Rezension zu Die 12 Häuser der Magie Band 1: Schicksalswächter von Andreas Suchanek

© Cover: Drachenmond Verlag, Foto: Viktoria M. Keller

Das Buch der Schicksalswächter hat mich von der ersten Seite weg verzaubert und in eine neue magische Welt gezogen. Was genau mir gefiel, erfahrt ihr unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Die 12 Häuser der Magie – Schicksalswächter
Autor: Andreas Suchanek
Coverdesigner: Alexander Kopainski
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 16. Oktober 2019
Seitenanzahl: 350 Seiten
ISBN: 978-3959916912

Inhaltsangabe laut Verlag:
Das Schicksal kennt kein Erbarmen!
Nicholas Ashton weiß ziemlich genau, was er will. Schicksalswächter werden gehört nicht dazu! Trotzdem wählt ihn das Orakel der 12 Häuser für die Rolle eines dieser besonderen Magier aus. Er wird mit uralten Mächten, dem geheimnisvollen schwarzen Glas, einem verlassenen magischen Haus und feindlichen Magiern konfrontiert und vielen Fragen. Was hat es mit dem verschwundenen Egmont Chavale auf sich? Und was ist mit dem geheimen Sanktum und der mysteriösen Frau, die in einem steinernen Sarg schläft? Gemeinsam mit seinen Freunden Matt und Jane geht Nic den Geheimnissen auf den Grund und stellt sich der Gefahr.
Mit allen Konsequenzen!

(Quelle: amazon.de, Datum: 16. Oktober 2019)

Meine Meinung zum Cover:

Dieses Cover hat für mich den „WOW-Effekt“. Den blauen Kristall sehe ich als Anima, der in einer wunderschönen Fassung steckt. Die Magie der Geschichte ist auf dem Cover zu sehen und zu spüren. Hier hat der Designer wieder ein perfektes Bild abgeliefert, welches zur Geschichte passt.

Meine Meinung zum Inhalt:

Der Prolog der Geschichte hat mich anfangs verwirrt. Ich musste mich erst in der Welt zurechtfinden und orientieren. Das ging durch den flüssigen und bildhaften Schreibstil von Andreas Suchanek schnell und leicht. Ich mochte die direkte Art, mit der die Geschichte begann. Auf diese Weise lernte ich die Hauptprotagonisten sofort kennen. Nic ließ mich tatsächlich mehrmals schmunzeln. Er erinnert mich ein an Alex aus „Das Erbe der Macht“. Allerdings gibt es auch eine Figur, die ich so gar nicht leiden konnte.

Die Art Magie zu wirken, war neu für mich. Je mehr ich erfuhr, ums faszinierter war ich. Man könnte sagen, dass die Zauber auf mich übergingen. Die sie zu benennen, damit langwierige Beschreibungen weg fielen, war richtig gut. (Am Ende des Buches befindet sich auch ein Abschnitt bei dem alle gesammelt zu finden sind.) Auf dieses Weise verlor der Text nichts von seiner Spritzigkeit. Es gibt Fähigkeiten in der Welt der Magier, die für mich etwas ganz Besonderes sind. Vor allem die von Liz wären meine Traumfähigkeiten!

Da Nic die Welt der Schicksalswächter erst kennenlernen musste, konnte ich mich mit ihm leicht einfinden. Gemeinsam lernten wir was es heißt, ein Schicksalswächter zu sein. Sehr gut fand ich die Geheimnisse über die wahre Vergangenheit der Magier. Beeindruckt haben mich aber auch die lebendigen Kämpfe. Das Geschehen hat mich vollkommen mitgerissen, sodass ich nicht mehr aus der Geschichte auftauchen wollte.

Die Geschichte nahm auch einige höchst spannende und unerwartete Wendungen, bei denen mir vor Staunen der Mund offenstand. Beim Lesen hielt ich den Atem an, weil ich so stark mitfieberte. Eine ganz bestimmte Szene war einfach nur WOW. Um meine Empfindungen dabei zu beschreiben, fehlen mir die Worte.

Trotz der ernsten Situation gab es zum Glück aber auch Szenen, die mich zum Schmunzeln und Lachen brachten. Meine Freude während der Szenen machte mich zwischendurch hibbelig. Ein Aspekt in den letzten 15% erinnerte mich stark an Harry Potter, wobei die Idee nicht von dort kommt. Der Spannung tat das keinen Abbruch. Gerade im letzten Drittel der Geschichte konnte ich einige Puzzleteile zusammensetzten und verstehe die Hintergründe nun viel besser. Allerdings hat mich die Offenbarung der „Hintermänner“ ziemlich schockiert. Sie kam absolut unerwartet, weil mein Verdacht nie in diese Richtung gegangen war. Einer Figur war ich misstrauisch gegenüber, hatte aber nicht an sowas gedacht.

Gefallen hat mir bis auf eine klitzekleine Stelle das gesamte Buch wahnsinnig gut! Es hat mir viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Der Plot ist Andreas Suchanek richtig gut gelungen. Ich liebe die Geheimnisse des Hauses und freue mich darauf, sie aufzudecken. Ein paar Puzzleteile fehlen mir noch, aber ich bin mir sicher, dass die in den nächsten zwei Bänden an ihren Platz fallen werden. Ich konnte jedenfalls herrlich durch die vielen Andeutungen spekulieren.

Das Ende überbot sich dann nochmal mit Spannung. Meine Aufmerksamkeit war komplett auf die Geschichte fokussiert. Die Spannung war so immens, dass meine Nerven zum Zerreißen gespannt waren. Die letzten Sätze des letzten Kapitels waren zum Haare raufen. Dann kam der Epilog. JETZT wird sich das Warten auf Band 2 mit Sicherheit ewig anfühlen …

Mein Fazit:

Der Auftakt dieser Trilogie ist Andreas Suchanek richtig gut gelungen. Seine Geschichte hat mich verzaubert und enorm mitfiebern lassen. Gemeinsam mit Nicolas Ashton entdeckte ich die Welt der Schicksalswächter. Ich liebte es, mehr über die Magie zu erfahren. Der Autor hatte hier wirklich geniale Ideen! Der Plot ist mit vielen tollen Twists, Anspielungen und unerwarteten Wendungen gespickt. Es gab auch Momente zu Schmunzeln und Lachen. Ich liebe vor allem die kleinen Elemente, die aus dem Leben des Autors oder anderen Serien stammen. Diese Anspielungen brachten mich besonders zum Schmunzeln. Je näher das Ende kam, umso angespannter waren meine Nerven. Es passierte so unglaublich viel in kurzer Zeit, teilweise hielt ich den Atem an. Das Finale war einfach nur spannend und actionreich. Die letzten Worte lassen mich hibbelig auf den nächsten Band warten.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Ich durfte das Buch vorablesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Hier
Band 2: Noch nicht erschienen
Band 3: Noch nicht erschienen

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