Rezension zu Die Toten von Vertikow Band 1: Erntedank in Vertikow von Frank Friedrichs

© DichtFest

Dieser Krimi ließ sich erfrischend schnell lesen, ist locker geschrieben und spannend durchstrukturiert. Details erfahrt ihr spoilerfrei unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Erntedank in Vertikow
Autor: Frank Friedrichs
Verlag: DichtFest
Erscheinungsdatum: 22. November 2016
Seitenanzahl: 302 Seiten (Print)
ISBN: 978-3946937203

Inhaltsangabe laut Amazon:
Mecklenburgische Idylle. Ein Mord. Und ein Rollstuhlfahrer als einziger Zeuge. »Erntedank in Vertikow« ist Peer Wesendonks erster Fall.
Nach einem Motorradunfall sitzt Peer Wesendonk im Rollstuhl, mit seinem Job als Organist in Vertikow ist es vorbei. Ohne Aufgabe fühlt er sich nutzlos. Dann wird er Zeuge, wie die alte Frau Kuhn totgefahren wird – mit voller Absicht, da ist er sich sicher. Niemand glaubt ihm, Frau und Freunde warnen, er könnte mit seiner Theorie Unfrieden im Dorf stiften. Aber für Peer steht fest: Er muss den Mörder finden. Ob er der Rolle als Detektiv gewachsen ist?

(Quelle: amazon.de, Datum: 29. Januar 2020)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover des Buches ist unscheinbar und hat dennoch etwas ansprechendes. Es zeigt eine Szene aus der Geschichte, welche passend gestaltet wurde.

Meine Meinung zum Inhalt:

Schon lange habe ich keinen so lockeren und erfrischenden Krimi mehr gelesen. Ich flog beim Lesen gerade so durch die Seiten und merkte nicht, wie schnell ich voran kam. Unbemerkt hatte ich die Hälfte des Buches hinter mir. Grund dafür ist der großartige und flüssige Schreibstil des Autors. Er schreibt überzeugend, direkt und authentisch.

Vertikow ist ein beschauliches Städtchen. Schade, dass es nur fiktiv ist, sonst hätte man es besuchen können. 🙂 Ich finde, dass sowohl der Ort als auch seine Bewohner sehr realistisch dargestellt wurden. Teilweise fühlte es sich an, als wäre ich zusammen mit Peer vor Ort unterwegs und auf Mörderjagd.

Peer ist der Hauptprotagonist, welcher seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Er kommt nur schwer mit seinem Schicksal klar und ist auf alles und jeden wütend. Zuerst wusste ich nicht, was ich von ihm halten soll. Je weiter die Geschichte voranschritt, umso mehr zeigte sich, dass er sehr sympathisch sein konnte. Im Laufe des Geschehens lernt er aus seinen Fehlern und erkennt sowohl beim Fall, als auch persönlichen Dingen, was wirklich zählt. Der junge Mann und die Bewohner von Vertikow erfüllen einige Klischees, die liebevoll umgesetzt und in die Geschichte integriert wurden.

Die Ermittlungen von Peer waren nicht einfach. Mir gefiel es, dass er immer wieder in Sackgassen lief, pardon fuhr. So waren sie immer spannend und brachten neue Informationen zu Tage. Es wirkte stimmig, dass ihm nicht alles gelang und er auch in die falsche Richtung ermittelte. Ich muss sagen, dass ich nicht mit den Hintergründen des Mordes gerechnet hatte. Der Mörder hatte nicht nur Peer an der Nase herumgeführt, sondern auch mich. Die letzten Kapitel waren nochmal besonders spannend und führten zu einem Abschluss, der alles ins Reine brachte.

Mein Fazit:

Bei dieser Geschichte ermittelte ich an der Seite von Peer auf eine ganz andere Weise, als man von einem klassischen Krimi erwartet. Die Geschichte ist spannend, mit falschen Fährten, einem Hobbydetektiven und einem guten Story-Plot. Zu keiner Zeit kam Langeweile auf, stattdessen flog ich durch den lockeren und authentischen Schreibstil durch die Seiten. Die Klärung am Ende beinhaltet Überraschungen und eine starken Verlauf. Vorhandene Klischees wurden wunderbar in die Geschichte integriert.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

9 Gedanken zu “Rezension zu Die Toten von Vertikow Band 1: Erntedank in Vertikow von Frank Friedrichs

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