Rezension zu Die Spur des Geldes von Peter Beck

© Emons Verlag, Viktoria M. Keller

Leider war ich von diesem Thriller überwiegend enttäuscht. Lediglich das letzte Drittel konnte meine Meinung noch etwas anheben. Warum dies so war, könnt ihr im folgenden Text nachlesen.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Spur des Geldes
Autor: Peter Beck
Verlag: Emons Verlag
Erscheinungsdatum: 21. März 2019
Seitenanzahl: 428 Seiten
ISBN: 978-3740804992

Inhaltsangabe auf der Buchrückseite:

In einem Schacht beim Tegeler See wird ein Mitarbeiter der Berliner Wasserwerke gefunden, grausam zu Tode gefoltert. Schnell zeigt sich: Er war in dubiose Bankgeschäfte verwickelt. Tom Winter, wortkarger Sicherheitschef einer Schweizer Privatbank, will gemeinsam mit dem LKA Licht in die Angelegenheit bringen und stößt in den Wasserwerken von London, München und Zürich auf verdächtige Machenschaften. Ist Europas Trinkwasser in Gefahr?

(Quelle: amazon.de, Datum: 30. April 2019)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist einfach gestaltet. Aber gerade das passt zum Thriller-Genre. Zusätzlich wirkt es durch die Farbwahl düster auf mich. Trotz der Einfachheit finde ich es gelungen.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Tom Winter ist ein Mitarbeiter einer Schweizer Bank und deckt nach einer Routine-Anfrage des LKAs Unstimmigkeiten bei einem Bankkonto auf. Er macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und wirD unfreiwillig in einen Krieg gezogen, der alle Menschen gefährden wird.

Meine Meinung zum Inhalt:

© Emons Verlag, Viktoria M. Keller

Ich muss ehrlich sagen, dass es für mich ein richtiger Kampf war, die ersten 260 Seiten zu lesen. Es lag nicht am Schreibstil des Autors. Dieser war kurzweilig und schnell zu lesen. Wenn gleich ich den abgehackten Stil nicht sehr mochte. Die Geschichte plätscherte in den ersten 260 Seiten nur vor sich hin. Irgendwie kam keine wirkliche Spannung auf.

Der Autor hat seine Geschichte sehr emotionslos beschrieben. Ich konnte keine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen, weil sie mir zu oberflächlich waren. Es gab kurze Liebesszenen, erstmal wunderte ich mich, dass ich diese plötzlich zu lesen bekam. Ohne passende Gefühle zuvor! Doch dann kam es noch schlimmer. Die Szenen waren sowas von unromantisch, dass mir lieber gewesen wäre, der Autor hätte nur angedeutet, was nun kommt. Sie waren lächerlich und einfach nur unpassend!

Der Klappentext hat mich auch auf eine falsche Spur geführt, denn ich erlebte die Geschichte anders als durch den Klappentext erwartet. Die Grundidee war gut und die Umsetzung okay, aber es wurde einfach zu viel Potenzial mit unnötig in die Länge gezogenen Ereignisketten verschenkt.

Zeitgleich hatte ich das Gefühl einen Krimi zu lesen und keinen Thriller. Wo war die Spannung? Der Nervenkitzel? Der Thrill? Die Aura des Bösen? Mir fehlte alles! Der Protagonist reist dann auch noch spontan in Last-Minute ohne Visa in die Türkei… Wenigstens kam ab diesem Zeitpunkt ein wenig Spannung auf, weil die Geschichte endlich in Fahrt kam. Die Ereignisse geschahen nun nicht mehr in dieser massiven Trägheit, sondern wurden intensiver. Endlich bekam ich einen Hauch von Thrill. Ab Seite 383 war die Spannung dann endlich richtig da und es gab ein würdiges spannungsgeladenes Finale. Die Kampfszenen waren zwar schwer zu verfolgen, weil sie zu nüchtern beschrieben waren. Trotzdem hat es mir richtig gut gefallen.

Mein Fazit:

Das Buch ist nicht schlecht und man merkt, dass der Autor die Geschichte mit Herzblut geschrieben hat. Aber leider konnte mich weder sein Schreibstil, noch der Erzählstil überzeugen. Mehr als die Hälfte war mir zu träge und nüchtern beschrieben. Es fehlten die Emotionen, die auch den Protagonisten Tiefe gegeben hätten. So war mir das Geschehen zu oberflächlich. Thrill und Spannung fehlen lange Zeit ebenso. Erst im letzten Drittel kam die Geschichte in Fahrt und Spannung entstand. Das Finale war richtig gut und trotz allem ein gelungener Abschluss.

Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Ein Gedanke zu “Rezension zu Die Spur des Geldes von Peter Beck

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