Rezension zu Behemoth 2223 – Sammelband 2 von Joshua Tree

Behemoth 2223 - Sammelband 2 von Joshua Tree.jpg

© Joshua Tree

Der zweite Sammelband umfasst die Bände 5 bis 8 der abgeschlossenen Serie. (Einzelrezensionen: Band 5: Das Endspiel, Band 6: Die Pforten der Hölle, Band 7: Die Schlacht um DeGaulle und Band 8: Die Tränen der Sonne)

Fakten zum Buch:
Titel: Behemoth 2333 – Sammelband 2
Autor: Joshua Tree
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 7. Januar 2019
Seitenanzahl: 728 Seiten

Inhaltsangabe laut Amazon:

Alle Figuren sind in Position, als Alexander Moreau, Supervisor von Bismarck und Kopf der Human Corporation und der mysteriöse Neuromorph zum letzten Spiel bitten – einem Spiel, das Pascal Takahashi nur zu gerne spielt. Doch dieses Spiel folgt keinen Regeln mehr und die Einsätze sind so hoch wie noch nie. Inmitten einer sterbenden Kolonie müssen Jeremy und seine Crew gemeinsam mit Pascal einen Weg finden, selbst die Weichen für die Zukunft der Menschheit zu stellen, bevor andere es tun. Denn unter der Finsternis der Barriere regen sich dunkle Geheimnisse, die kurz davor stehen, an die Oberfläche zu gelangen.

(Quelle: amazon.de, Datum: 21.01.2019)

Meine Meinung zum Cover:

Das zweite Cover sieht gut aus, gefällt mir allerdings nicht ganz so gut wie das von Band 1. Die Stimmung ist ruhiger und das Cover ist im Allgemeinen schlichter gestaltet.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Jeremy und seine Freunde sitzen noch immer auf Bismarck fest. Mittlerweile haben sie eine Ahnung von Moreaus Plan und wollen ihn unbedingt durchkreuzen. Das ist allerdings schwerer als erwartet. Sie haben keine Ahnung, dass sie bereits positionierte Spielfiguren auf einem Feld sind. Erst als es zu spät ist, bemerken sie welch hinterhältige Pläne Moreau hat. Außerdem ist da noch der Neuromorph, seine Pläne sind genauso unklar. Gewiss ist nur, dass es Opfer geben wird und es um Leben und Tod geht.

Meine Meinung zum Inhalt:

Der zweite Sammelband setzt direkt an den Geschehnissen des ersten Bandes fort. Augenblicklich war ich wieder von der Geschichte gefangen und wollte nicht mehr auftauchen. Die Ereignisse auf Bismarck waren emotional und überraschend, aber spannungsgeladen und intensiv. Jeremy muss mit seiner Crew einiges durchstehen und so manch heftigen Ereignis überstehen. Es geschehen viele Dinge in schneller Abfolge, die sehr gefährlich sind. Viele der Ereignisse spielen sich auf Bismarck ab, danach geht es wieder in die Weiten des Alls. Neue Probleme tauchen auf und Geheimnisse wurden offenbart.

Am meisten faszinierte mich die Technik der Aliens. Ich fand sie herausragend und wollte immer mehr darüber erfahren. Bordbewusstsein sind etwas Interessantes. Manche Teile der Technik waren auch befremdlich und doch gefielen sie mir.

Die Pläne beider Seiten sind komplex und ich brauchte eine Weile um sie zu durchschauen. Doch das machte das Ganze nur noch spannender. Pascal wuchs mir in diesen Bänden besonders ans Herz. Er macht eine unglaubliche Wandlung durch, die ihn sowohl innerlich als auch äußerlich verändert.

Am eindrucksvollsten waren aber wohl die Weltraumschlachten, bei denen ich meine Augen nicht mehr von den Zeilen lassen konnte. In der Mitte des Buches hat mich ein Ereignis ziemlich schockiert, sodass ich das Buch erstmal zur Seite legte und später weiterlas. Trauer und Schmerz übermannten mich beinahe, wobei mir Pascal sehr half. Die KI Alpha ist hochgefährlich und ich konnte sie einfach nicht durchschauen, ständig tat sie unerwartete kalte Dinge. Wenigsten setzen sich langsam die fehlenden Puzzleteile für den Gesamtplan zusammen.

Ich finde es genial, wie real der Autor seine Raumschlachten darstellt und beschreibt. Jede noch so kleine Szene ist extrem lebendig inzensiert. Es fühle sich an, als wäre ich live an Bord des Schiffes bei Jeremy dabei. Die Spannung stieg in diesen Szenen intensiv an. Man glaubt die Schlacht ist geschlagen oder ein Sieg in Aussicht, doch dann kommt es wieder anders.

Die letzte heiße Phase des Buches begann im letzten Viertel. Der waghalsigste Teil des Planes stand in der Umsetzung. Reihum passierten Dinge, die mich fassungslos zurückließen. Kaum ist ein Ereignis überstanden, kommt das nächste Unheilvolle auf uns zu. So viel Nervenkitzel und so wenig Zeit! Es gab in diesem Buch einige herausragende Momente, die mich überrascht, aber auch gefühlsmäßig sehr mitgenommen haben. Als sich die Geschichte immer mehr dem Ende näherte, wurde es immer emotionaler und dramatischer. 

Was ist ich zum Ende sagen soll, weiß ich noch immer nicht. Einerseits war es grandios, anderseits musste ich tatsächlich heulen. Auch gab es einen kleinen Hoffnungsschimmer. Klar ist mir auch jeden Fall, dass diese Serie absolut genial ist und ich jedes Kapitel genossen habe! Es ist gelungene und spannungsgeladene Science-Fiction.

Nach dem Ende befinden sich ein Nachwort, die lange Zeitlinie, ein Glossar und ein Personenregister.

Mein Fazit:

Der zweite Sammelband umfasst einige nervenaufreibende Abschnitte voller Spannung und Nervenkitzel. Ein emotionales Ereignis jagt das Nächste. Die Raumschlachten waren sehr bildgewaltig geschrieben und ich konnte kaum aus der Welt auftauchen. Die Geschichte ist gelungene und spannungsgeladene Science-Fiction mit einer genialen Technik, die mich mehr und mehr faszinierte.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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