Rezension zu London’s Lost Band 1 von L. A. Gunn

© L. A. Gunn

Dieses Buch beinhaltet einen Krimi à la Sherlock Holmes, der richtig gut umgesetzt ist und als Debüt das Potenzial der Autorin zeigt! Mehr erfahrt ihr im folgenden Text.

Fakten zum Buch:
Titel: London’s Lost
Autorin: L. A. Gunn
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 18. März 2019
Seitenanzahl: 261 Seiten
ISBN: 978-3748118435

Inhaltsangabe laut Amazon:
Holmes‘ Baker Street Kriminalpolizei hat zwei neue Ermittlerinnen!
Während Lihla in der Londoner Oberschicht aufwächst, musste sich June im Leben immer durchkämpfen. Als sich die Wege der beiden ungleichen Mädchen kreuzen, entdecken sie ihre gemeinsame Leidenschaft: Die Aufklärung ungewöhnlicher Begebenheiten.
Zusammen treten sie in die Fußstapfen der beiden weltberühmten Ermittler Holmes und Watson. Aber nicht nur auf Londons Straßen geht es merkwürdig zu. Auch Lihlas Vater, der Constable bei Scotland Yard ist, verhält sich in letzter Zeit seltsam.
Alle Spuren führen zu dem ungelösten Fall „Jack the Ripper“.

(Quelle: amazon.de, Datum: 16. Mai 2019)

Meine Meinung zum Cover:

Ich muss zugeben, dass ich hinter diesem unscheinbaren Cover keine so coole Geschichte erwartet habe. Man sieht die Silhouetten der jungen Ermittlerinnen June und Lihla. Außerdem sieht man innerhalb davon Sherlock Holmes und Dr. Watson, welche in der Geschichte ebenso eine Rolle spielen. Es gefällt mir gut, dass der Fantasie trotz der Abbildungen noch genug Raum gelassen wird. Das Zeichen unter dem Autorennamen lässt mich rätseln, was es bedeutet.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

June muss sich seit sie klein ist, durchs Leben kämpfen. Dabei kreuzt sich ihr Weg mit dem von Sherlock Holmes und Dr. Watson. Sie beginnt bei ihnen das Ermitteln zu lernen. Unerwartet lernt sie die schöne Lihla kennen. Diese wuchs wohlbehütet in der Londoner Oberschicht auf. Obwohl die Mädchen nicht unterschiedlicher sein können, freunden sie sich an und pflegen gemeinsam ihre Leidenschaft: das Aufklären von Verbrechen. Zeitgleich verhält sich der Vater von Lihla merkwürdig. Niemand weiß, dass es dabei um den ungelösten Fall des „Jack the Rippers“ geht.

Meine Meinung zum Inhalt:

Nachdem ich schon einiges Gutes über dieses Buch und die Autorin gehört habe, war ich sehr neugierig auf diese Geschichte. Der Einstieg in das Buch war gut. Ich merkte sofort, dass die Autorin einen angenehmen und ruhigen Schreibstil hat. So konnte ich dem Geschehen leicht folgen. Schnell stellte ich auch fest, dass die Autorin die Sprache des 19. Jahrhunderts mit der Modernen verbunden hat. Dies ist ihr sehr gut gelungen.

Die Geschichte setzt sich aus mehreren Fällen zusammen, die alle ineinander greifen. Lihla und June sind dabei die Hauptprotagonisten. Beide waren mir recht schnell sympathisch, ihr Charakter ist gut ausgearbeitet. Sherlock Holmes und Dr. Watson spielen immer wieder kleinere Rollen und sind wirklich gut in das Geschehen integriert. Über allem schwebt der Fall von Jack the Ripper. Zuerst waren mir die Zusammenhänge nicht wirklich klar. Die Informationshappen sind doch sehr klein. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, umso mehr offenbarte sich.

Die Fälle der Mädchen waren nicht außergewöhnlich und gehören zu dieser Zeit zum Alltag der Polizisten. Allerdings war die Aufklärungsquote sehr gering. June und Lihla haben diese Quote durch ihr geschicktes Ermitteln erhöht. Sie gingen strategisch vor und haben sich auch einiges getraut. Es gefiel mir, wie die Autorin die Fälle in einer angenehmen und ruhigen Art durchgeplant hat. Es war dadurch nicht von Anfang klar, wer die Täter waren. Auf diese Weise konnte ich ebenso miträtseln. Allerdings ist in Sachen intensive Spannung und mehr Kniffligkeit noch Luft nach oben. Manchmal ist die Sprache etwas zu modern für die Zeit in der sie spielt.

Das Ende kam etwas überraschend, aber trotzdem hat es mir richtig gut gefallen und ich freue mich darauf, den nächsten Band zu lesen.

Mein Fazit:

Das Krimi-Debüt von L. A. Gunn vereint die moderne Welt mit der von Sherlock Homes. Gekonnt hat die Autorin ihre Figuren in diese eingebaut und neue spannende Fälle darum gewoben. Sherlock Holmes und Dr. Watson spielen immer wieder kleine Rollen. Ich hatte viel Spaß beim Ermitteln und mochte den Stil sehr. Das Buch ließ sich richtig gut und schnell lesen, weil die Autorin einen angenehmen Schreibstil hat. Einen Hauch mehr Spannung und Kniffligkeit und der Roman ist perfekt. Das Ende war anders als erwartet, trotzdem war es gut und ich freue mich auf den nächsten Band.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
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11 Gedanken zu “Rezension zu London’s Lost Band 1 von L. A. Gunn

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