leicht in ihn hineinversetzen. Das Italien des 17. Jahrhunderts wurde sehr detailgetreu von der Autorin geschildert. Das politische und religiöse Weltbild wurde von ihr gekonnt mit der Geschichte verwoben. Bewusst und unbewusst kann der Hörer immer wieder etwas über Galileo, Physik, Mathematik und Astronomie lernen. Es machte mir richtig Spaß dem Geschehen zu folgen, weil die Autorin diese vielen Elemente hervorragend verwoben hat. Sie hat wirklich an alles gedacht. So kamen auch die persönlichen Empfindungen der Protagonisten nicht zu kurz.

Gegen Ende war ich fast traurig, dass ich mich von Galileo und seiner Familie verabschieden musste. Die kleinen Abenteuer hatten mir richtig großen Spaß gemacht und ich hätte gerne mehr mit Max erlebt. Doch alles was schön ist, muss auch enden. Es hat mich begeistert wie liebevoll die Autorin ihre Geschichte ausgearbeitet, geschrieben und zu Ende gebracht hat. Nach dem Ende gab es noch eine Zeittafel, in der von Galileos Leben und danach in kurzen Punkten berichtet wurde.

Meine Meinung zum Sprecher:

Mit diesem Hörbuch konnte ich das erste Mal dem Vorlesen von Benjamin Stöwe zu hören. Ich muss sagen, dass er mich sehr begeistert hat. Er hat so authentisch gelesen, dass es sich zeitweise anfühlte als wäre er Max und ich erlebte an der Seite des Jungen die Geschichte. Der Sprecher brachte genügend Emotionen ein, las flüssig und fesselnd zugleich.

Mein Fazit:

Die Geschichte rund um den Jungen Max ist liebevoll und lehrreich geschrieben. Mit kindgerechten Worten und einen jugendlichen Stil gelang es der Autorin eine wunderschöne Geschichte um Galileo zu weben, die allerlei Abenteuer und viel echtes Wissen enthält. An jedem Ort ist es möglich etwas zu lernen und sich in das Geschehen hineinzuversetzen. Der Sprecher Benjamin Stöwe schafft es mich Leichtigkeit, dass man sich durch sein lebendiges Vorlesen mitten in der Geschichte befindet. Für mich ist dieses Hörbuch für jung, älter und alt geeignet. Denn auch als Erwachsener kann man hier etwas dazu lernen.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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