Rezension zu Die Falkenburg-Chroniken: Der Ägyptologe von André Milewski

© Andrè Milewski, Viktoria M. Keller

Die neue Reihe von André Milewski ist komplett anders als die „Geheimakten“. Die Erzählweise ist ruhiger, doch war der Auftakt nicht minder spannend. Wie er mir gefallen hat, erfahrt ihr im folgenden Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Falkenburg-Chroniken: Der Ägyptologe
Autor: André Milewski
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 27. März 2019
Seitenanzahl: 322 Seiten (Kindle)
ISBN: 978-3748524403 (Print)

Inhaltsangabe laut Verlag:
Luxor, Dezember 1922.
Carl Falkenburg, angehender Ägyptologe aus Deutschland, darf im Tal der Könige gemeinsam mit Howard Carter am unversehrten Grab des Pharao Tutanchamun arbeiten. Doch schon wenige Wochen später stirbt der Finanzier der Ausgrabung einen rätselhaften Tod. Rasch ist vom Fluch des Pharao die Rede. Obendrein beäugen offizielle Stellen die Arbeit mit Argwohn. Nicht jeder möchte, dass das Ausgrabungsteam seine Arbeit vollenden kann …

(Quelle: amazon.de, Datum: 16. April 2019)

Meine Meinung zum Cover:

Dieses Cover gehört mitunter zu meinen Lieblingscovern. Es war der Grund, warum ich auf das Buch aufmerksam wurde. Die Motive sind perfekt auf die Geschichte abgestimmt und miteinander kombiniert. Selbst der Falke hat eine Rolle in der Geschichte! Ich bin rundum begeistert.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Carl Falkenburg ist ein junger, sehr engagierter Student der Ägyptologie. Durch glückliche Umstände bekommt er die Möglichkeit der Ausgrabung einem der bedeutendsten Funde im Tal der Könige bei zu wohnen und daran mitarbeiten zu können: Dem unversehrten Grab des Tutanchamuns. Vor Ort werden die kühnsten Träume des jungen Mannes wahr. Doch schnell tauchen Probleme auf. Die Antikenverwaltung mischt sich ein, ein Todesfall überschattet die Freude, es scheint einen Fluch des Pharaos zu geben und jemand versucht die Ausgrabung sabotieren zu wollen. Mitten in all dem versucht das Team die Ereignisse zu entschlüsseln und dem Geheimnis des Grabes von Tutanchamun auf die Spur zu kommen.

Meine Meinung zum Inhalt:

© Andrè Milewski, Viktoria M. Keller

Der Auftakt zu dieser Spin-Off Reihe ist André Milewski wirklich gut gelungen. Die Erzählweise ist ruhiger, die Geschichte anders, aber trotzdem konnte sie mich begeistern! Der Schreibstil des Autors ist locker und flüssig zu lesen. Irgendwann flog ich nur noch durch die Seiten und merkte nicht, wie schnell die Kapitel vorübergingen. Einen Teil der Geschichte las ich in meiner Mittagspause. Ich war derartig tief in der Geschichte versunken, dass ich nicht einmal meinen Arbeitskollegen bemerkte, der den Raum betrat.

Schon seit Jahren habe ich eine Leidenschaft für Ägypten. Irgendwann werde ich mir den Traum erfüllen und einmal selbst im Tal der Könige stehen. Der Autor hat mich mit dieser Geschichte schon einmal in meinen Gedanken dorthin gebracht. Denn ich hatte das Gefühl, live bei den Ausgrabungen dabei zu sein. Er hat sich sehr genau und intensiv an die tatsächlichen Fakten gehalten und so war es wirklich ein Erlebnis. Seine fiktive Figur Carl Falkenburg hat er so perfekt integriert, dass ich glaube könnte, er wäre wirklich dabei gewesen. Kleine Elemente hat der Autor für seine Geschichte abgeändert, doch das ist vollkommen in Ordnung.

Ungewöhnlich war der Einstieg in das Buch, weil ich mich mitten in einem sehr heftigen Kapitel wiederfand. Es drehte sich um Carl und seinen Bruder Richard. Doch glaube ich, dass dieser Teil sehr wichtig war. Außerdem verstehe ich die Verbindung der Brüder besser, wenngleich noch viele Geheimnisse zwischen den Beiden stehen.

Bezüglich des Teams gab es immer wieder Szenen, die den Persönlichkeiten der Protagonisten eine gute Tiefe gaben. Einzig Carters Stimmungswechsel gegenüber Carl war etwas abrupt, für mich aber okay, weil man ihn nicht ausschmücken sollte. Überhaupt ist es cool, dass der Autor sonst nichts ausgelassen hat. Weder die harten Arbeitsbedingungen, noch die Probleme mit der Presse oder den Behörden. Hauptsächlich wurde die Geschichte aus der Sicht von Carl erzählt. Manchmal gab es Sprünge zu den Gegenspielern

Mit der Zeit wurde die Geschichte immer intensiver und spannender und es geschahen mehr Schlüsselereignisse. Ich fieberte dem nächsten Abschnitt der Ausgrabung förmlich entgegen. Gemächlich und doch in passender Geschwindigkeit ging es wohl dosiert voran. Irgendwann war dann leider das Ende da. Am liebsten würde ich ja sofort weiterlesen! Der Epilog ließ mich herrlich spekulieren, wie es weitergehen wird. Dabei hatte ich großen Spaß!

Im Angang befinden sich Erklärungen zu den Geschehnissen und den Personen. Ich konnte dort noch einmal die wahren Fakten und Details nachlesen und erfuhr, wann der Autor etwas für seine Geschichte verändert hat.

Mein Fazit:

André Milewski ist mit diesem Buch ein wunderbarer Auftakt seiner Spin-Off Reihe gelungen! Die Erzählweise ist ruhiger und es ist weniger Action vorhanden. Trotzdem ist Spannung da, nur eben anders. Der Schreibstil ist locker und super zu lesen. Jeder der Ägypten liebt sollte dieses Buch lesen. Denn der Autor hat die Geschichte um Tutanchamuns Grab historisch recherchiert 00und aus den Fakten eine Geschichte gewoben, die so hätte geschehen können. Die Grenzen zwischen real und fiktiv verschwammen und das Geschehen fesselte mich so sehr, dass ich nichts mehr um mich herum wahrnahm! Meine Begeisterung ist groß!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

© Andrè Milewski, Viktoria M. Keller

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