Rezension zu Offline von Arno Strobel

© Cover: Fischer Taschenbuch / Foto: B. Werum

gelesen und rezensiert von Beate

Fakten zum Buch
Titel: Offline
Autor: Arno Strobel
Verlag: Fischer Taschenbuch
gelesenes Format: broschiert /
auch erhältlich als: eBook
Seitenanzahl: 368 Seiten
Erscheinungsdatum: 25. September 2019
ISBN: 978-3596703944
Einzelband


Inhaltsangabe laut Verlag:
Als Jenny König mit einer Gruppe zu einem organisierten Digital-Detox-Trip auf den Watzmann aufbricht, ist sie gespannt, wie sich fünf Tage offline für sie anfühlen werden. Die Vorstellung, eine Zeitlang völlig raus zu sein aus der digitalen Welt, erscheint ihr verlockend. Doch kaum ist sie mit den anderen in dem Bergsteigerhotel auf 2.000 Metern Höhe angekommen, verschwindet einer der Teilnehmer spurlos. Da mittlerweile starker Schneefall herrscht, kann er das Hotel nicht verlassen haben. Nach einer hektischen Suche wird er schließlich gefunden. Schwer misshandelt und seiner Sinne beraubt, mehr tot als lebendig. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten und ohne die Möglichkeit einen Notruf abzusetzen, sind sie auf sich allein gestellt. Und der Killer ist mitten unter ihnen …

(Quelle: Klappentext des Prints, Datum: 28.01.2020)

Meine Meinung

Ich hatte bereits die XXL-Leseprobe zu Arno Strobels Offline gelesen und war so Feuer und Flamme, dass ich das Buch einfach lesen musste.
Ohne Startschwierigkeiten war ich gleich von der Geschichte gefesselt. Der Spannungsbogen ist konstant hoch und so war ich durchgehend gebannt. Ich finde die Idee, mal ohne Internet zu sein, richtig spannend, habe aber auch festgestellt, dass ich doch lieber erreichbar bin und meine offline-Zeiten eher begrenze, als ganz darauf zu verzichten.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Da dies aber auch nicht das erste Buch ist, das ich vom Autor las, war dies für mich vorauszusehen.
Die angespannte Atmosphäre ist gut geschrieben und durch eine bildhafte Darstellung, konnte ich mir die Situation gut vorstellen. 

Die Charaktere empfand ich als authentisch. In so einer Extremsituation reagiert jeder anders und genau dies wurde gut dargestellt.

Trotz meiner Lobgesänge, muss ich aber auch sagen, dass mir die gegenseitigen Anschuldigungen im Vergleich zur Auflösung zu ausschweifend waren. Natürlich gehört das dazu und ich kann mir sehr gut verstehen, dass man niemandem mehr traut.
Eigentlich mag ich es, wenn Geschichten ausführlich erzählt werden, aber die Relation muss stimmen. So hätte das Ende passend zu den vorherigen Beschreibungen für mein Empfinden etwas mehr Raum gebraucht.

Das Cover ist für mich ein Eyecatcher und dass es zur Geschichte passt steht außer Frage. Auch den Klappentext empfinde ich als gelungen.

Mein Fazit

Offline ist ein spannender Psychothriller, der mich gut unterhalten hat und von mir vier Sterne sowie eine Leseempfehlung bekommt.

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