Rezension zu Die Kinder von Eden von Ken Follett

gelesen und rezensiert von Beate

© Cover: Bastei Lübbe / Foto: Beate Werum

Fakten zum Buch
Titel: Die Kinder von Eden
Autor: Ken Follett
Verlag: Bastei Lübbe
gelesenes Format: Taschenbuch /
auch erhältlich als: Hardcover, eBook
Seitenanzahl: 528 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. November 2016
ISBN: 978-3404174973
Einzelband

Inhaltsangabe laut Amazon:
Ein kleines, verschwiegenes Tal in Kalifornien. Hier lebt seit den Sechzigerjahren eine friedliche Hippie-Kommune. Nun aber soll ihr Dorf einem Stausee weichen. In ihrer Not greifen die Kinder von Eden zu einem wahnwitzigen Plan. Sie drohen der Regierung: Wenn ihr uns nicht in Frieden hier leben lasst, dann werden wir die Erde zum Beben bringen. Niemand glaubt ihnen. Nur die junge FBI-Agentin Judy Maddox hat ihre Zweifel. Auch sie weiß, es ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Aber unmöglich ist es nicht.

(Quelle: amazon.de, Datum: 02.02.2020)

Meine Meinung

Ich kenne bereits ein paar Bücher des Autors Ken Follett und dabei war keines, das mir nicht gefiel, so dass ich auf dieses sehr gespannt war. Meiner Meinung nach ist es ihm gelungen, ein spannendes und gutes Buch zu schreiben, das mich gut unterhalten und mir eine schöne Lesezeit bereitet hat.

Ich empfand den Einstieg in die Geschichte als gelungen, muss aber auch sagen, dass ich Probleme hatte, mich auf die Charaktere einzulassen. Ich habe vom Prinzip keine Probleme mit bösen Schurken oder unsympathisch wirkenden Protagonisten. Aber es fiel mir extrem schwer, eine Verbindung zu Priest herzustellen. Nicht nur, dass er sexistisch und sehr von sich selbst überzeugt ist, mir hat einfach das Gefühl bei diesem Mann gefehlt. Er schien mir so unnahbar, dass ich ihn gar nicht greifen konnte. Was sehr schade ist, denn die Handlung an sich finde ich super interessant und erschreckend zugleich. Bei Follett erscheint alles immer gut recherchiert, so dass ich mir nie sicher bin, was ist nun Realität und was Fiktion.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig zu lesen. Ich mag sein Erzähltempo, auch wenn er mal abschweift, aber so fühlt sich alles noch realistischer und glaubhafter an.

Zu dem Buch gibt es verschiedene Cover. Meine Ausgabe ist schon älter und ich muss sagen, dass momentan aktuelle Cover mit der Straße und der Landschaft gefällt mir besser als das von meinem Exemplar. Es vermittelt gleich einen anderen Eindruck und passt einfach gut zur Geschichte.
Der Klappentext weckte meine Neugierde und verspricht Spannung, was die Story auch liefern konnte.

Mein Fazit

Mit Büchern von Ken Follett kann man eigentlich nichts falsch machen. Sein Stil ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber von mir gibt es vier Sterne.

⭐⭐⭐⭐

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