Rezension zu Karl Mays Magischer Orient Band 7: Der Herrscher der Tiefe von Jacqueline Montemurri

© Cover: Karl May Verlag, Foto: Viktoria M. Keller

Dieses Abenteuer von Kara Ben Nemsi und seinen Freunden entführte mich in gefährliche Gefilde mit Magie und Technik gespickt. Mehr erzähle ich euch unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Karl Mays Magischer Orient – Der Herrscher der Tiefe
Autorin: Jacqueline Montemurri (Mit einem Epilog von Bernhard Hennen)
Verlag: Karl-May-Verlag
Erscheinungsdatum: 19. März 2019
Seitenanzahl: 480 Seiten
ISBN: 978-3780225078

Inhaltsangabe laut Verlag:
Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar, Scheich Haschim und Djamila erfahren von britischen Agenten, dass Dir David Lindsay bei der Suche nach dem Palast des Minos in einer geheimnisvollen Höhle auf Kreta verschollen ist. Die Freunde machen sich mit dem britischen Captain MacLean auf, den Lord zu finden. Dabei entpuppt sich die idyllisch wirkende Mittelmeerinsel als gefährliche Falle. Sie bekommen es nicht nur mit todbringenden Geschöpfen zu tun, sondern auch mit kretischen Rebellen. Schließlich geraten sie bei ihrer Suche in die Fänge des Kapitän Nemo und werden auf seinem geheimnisvollen U-Boot Nautilus gefangen gehalten. In einem Wettstreit zwischen Technik und Magie entbrennt ein Kampf um Leben und Tod, während dem sich Kara Ben Nemsi zwischen Wissensdurst und Freiheit entscheiden muss.

(Quelle: amazon.de, Datum: 17. Juli 2019)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover zeigt eine Szene aus der Geschichte, die sehr lebendig dargestellt wurde. Das Motiv hat mir auf Anhieb gefallen. Der Künstler hat es wirklich gut gestaltet.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Kara Ben Nemsi und seine Freunde wollten sich eigentlich von ihrem letzten Abenteuer erholen und den Weg nach Hause antreten. Doch dann erfahren sie, dass Lord Lindsay zusammen mit anderen Männern vermisst wird. Gemeinsam mit dem britischen Captain MacLean begeben sie sich auf eine Suchmission. Dabei stoßen sie auf allerlei Widrigkeiten, wie Entführung, Verrat, Magie und viele andere Gefahren. Schlussendlich landen sogar unter dem Meer in einem geheimnisvollen Unterwasserseeboot. Kara Ben Nemsi sieht sich plötzlich einer Romanfigur entgegen und bemerkt, dass wohl hinter jedem Roman einen Körnchen Wahrheit steckt. Doch wie sollen sie nun diesem Wunder der Technik entfliehen? Denn der Kapitän hat seine eigenen Pläne mit ihnen.

Meine Meinung zum Inhalt:

© Cover: Karl May Verlag, Foto: Viktoria M. Keller

Schon als ich das Lesen begann, wusste ich, dass ich mich auf ein spannendes Abenteuer freuen kann und so war es dann auch. Jacqueline Montemurri hat einen lockeren und gut zu lesenden Schreibstil. Schön ist allerdings, dass sie den Stil des „alten Meisters“ ebenso beibehalten hat. So konnte ich mich wieder wunderbar in die Welt von Kara Ben Nemsi hineinversetzen.

Wie immer wird das Geschehen aus der Sicht von Kara Ben Nemsi erzählt. Die Freunde geraten schnell von einem Abenteuer ins Nächste. Dieses gehört wohl zu meinen Lieblingen. Obwohl die Freunde ziemlich oft „gefangen“ wurden. Am meisten gefielen mir die Szenen, in denen Magie eine Rolle spielte. Dabei beeindruckte mich Scheich Haschim am meisten. Seine Fähigkeiten waren um einiges stärker als ich erwartet hatte. Von ihm war ich wirklich fasziniert. Kara handelte wie gewohnt mit bedacht, wobei er wieder mutig und voller Tatendrang war. Djamila und Halef waren mir auch sympathisch. Vor allem das junge Mädchen hat versteckte Seiten, die immer mehr zu Tage treten.

Mir gefielen aber auch die Anspielungen auf vergangene Abenteuer. Am meisten berührt haben mich die Momente, die an Winnetou erinnerten. Zu den spannendsten Abschnitten gehört mit Sicherheit die Zeit auf der Nautilus. Hier war meine Aufmerksamkeit besonders gefesselt. Einerseits faszinierte mich die Technik genauso wie Kara Ben Nemsi. Anderseits bangte ich, wie das Geschehen verlaufen wird. Vor allem wegen Scheich Haschims unheilvollen Worten vor diesen Dingen. Die Spannung stieg mit jedem Kapitel und das Geschehen wurde immer gefährlicher. Eine Szene (auf der kleinen Insel) ließ mir sogar den Mund offen stehen. Das war einfach nur WOW. Mir fehlen hierbei tatsächlich die Worte.

Ich war durchaus überrascht, welchen großen Stellenwert die Magie in diesem Band einnahm. Gleichzeitig fand ich aber auch die Technik hochinteressant. Die Autorin hat sie wirklich gut beschrieben, sodass ich Teile der Nautilus vor mir sah.

Auch das Ende hatte es ganz schön in sich. Der Verlauf war genauso spannend, wenngleich der Ausgang traurig und positiv zugleich war. Der Epilog von Bernhard Hennen hat mich ein wenig verwirrt. Aber irgendwie hatte er auch etwas für sich. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf das nächste Abenteuer mit Kara Ben Nemsi und seinen Freunden.

Mein Fazit:

Dieses Abenteuer auf Kreta, unter Kreta und im Meer war überaus spannend und ich hatte großen Spaß beim Lesen. Es gab neue Figuren, die mich beeindruckten, aber auch „Alte“ die ihre Fähigkeiten zeigten. Es war mir eine Freude, gemeinsam mit den Freunden auf die Suche nach Lord Lindsay zu gehen. Obwohl sie an vielen Stellen höchst gefährlich war, hat sie mich fasziniert. Die Magie spiele eine große und wichtig Rolle im Geschehen, doch auch die Technik trug einen wesentlichen Teil dazu bei. Überrascht hat mich tatsächlich der Verlauf um die Nautilus. Dieser Abschnitt war besonders spannend. Gefreut hat mich, dass der Flair von Karl May beibehalten wurde.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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