Rezension zu Das Plagiat von Daniel Möller

© Cover: SadWolf Verlag, Foto: Viktoria M. Keller

Von diesem Buch hatte ich durch den Klappentext vollkommen andere Erwartungen und war am Ende ziemlich enttäuscht. Warum das so war, erzähle ich euch im unten folgenden Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Das Plagiat
Autor: Daniel Möller
Verlag: SadWolf Verlag
Erscheinungsdatum: 26. November 2017
Seitenanzahl: 301 Seiten
ISBN: 978-3946446507

Inhaltsangabe laut Verlag:
Aus diesem spaßigen Gedankengang heraus ist die Idee zu dem Roman um Christopher entstanden: Als Journalist und Schriftsteller arbeitet der frustrierte Verlagsangestellte perspektivlos in den Tag hinein, bis ihm unerwartet ein Manuskript in die Hände fällt, das zum Bestseller werden könnte. Auf einen Schlag wäre dadurch seine berufliche Zukunft abgesichert – zugleich würde es für ihn die lang ersehnte Chance bedeuten, sein Leben endlich in den Griff zu bekommen. Doch langsam kommen Christopher Zweifel, ob der windige Gelegenheitsverbrecher Dirk, den Roman tatsächlich selbst geschrieben hat. Die Zeit tickt, denn Christophers Arbeitgeber droht die Verlagsübernahme und von Dirk fehlt jede Spur.
Eine spannende Jagd nach der Wahrheit beginnt.

(Quelle: amazon.de, Datum: 22. Mai 2019)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover hat mich dazu gebracht, mir den Klappentext durchzulesen. Ich finde die Motiv- und die Farbwahl im Bezug auf „Das Plagiat“ richtig gut. Es ist schlicht gestaltet, gefällt mir aber trotzdem.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes (ACHTUNG, SPOILER!):

Christopher ist ein miesgelaunter Verlagsangestellter, der in allem nur negative Dinge sieht. Unerwartet kommt ein junger, für ihn schmuddeliger, Mann in den Verlag und bietet ihnen ein besonderes Manuskript an. Verleger und Christopher lesen die Geschichte und sind sofort begeistert. Plötzlich befindet sich Christopher auf einem Selbstfindungstrip und ändert innerhalb von Sekunden nur wegen des Buches seinen Charakter. Doch das Glück ist ihm nicht lange hold. Ihm kommt der Verdacht, dass Dirk nicht der Autor des Buches ist. Er beginnt nachzuforschen und stößt auf große Probleme.

Meine Meinung zum Inhalt:

ACHTUNG, wer nun weiterliest wird über den Hauptprotagonist Christopher gespoilert. Ich verrate nichts über das Ende.

Zu Beginn möchte ich sagen, dass mich der Klappentext in die Irre geführt hat. Ich habe eine vollkommen andere Geschichte erwartet. Der Schreibstil des Autors ist sehr locker und angenehm schnell zu lesen. Trotzdem war ich sehr enttäuscht. Die Geschichte plätscherte die meiste Zeit nur vor sich hin.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich der Protagonist Christopher auf einem Selbstfindungstrip befindet. Nur wegen dem Buch ändert er plötzlich grundlegende Verhaltensweisen. Er wird zu einem „netten“ Menschen und hört von einer Sekunde auf die Andere auf zu rauchen. Außerdem wird er zu eine Art Samariter und fühlt sich plötzlich für eine vollkommen fremde Person verantwortlich. Er sieht ihn als Schützling an, obwohl er ihn nicht kennt und der Mann ihm Probleme bringt. Allein das machte für mich die Geschichte schon unglaubwürdig. Die ganze Sache dauerte bis circa Seite 180. Erst dann kamen wird auf das eigentliche Thema „Das Plagiat“ zurück.

Zumindest kam nun endlich ein wenig Spannung auf. Die Geschichte kam langsam in Fahrt, obwohl es für mich viele unnötige Szenen gab. Die Geschichte beinhaltet für mich ziemlich viele Klischees. Ganz zu schweigen vom „Friede-Freude-Eierkuchen – es löst sich alles in Wohlgefallen auf“. Ich musste mich immer wieder zwingen, nicht quer zu lesen. Am Ende war das Verhalten zwischen den Protagonisten zwar besser nachvollziehbar, ich konnte trotzdem kein Gefallen daran finden.

Mein Fazit:

Leider hat mich dieses Buch sehr enttäuscht, weil ich etwas vollkommen anderes erwartet habe. Die Geschichte ist mir zu träge, es gab bei der Hälfte keine Spannung und das Geschehen plätscherte nur so vor sich hin. Der Hauptprotagonist Christopher verhielt sich für mich vollkommen unglaubwürdig. Die Idee hinter der Geschichte fand ich grundsätzlich echt gut, aber leider ist die Umsetzung absolut nicht meins.

Ich vergebe 2 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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