Rezension zu Benjamin Bayer Band 1: Die verschollene Chronik von Helmut Giesinger

© Cover: Helmut Giesinger, Foto: Viktoria M. Keller

Dieses Jugendbuch steckt voller Überraschungen und erzählt eine ungewöhnliche Geschichte, welche aber wirklich gut umgesetzt wurde. Mehr erzähle ich euch im unten folgenden Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Benjamin Bayer – Die verschollene Chronik
Autor: Helmut Giesinger
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsjahr: 2016, 2. korr. Auflage 2018
Seitenanzahl: 224 Seiten
ISBN: 978-3-200-05847-7

Inhaltsangabe laut Amazon:

Die Bodenseeregion ist der Schauplatz dieser Geschichte, in der der 14-jährige Benjamin Bayer vor unerwarteten Abenteuern steht, nachdem er trotz seines Todes durch einen Skiunfall, in der Irdischen Welt noch eine Aufgabe zu erledigen hat. Frau Vatis, die offensichtlich eine Ausbildungsstätte für Verstorbene wie Benjamin leitet, kann ihn aufgrund eines plötzlichen Angriffes auf diese Ausbildungsstätte nicht in seine Klasse integrieren. Benjamin muss zurück in seinen Erdenköper. Die spärlichen Informationen über seinen Zustand und seine Aufgabe helfen ihm nicht wirklich weiter. So begibt er sich auf die Suche nach der Familienchronik, in der Hoffnung in dieser die Antworten auf seine Fragen zu bekommen. Er ahnt vorerst noch nicht in welcher Gefahr er sich befindet, doch das wird sich bald ändern …

(Quelle: amazon.de, Datum: 30. April 2019)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist bunt und auffällig gestaltet. Es stach mir auf der Leipziger Buchmesse direkt in die Augen. Die Gestaltung wirkt jugendlich und offen, allerdings könnte man auch vermuten, dass es ein Kinderbuch ist. Aber nein, es ist definitiv ein Jugendbuch.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Es fällt mir diesmal außerordentlich schwer, den Inhalt spoilerfrei zusammen zu fassen. Ich denke, dass der Klappentext einen guten Eindruck gibt und werde den Inhalt nicht näher zusammenfassen, damit ich niemanden spoilere.

Meine Meinung zum Inhalt:

© Cover: Helmut Giesinger, Foto: Viktoria M. Keller

Auf der Leipziger Buchmesse konnte ich mit einer sehr netten Frau über dieses Buch und die Reihe allgemein zu reden. Nun freue ich mich, dass ich die Möglichkeit bekam, in die Welt von Benjamin Bayer einzutauchen.

Der Schreibstil des Autors ist jugendlich und sehr lebendig. Er spart sich langweilige Beschreibungen und fokussiert sich auf die Geschichte. So geht die Geschichte relativ schnell voran, obwohl es ein ziemliches Hin und Her ist. Benjamin Bayer muss fast alles im Alleingang herausfinden und hat dabei gehöriges Glück. Im Mittelteil gab es einige Szenen, die mir ein wenig zu langgezogen waren. So hätte ich gerne einen Hauch mehr Spannung gehabt.

Ansonsten gefiel mir das Buch sehr gut. Die Grundidee ist für ein Jugendbuch eher ungewöhnlich, aber trotzdem sehr gut umgesetzt. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen, weil der Text sehr flüssig war. Trotz dem etwas komplizierten Thema (den Seelen, der Wiedergeburt und den spärlichen Informationen am Anfang) fiel es mir leicht dem Geschehen zu folgen. Das Cover ist sehr unscheinbar und ich hoffe, dass mehr Menschen diese Geschichte entdecken werden. Denn sie hat richtig Potenzial.

Der Hauptprotagonist Benjamin Bayer ist sehr zielstrebig und akzeptiert seine neue Situation sehr schnell. Mir gefiel sein kleiner Freund namens „Schnitzel“. Über den Namen musste ich wirklich schmunzeln. Seine Familie und seine Freunde wurden vom Autor gut ausgearbeitet, sodass auch so eine Persönlichkeit bekamen. Die Sache mit Brigitte fand ich merkwürdig. Benjamin nimmt die Dinge eventuell ein bisschen zu sehr auf die leichte Schulter. Ich hoffe, dass er sich in den Folgebänden in dieser Hinsicht weiterentwickelt.

Mein Fazit:

Dieser Auftaktband ist ein guter Start in die Welt von Benjamin Bayer. Der Einstieg war direkt und ohne Umschweife. Der Schreibstil des Autors ist jugendlich und flüssig zu lesen. Die Ideen um die Reinkarnation, den Seelen, den Sammlern und den Jägern fand ich richtig gut und die Umsetzung war einwandfrei. Allerdings fehlte mir an manchen Stellen mehr Spannung. Trotzdem kann ich dieses Jugendbuch empfehlen, weil es gut geschrieben ist und die Geschichte eine gute Tiefe hat.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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