Rezension zu Vernichtung: Band 1: Der Kontakt von Pascal Wokan

© Pascal Wokan

Pascal Wokans erstes Science-Fiction Buch hat mich positiv begeistert und zeigt, dass er auch dieses Genre drauf hat. Mehr erfahrt ihr unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Vernichtung – Der Kontakt
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 09. Oktober 2019
Seitenanzahl: 361 Seiten

Inhaltsangabe laut Amazon:
Unser Planet – Ihr Krieg
In der Neujahrsnacht 2019 tauchen unbekannte Flugobjekte über Europa auf und entfachen ein Inferno der Gewalt – untereinander. Trümmer regnen vom Himmel, zerstören Städte und ganze Landstriche. Inmitten einer zusammenbrechenden Zivilisation versucht die Europäische Union, Kontakt mit den Außerirdischen aufzunehmen, als jeder Gegenschlag kläglich scheitert. Sie setzen den traumatisierten NATO-Diplomaten Henry Wilson ein, der eine funktionierende Kommunikation etablieren soll. Doch die Fremden aus dem All scheinen kein Interesse an der Menschheit zu haben und setzen den Kampf zwischen sich unbarmherzig im Sonnensystem und über der Erde fort. Während es aussieht, als könnte ein Kontakt gelingen, um die Auslöschung der Menschheit zu verhindern, wird Henry jedoch klar, dass ein Austausch zur schwierigsten Aufgabe werden könnte, der sich die Menschheit jemals gegenübersah.

»Vernichtung: Der Kontakt« schildert den Erstkontakt mit einer fremdartigen Zivilisation. In »Vernichtung: Die Ankunft« von Joshua Tree erleben Sie die Ereignisse im dystopischen Athen und einer Alien-Absturzstelle im Kongo. Beide Geschichten sind miteinander verwoben und bergen ein schreckliches Geheimnis.

(Quelle: amazon.de, Datum: 09. Oktober 2019)

Meine Meinung zum Cover:

Ich finde auch dieses Cover sehr gelungen. Das Motiv ist etwas einfacher und schlichter gehalten. Trotzdem hat es eine gute Wirkung und lud mich ein, die Geschichte zu lesen.

Meine Meinung zum Inhalt:

Auf dieses Buch war ich ganz besonders gespannt, weil es das erste von Pascal Wokan im Genre Science-Fiction ist. Meiner Ansicht nach hat er das mit Bravour gemeistert und eine spannende Geschichte geschrieben. Die Handlung ist wissenschaftlicher und anspruchsvoller, gleichzeitig aber gut zu verstehen und lehrreich.

Am meisten hat mir gefallen, dass Pascal Wokan trotz der schrecklichen Situation der Menschheit die zwischenmenschlichen Beziehungen und Probleme nicht vergessen hat. So gab er ihnen Raum zum Entwickeln und zeigte die Gründe ihrer Handlungen auf. Trotz dem wissenschaftlichen Fachwissen und der hoch interessanten Forschungen zum Erstkontakt zu den Aliens, wurde die persönliche Ebene nicht vergessen.

Die Art und Weise, wie die Menschheit versucht Kontakt zu den Aliens herzustellen waren sehr realistisch dargestellt. Stimmig machten das Geschehen vor allem auch die Rückschläge in der Forschung. Es geht eben nicht immer alles glatt. Die Erzählweise ist stilistisch wirklich gut gewählt und auf die Ereignisse abgestimmt. Die Fülle an Informationen wurde vom Autor ausbalanciert. Es gab immer wieder Szenen, in denen die wissenschaftliche Seite eine Pause machte.

Henry, Nicole, Luzia und Bachara gehören zu meinen Lieblingsfiguren. Alle Vier unterscheiden sich voneinander und haben doch etwas, das sie verbindet. Mit der Zeit traten Nicole und Henry hervor. Die Beiden haben mich wirklich beeindruckt. Je näher die Menschen bei den Forschungen den Aliens kamen, umso angespannter wurde ich. Gelingt ein Kontakt? Kann das Militär aufgehalten werden, welches die Aliens am liebsten vernichzen würde? Doch das wäre der Untergang. Die zweite Hälfte habe ich innerhalb von 3 Stunden gelesen. Ich konnte das Lesen einfach nicht unterbrechen. Am Ende konnte ich durchatmen. Trotzdem sind meine Nerven zum Zerreißen gespannt, weil ich wissen muss, wie es weitergeht!

Mein Fazit:

Meine Erwartungen bezüglich Pascal Wokans erstem Science-Fiction Buch wurden vollkommen erfüllt! Es war spannend, wissenschaftlich hoch interessant und sehr realistisch dargestellt. Besonders gefallen hat mir, dass trotz der drohenden Vernichtung der Menschheit, die zwischenmenschliche Ebene vom Autor nicht vergessen wurde. So ist es ihm gelungen die Wissenschaft und die persönliche Ebene perfekt auszubalancieren. Ich fand das Buch realitätsnah und gleichzeitig lehrreich.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Ich durfte das Buch vorablesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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