Rezension zu The Wall: Ewige Nacht von Joshua Tree

© Cover: Joshua Tree, Foto: Viktoria M. Keller

»The Wall – Ewige Nacht« nahm mich auf eine gefährliche Jagd durch die Dunkelheit mit, um die Menschheit zu retten. Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: The Wall: Ewige Nacht
Autor: Joshua Tree
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 20. Juni 2019
Seitenanzahl: 336 Seiten (Kindle)

Inhaltsangabe laut Amazon:
Was wäre, wenn du plötzlich keine Sonne mehr sehen könntest? Keine Sterne? Was wäre, wenn die Welt in Dunkelheit versinkt?
Vor der Küste Sulawesis birgt ein indonesischer Fischer einen seltsamen Gegenstand aus den Tiefen. Einige Tage später versinkt die Erde in vollkommener Dunkelheit. Ein unbekanntes Phänomen sperrt die Sonne und den Sternenhimmel aus und die Welt versinkt im Chaos. Inmitten einer zusammenbrechenden Zivilisation wird CIA-Agentin Rodea Stone nach Sulawesi geschickt, um das Artefakt zu finden, und gerät dabei auf die Spur einer Wahrheit, die die Grenzen ihrer Vorstellungskraft zu sprengen droht. Zeitgleich versucht der Physiker Montgomery Reed am Gravitationswellenobservatorium LIGO verzweifelt, endlich erfolgreich Kontakt mit der Mondbasis Unity aufzunehmen, da er dort die letzte Hoffnung für die Menschheit vermutet.

The Wall: Ewige Nacht schildert ein schicksalhaftes Ereignis, das die Erde und all seine Bewohner verändert. Doch jedes Schicksal besitzt zwei Seiten. In The Wall: Ewiger Tag von Brandon Q. Morris lernen Sie die andere Seite kennen.

(Quelle: amazon.de, Datum: 30. Juni 2019)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist sehr schlicht gestaltet und doch hat es etwas, dass den Blick anzieht. Mich als Science-Fiction Fan hat es neugierig gemacht. Die einfache Gestaltung zieht den Blick an und hat eine tolle Wirkung.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Die Erde versinkt unerwartet in völliger Dunkelheit. Chaos bricht aus, weil Kommunikation und der Schutz der Menschen nicht mehr möglich sind und Lebensmittel rar werden. Die Länder sind auf sich allein gestellt. Bei der CIA hört man von einem seltsamen Artefakt, dass für das Geschehen verantwortlich sein könnte. Die Agentin Rodea Stone soll dieses bergen. Doch das ist in völliger Dunkelheit gar nicht so einfach. Der Physiker Montgomery Reed wird zeitgleich rekrutiert um mit seinen Forschungskenntnissen zu den Gravitationswellen herauszufinden, warum die Erde kein Sonnenlicht erreicht und Kontakt mit der Raumstation aufzunehmen. Allerdings verhindert die Dunkelheit ein vorankommen. Gelingt es beiden ihre Missionen zu einem Erfolg zu bringen? Wenn nicht wird die Menschheit aussterben…

Meine Meinung zum Inhalt:

Die Grundidee von Joshua Tree, die Welt in völliger Dunkelheit versinken zu lassen, fand ich richtig gut. Er hat darum einen richtig guten Science-Fiction Thriller gesponnen. Sein Schreibstil konnte mich, wie so oft, überzeugen. Die Geschichte ist spannungsgeladen und flüssig geschrieben.

Der Handlungsstrang um Montgomery Reed war voller überraschender Wendungen. Abrupt wurde er aus dem Geschehen gerissen und musste sich in der Dunkelheit der Welt zurechtfinden. Somit entstand eine besondere Art von Nervenkitzel, weil ich nicht wusste, ob er und seine Begleiter es schaffen werden. Irgendwie muss die Welt ja gerettet werden.

Rodea Stones Handlungsstrang konnte mich hingegen nicht komplett überzeugen. Ihre Missionen waren richtig gefährlich und auch spannend. Aber irgendwie ging alles zu „glatt“. Das machte die Geschichte zeitweise ein ganz klein bisschen vorhersehbar. Doch dann kam ein schreckliches Ereignis, dass mich das vergessen ließ. Ich war sehr geschockt über ihre Entdeckungen. Somit beeinflusste das mein Leseerlebnis in keinster Weise, weil die Geschichte trotzdem spannungsvoll war.

Richtig gut fand ich auch, dass sich der Autor Gedanken darüber gemacht hat, wie es der Erde ergeht, wenn es kein Licht mehr gibt. Ich muss gestehen, dass ich die physikalischen Sachen und Beschreibungen nicht alle verstanden habe. Aber das liegt wohl daran, dass ich mit Physik schon in der Schule nicht gut klar kam. Die Ausarbeitung des Autors war sehr detailgetreu. Dadurch konnte ich mich richtig gut in die Welt hineinversetzen.

Der Spannungsbogen war immer gegeben, wenn gleich er zu Beginn etwas ruhiger war. Das war allerdings nur die Ruhe vor dem Sturm. Es hat mich schon überrascht, welch kleinen Anteil die im Klappentext angesprochene Kommunikation mit der Welt außerhalb der Barriere hatte. Die Protagonisten sind diesmal nicht so intensiv ausgearbeitet. Trotzdem hatten sie für mich Persönlichkeit. Gerade bei Montgomery war es am besten zu spüren. Rodea ging sehr berechnend bzw. eher gefühlskalt. Doch sie zeigte später auch ihre gefühlsvolle, menschliche Seite.

Mein Fazit:

Joshua Trees neuer Science-Fiction Thriller konnte mich mit einer spannenden Geschichte und einem guten Plot überzeugen. Die Handlungsstränge sind durchgehend spannungsgeladen, obwohl der von Rodea ein klein wenig vorsehbar war. Meine Leseerlebnis beeinträchtigte das überhaupt nicht, weil ich trotzdem mitfiebern konnte. Die Geschehnisse rund um die Dunkelheit wurden sehr gut ausgearbeitet. So waren die Konsequenzen zu sehen und zu spüren, wodurch es real wurde. Die Wendungen brachten Schwung und Thrill in die Geschichte. Ich bin wirklich gespannt, was denn nun der Grund für das alles ist und freue mich auf die Fortsetzung. Das Ende ist rund und doch ist meine Neugier groß.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Ich durfte das Buch vorablesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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