Rezension zu Soulcatcher – Das Vermächtnis der Gefährten von Lena Knodt

Soulcatcher - Das Vermächtnis der Gefährten von Lena Knodt

© Eisermann-Verlag

»Ich sehe die Dunkelheit in dir, die Dunkelheit! Pass ja auf, was du dir wünschst. Pass ja auf, dass du keinen Dämon anlockst!« – Zitat aus Kapitel 2, Position 141

Fakten zum Buch:
Titel: Soulcatcher – Das Vermächtnis der Gefährten
Autorin: Lena Knodt
Verlag: Eisermann-Verlag
Erscheinungsdatum: 2. November 2018
Seitenanzahl: 350 Seiten (Taschenbuch)
ISBN: 978-3961731329

Inhaltsangabe laut Verlag:
Ein Jäger mit vernarbtem Herzen. Eine Kriegerin voll Mut und Vertrauen. Ein Mädchen, das in die Zukunft sieht. Wolf, Fuchs und Adler. Begib dich auf eine rasante und dämonische Verfolgungsjagd durch das Herz von London!

Ein schrecklicher Autounfall bringt das Leben von Maisie völlig durcheinander. Die Schwester ihres Freundes Luke schwebt in Lebensgefahr – und er ist schuld. Doch plötzlich steht das Mädchen wieder vollkommen unverletzt vor der Tür und alles ist wie vorher. Bis auf Luke selbst. Bald erfährt Maisie, dass ihr Freund einen verhängnisvollen Handel eingegangen ist, um das Leben seiner Schwester zu retten. Und als wäre das nicht genug, verhält sich ihr neuer Mitschüler Nicolo sehr geheimnisvoll, bietet Maisie jedoch seine Hilfe an. Bald findet sie heraus: Luke hat seine Seele an den König der Dämonen verkauft … (Quelle: amazon.de)

Meine Meinung zum Cover:

Ich finde, dass dem Cover eine mystische Stimmung innewohnt. Mir gefällt die etwas magische Atmosphäre und finde Farbwahl passend zum Inhalt. Der Titel sticht durch die Gestaltung hervor. Schade finde ich, dass das Kukhri etwas untergeht.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Maisie’s Leben gleicht bis zu jedem schicksalhaften Tag einem Traum. Sie ist glücklich verliebt, hat gute Noten und führt ein tolles Leben. Doch dann wird die Schwester ihres Freundes bei einem Autounfall schwer verletzt. Um seine Schwester Vivienne zu retten geht Luke einen schrecklichen Handel ein – er gibt seine Seele für das Leben seiner Schwester. Maisie erfährt zu spät davon und will ihn dann gemeinsam mit Vivienne retten. Doch ist ihr Gegner nicht irgendwer: es ist der Dämonenkönig höchstpersönlich. Ahnungslos versuchen die beiden Mädchen Lukes Seele zu retten. Als es richtig eng für Maisie wird, taucht plötzlich ihr neuer Mitschüler Nicolo auf. Durch ihn erfährt sie die volle Wahrheit. Zu viert versuchen sie nun den Dämonenkönig zu besiegen.

Meine Meinung zum Inhalt:

Die Geschichte beginnt mit einem schönen und romantischen Prolog. Danach fand ich mich einige Monate später nach dem Unfall in einem Krankenhaus wieder. Maisie bangt, was sie wohl über Viviennes Unfall erfahren wird. Ich muss sagen, dass mich hier die Gefühle der Angst, Trauer und Verzweiflung nicht erreichen konnten. Es war schade, dass die Erinnerungen via „Diaprojektor“ mit „Klicks“ unterbrochen wurden. So konnte mich die Stimmung nicht ergreifen. Trotzdem hat die Autorin einen lockeren und flüssigen Schreibstil.

Die Idee der Geschichte hat mich regelrecht umgehauen! Ich fand sie richtig toll und so ergriff mich schnell ein Gefühl der Spannung! Es machte mir Spaß der Geschichte zu folgen und gemeinsam mit den Protagonisten auf die Suche zu gehen. Maisie ist eine unerwartet starke Protagonistin, auch wenn sie nicht wie eine Heldin wirkt. In den entscheidenden Momenten ist sie stark und reagiert richtig. Die Liebe zu ihrem Freund war stetig zu spüren und ihr Tatendrang unglaublich. Das Aufkommen der „anderen“ Gefühle war mir allerdings zu abrupt und nicht ganz nachvollziehbar.

Die Suche der Freunde steckt voller Widrigkeiten, die sie recht gut überstehen. Ich fand es aber schade, dass fast immer, wenn es eng wurde, plötzlich die Fähigkeiten der Schwester halfen. So war gerade der Anfang zu rasant und einfach für mich. Auch später wusste sie unerwartet Antworten. Dadurch hatte ich das Gefühl etwas zu verpassen.

Die Hintergründe und die Gegenspieler bzw. „Mitspieler“ fand ich hingegen sehr faszinierend. So tauchten verschiedene Wesen auf, die gut in die Geschichte integriert wurden. Am meisten mochte ich die Anspielungen zu Maisie’s Bücherliebe und zu Büchern aus dem „echten Leben“. (z.B. Stefanie Meyer) Es gab viele gefährliche Momente, die nur haarscharf gut ausgingen. Besonders als es lebensgefährlich wurde und eine neue wichtige Person ins Spiel kam, konnte ich meine Augen nicht von den Zeilen lassen.

Das Finale war sehr actionreich und gehört zu den spannendsten Abschnitten in der Geschichte. Es kam anders als erwartet und doch hat es mich mit Freude erfühlt. Obwohl ein Quäntchen Wehmut und Schmerz zurückbleibt. Dies wurde vom Epilog nochmal unterstrichen, doch fand ich das Ende schön.

Mein Fazit:

Lena Knodt hat mit diesem Buch eine neue Fantasy-Idee verwirklicht, die in London spielt. Ihre Ideen haben mir richtig gut gefallen und ich konnte mich bis auf den Anfang gut in die Protagonisten hineinversetzen. Mir gefielen die magischen und mystischen Elemente, genauso wie die Wesen und die Wendungen der Geschichte. Es machte mir großen Spaß das Buch zu lesen, obwohl es ein paar kleine Punkte gab, die mir nicht ganz so gut gefielen. Die Geschichte gipfelte in einem actionreichen Finale, welches unerwartet traurig, aber auch schön endet.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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