Rezension zu Die Einherjer Band 3: Helgrind von Pascal Wokan

Die Einherjer Band 3 Helgrind von Pascal Wokan

© Pascal Wokan

Es galt nicht nur, Hoffnung und Feuer der Sonne zu sein. Nicht nur Ehre und Treue, die lichte Seite, die für das Gute stand, sondern auch die Kehrseite. – Zitat aus dem Buch, Kapitel Licht und Dunkelheit, Pos. 3596 (Kindle)

Fakten zum Buch:
Titel: Die Einherjer – Helgrind
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 3. Dezember 2018
Seitenanzahl: 350 Seiten

Inhaltsangabe laut Amazon:
Es liegt nun an den Gefährten um Asgrim Krummfinger, einen offenen Krieg in Skaldheim zu verhindern, nachdem der König des Südens einem Draugr zum Opfer fiel. Doch auch ein alter Gefährte tritt aus den Schatten und bringt das Machtgefüge ins Wanken. Währenddessen begreift Asgrim, dass es nicht ausreichen wird, den Orden der Einherjer neu zu gründen, um die Armeen der Riesen aufzuhalten. Helheim ruft nach ihm und fordert, dass er seine blutige Vergangenheit anerkennt und ans Licht bringt. Nur dann wird er erkennen, wie er Götter und Menschen zueinander führen kann, um Ragnarök und das Ende seiner Heimat zu verhindern …
(Quelle: amazon.de)

Meine Meinung zum Cover:

Dem Cover wohnt eine düstere und geheimnisvolle Stimmung bei, welche die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Farbgestaltung ist prächtig und wirkt anziehend. Außerdem zeigt es eine wichtige und entscheidende Szene aus der Geschichte. Das Cover passt sich dem Stil der Vorherigen an und ist der Designerin sehr gut gelungen!

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Nachdem Erik Weißfell, der König des Südens gefallen ist, stehen Asgrim und seine Freunde vor einem großen Problem: Das Heer des Königs fordert Rache und lässt sich von der Wahrheit nicht überzeugen. Asgrim ist gezwungen, erneut an der Front zu kämpfen und trifft dabei unerwartet auf alte Weggefährten. Zeitgleich kehren seine Erinnerungen an seine Zeit in Helheim zurück und offenbaren ihm welch schreckliche Taten er begangen hat. So ist Asgrim gezwungen, wieder zu sich selbst zu finden.

Meine Meinung zum Inhalt:

Nach dem schlimmen Cliffhanger war ich umso gespannter, wie es denn nun mit Asgrim weitergehen wird. Schon nach wenigen Seiten packte mich eine Art Fieber, dass mich zwang immer weiter zu lesen. Die Ereignisse verfolgten mich in meinen Gedanken, sodass ich schlussendlich 65% des Buches an einem Tag las! Ich schaffte es kaum inne zu halten und war froh, dass ich genug Zeit zum Lesen hatte.

Pascal Wokans wortgewandter Schreibstil hat mich erneut tief in seine Welt entführt. Ich fieberte und litt gemeinsam mit Asgrim. Die beiden Handlungsstränge waren äußerst interessant, wobei mich Asgrims Erinnerungen noch mehr begeistert haben. Ohne Zweifel sind dies düster und grausam. Trotzdem gab es viele atemberaubende Szenen. Eine ganz besondere Szene rührte mich dabei zu Tränen, gleichzeitig bekam ich Gänsehaut und es lief mir eiskalt über den Rücken. Die Intensität der Geschichte war an diesem Punkt unglaublich. Ich war vollkommen in der Szenerie gefangen und kam nicht mehr heraus.

Ich frage mich, wie der Autor auf die Idee gekommen ist, die nordische Mythologie derartig umzusetzen und auch noch seine eigene wundervolle Welt damit zu erschaffen. Die Ereignisse in Helheim waren extrem fesselnd. Allerdings sollten Leser bedenken, dass es sich um richtige Dark Fantasy handelt. Die Kampfszenen sind detailreich und blutig beschrieben, das sollte man schon verarbeiten können. Das Geniale an diesen Szenen waren die genauen Beschreibungen. Durch diese konnte ich mir die Geschehnisse leibhaftig vorstellen. Aber auch die Ereignisse ins Skaldheim hatten es in sich. Besonders gegen Ende hin überschlugen sich die Ereignisse und Wahrheiten traten ans Licht, die eine große Rolle für die Geschichte spielen!

Bei diesem Band hatte ich das Gefühl, dass Asgrim zu sich selbst finden musste, um seine wahren Aufgaben zu erkennen. Er schaffte es und wurde trotz all seiner schrecklichen Erlebnisse zu einem Menschen mit Mut und Ehre.

Mein Fazit:

Pascal Wokan hat mit dem dritten Band eine düstere und fesselnde Fortsetzung geschrieben. Der Autor ist ein absoluter Player im Dark Fantasy Genre und weiß wie er mich in deine Geschichte entführt und dort gefangen hält. 65% des Buches wurden von mir an einem Tag gelesen. Ich wollte und konnte nicht mehr aus der Geschichte auftauchen. Die Ereignisse in Helheim waren grausam und doch haben sie mich einerseits fasziniert. Die Kämpfe wurden vom Autor eindrucksvoll beschrieben, aber ACHTUNG, sie sind sehr blutig! Alles in allem ist es wieder eine geniale Geschichte, die mich sehnsuchtsvoll auf den nächsten Band warten lässt.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Feuer und Meer
Band 2: Pfad der Götter
Band 3: Hier

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