Rezension zu Fire & Strike Band 1: Fire – Kriegerin der Asharni von Jessica Stephens

© Jessica Stephens

Die Geschichte in dem Buch hat es mir sehr schwer gemacht. Einerseits hat sie mir gut gefallen, andererseits fehlt etwas. Was genau das war erfahrt ihr unten spoilerfrei im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Fire – Kriegerin der Asharni
Autor: Jessica Stephens
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 29. Oktober 2018
Seitenanzahl: 258 Seiten
ISBN: 978-3752810172

Inhaltsangabe laut Amazon:
Die achtzehnjährige Fire ist endlich an ihrem Ziel angekommen und wird zur Kriegerin des Stammes der Asharni gekürt. Seitdem sie vor Jahren ihren Vater, den ehemaligen Kriegsführer des Asharni-Stammes, verloren hat, hatte sie nur dieses eine Ziel: ihr früheres Leben hinter sich zu lassen. Doch bereits nach der ersten Mission mit ihrem Team muss sie feststellen, wie schwer es ist, den Aufgaben einer Kriegerin gewachsen zu sein. Als dann auch noch Gefühle ins Spiel kommen und die Vergangenheit droht, sie einzuholen, wird Fire vor schwere Herausforderungen gestellt. Wird sie daran zerbrechen oder schafft sie es, sich daraus zu befreien?

(Quelle: amazon.de, Datum: 26. Januar 2020)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover gehört für mich zu den Besten auf dem Markt. Die Kriegerin im Vordergrund ist Fire. Die Schrift harmoniert wunderbar mit den Farben und den gewählten Motiven. Das Gesamtkonzept zieht den Blick an und macht auf den Inhalt neugierig, der sich dahinter verbirgt.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Fire ist eine junge Frau, die nach langem Training endlich zur Kriegerin gekürt wird. Ihr Ziel ist Ruhm und Ehre zu erreichen, sowie ihre Vergangenheit komplett hinter sich zu lassen. Sie kommt in ein Team mit einem sehr attraktiven Anführer. Zu dritt gehen sie auf ihre erste Mission. Doch schnell geht etwas schief und Gefühle kommen ins Spiel. Dann trifft eine Nachricht ein, die alles verändert. Fire muss all ihre Kraft aufwenden, um nicht zu zerbrechen. Doch wie soll sie all das schaffen, da es scheint als würde sie alles verlieren was ihr wichtig ist?

Meine Meinung zum Inhalt:

Dieses Buch begann sehr vielsprechend. Nach dem neugierigen machenden Klappentext freute ich mich auf das Lesen der Geschichte. Der Einstieg ist direkt und gibt einen guten Einblick wer Fire ist und wie sie zu der heutigen Frau geworden ist. Der Schreibstil der Autorin ist an manchen Stellen etwas unausgereift, dennoch ist er flüssig zu lesen. Ich kam erstaunlich schnell durch das Buch und merkte kaum, wie die Kapitel verflogen.

Die Grundidee der Geschichte ist solide aufgebaut. Die Gepflogenheiten des Stammes konnte ich gut verstehen. Doch kurz vor der ersten Mission kamen die ersten Kleinigkeiten auf, die ich nicht als stimmig empfand. Im Laufe der Geschichte kommen immer mehr davon auf und schufen dabei leider Logiklücken. Mehr gestört hat mich allerdings das Fehlen von Gefühlen. Beispiel: Die Kriegerinnen wundern sich nicht eine Sekunde, dass sie in einer Höhle statt am Waldrand aufwachen. Die Emotionen zwischen den Protagonisten kamen abrupt auf und waren teilweise nicht nachvollziehbar. Erst gegen Ende war ein Hauch davon zu spüren.

Gerade das finde ich sehr schade, weil die Geschichte total viel Potenzial hat. Ohne die Gefühle las es sich wie eine Aneinanderreihung von vielen Ereignissen, die nicht komplett schlüssig waren. Dabei wäre so viel möglich, die Geschichte ist zu etwas großem berufen. Die gesuchte Tiefe wollte einfach nicht entstehen. Selbst Fire war für mich nur eine halbe Kriegerin und ich verstand nicht, warum man sie zu einer Kriegerin erhob, wenn sie doch ihre Ausbildung nicht abgeschlossen hatte. Fire weint sehr oft. Sie muss dramatisches Mitmachen, doch wo ist die Kriegerin in ihr? Ihr Umfeld scheint mehr an sie zu glauben, als sie selbst. Trotz dieser für mich schwerwiegenden Punkte hatte ich Spaß beim Lesen.

Erst ab einem schlimmen und einschneidenden Ereignis kommt die Kriegerin in ihr hervor. Endlich kämpft sie und zeigt was in ihr steckt. Der erwartete Kampfgeist tritt in Aktion und gibt ihr Bestes. Sympathisch war sie mir trotz ihres Verhaltens dennoch. Ich mochte die junge Frau, weil sie viel dazulernt. Meine Lieblingsfigur ist und bleibt allerdings Strike!

Wie ihr seht, ist meine Meinung zwiegespalten. Einerseits ist es eine geniale Grundidee und ließ sie sehr gut lesen. Anderseits fehlten mir in der Umsetzung ein paar Dinge. Das Ende des Buches hat dann einen bösen Cliffhanger, der mich überlegen lässt, was passiert ist und noch passieren wird. Band 2 möchte ich auf jeden Fall lesen, denn trotz meiner Kritikpunkte hat mich die Geschichte überzeugt!

Mein Fazit:

Der Auftakt dieser Reihe hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Die Grundidee und die Elemente der Geschichte konnten mich begeistern. In der Umsetzung haben mir die Emotionen über zwei Drittel gefehlt. Erst dem Ende nahe, kamen diese auf. Zusätzlich ließen mich Logikfehler immer wieder verwundert aufschauen. Ganz besonders das tut mir leid, weil die Geschichte grundsätzlich genial wäre und ich Gefallen daran fand.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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