Rezension zu Onur-Zyklus Band 4: Elysium: Jenseits von Onur von Ivan Ertlov

© Cover: Ivan Ertlov, Foto: Viktoria M. Keller

Dieses Buch hat mich mit seinen Ideen positiv überrascht und ermöglichte mir gleichzeitig viel Lesespaß. Genaueres erfahrt ihr wie immer unten spoilerfrei im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Elysium – Jenseits von Onur
Autor: Ivan Ertlov
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 11. Dezember 2019
Seitenanzahl: 403 Seiten
ISBN: 978-1674326931

Inhaltsangabe laut Amazon:
800 Jahre sind vergangen, seit der Weltenbund geschmiedet wurde – ein Zusammenschluss aus der Onur-Konklave, den rätselhaften Zool und einigen weiteren Völkern der Galaxie. Mit einem einzigen Ziel: Die bewohnten Systeme vor der Bedrohung durch die Daregh zu beschützen und deren marodierenden Flotten Einhalt zu gebieten. Für Derek und Shirsha, zwei ungleiche Geschwister, sind die alten Geschichten rund um Teshkha, Jan und den ersten Daregh-Feldzug nur Legenden. Historie. Religion. Sie haben ihren Ritus der Reife hinter sich und warten nun sehnsüchtig auf die Ankunft der mächtigen Ernteflotte, auf ihre erste Begegnung mit einem heiligen Hybriden – der sie zurücklässt oder mit sich nimmt. Denn die Selektoren geben den Jungen vor, welchen Beruf sie ergreifen und auf welchen Welten sie leben werden. Hunderte Planeten haben sich einem System unterworfen, das vor allem dafür sorgt, dass weiterhin dutzende Annihilatorflotten die Leere zwischen den Sonnensystemen durchstreifen. Immer auf der Suche nach dem nächsten Daregh Schwarm, auf der nächsten Bedrohung für Onur. Erfolgreich. Jahrhundertelang hat dieses System Sicherheit und bescheidenen Wohlstand garantiert. Doch was, wenn plötzlich das Universum selbst zum Feind wird?
„Elysium“ setzt beinahe 1000 Jahre nach der in sich abgeschlossenen Onur-Trilogie an – und führt diese dennoch weiter. Denn auch wenn die Welten der Konklave und ihrer Verbündeten gerettet wurden, auch wenn sich die vereinten Völker immer weiter ausbreiten und neue Planeten besiedeln: Die Gefahr lauert nicht nur in der Weite des Alls, sondern auch in den politischen Intrigen der großen Halle auf Onur selbst.
(Quelle: amazon.de, Datum: 29. Januar 2020)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist klassisch für das Genre gestaltet. Die Schrift sticht am meisten hervor. Alles in allem ist es ein gelungenes und passendes Cover für das Buch.

Meine Meinung zum Inhalt:

Ich habe vom Autor bewusst den 4. Band erhalten, um zu schauen, ob man ihn ohne Vorkenntnisse lesen kann. Das Experiment ist gelungen. Es dauerte eine Weile, bis ich mich in der Welt zurechtfand. Zudem musste ich mich an die schnellen Perspektivenwechsel gewöhnen. Durch den flüssigen Schreibstils des Autors gelang mit das nach kurzer Zeit.

Die Geschichte spielt viele Jahrhunderte nach den ersten drei Bänden. Im ersten Drittel musste ich verstehen, wie die Völker leben. Nach einiger Zeit war mir das klar und dem Lesespaß stand nichts mehr im Weg. Am meisten beeindruckt haben mich dabei die Schlachtsequenzen. Ivan Ertlov hat diese so bildlich dargestellt, dass ich mich als Teilnehmer fühlte. Als wäre ich an Bord eines der Schiffe und erlebte sie hautnah.

Bei den Protagonisten mochte ich die Geschwister Derek und Shirsha am liebsten. Ihre innige Beziehung war von Anfang an zu spüren. Die besondere Seite von ihnen hat mich allerdings überrascht. Ich hatte das einfach nicht erwartet, war aber total begeistert. Die Hybriden und deren Fähigkeiten sind auch sehr imponierend.

Der Handlungsstrang um die All-Onura konnte mich nicht wirklich fesseln. Sie und ihre „Partnerin“ waren mir nicht sonderlich sympathisch. Interessant fand ich hingegen den politischen Aspekt des Geschehens. Die mysteriösesten Abschnitte waren die von „es“ und „sie“. Zuerst verstand ich es nicht. Lediglich, dass es etwas mit den feindlichen Daregh auf sich haben muss. Doch je mehr ich erfuhr, umso mehr klebten meine Augen an den Zeilen. Bei einem von beiden kam es schließlich zu einer überraschenden Offenbarung, die mich sowohl auf die Fortsetzung als auch auf die vorherigen Bände neugierig gemacht hat.

Am Ende war ich froh, dass es noch einen Epilog gab. Denn sonst hätte es einen richtig gemeinen Cliffhanger gegeben. Trotzdem möchte ich den nächsten Band bald lesen.

Mein Fazit:

Mit diesem Buch ist ein Experiment gelungen, welches mich auf die anderen Bände neugierig gemacht hat. Die Ideen und die Umsetzungen waren sehr spannend. Am meisten mitgefiebert habe ich bei den beeindruckenden Raumschlachten. Das Konzept welches hinter allem steckt lässt mich auf einen genialen Story-Plot hoffen. Je weiter die Kapitel voranschritten, umso begeisterter war ich.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

© Cover: Ivan Ertlov, Foto: Viktoria M. Keller

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