Rezension zu Geheimakte Cíbola von André Milewski

Geheimakte Cíbola von André Milewski

©André Milewski

Der Wind der Zeit hat uns also endgültig erreicht, dachte er und war verwundert darüber, dass er tatsächlich Erleichterung bei diesem Gedanken verspürte. Die Prophezeiung erfüllt sich. – Zitat aus dem Buch, Kapitel 18: Indianer, Pos. 2520 (Kindle)

Fakten zum Buch:
Titel: Geheimakte Cíbola
Autor: André Milewski
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 30. November 2018
Seitenanzahl: 305 Seiten

Inhaltsangabe laut Amazon:
Boston, Oktober 1961
Bei der traurigen Pflicht, sich um den Nachlass eines langjährigen Freundes und Kollegen zu kümmern, stößt der Archäologe Max Falkenburg auf dessen geheime Aufzeichnungen. Diese gewähren Einblick in die letzten Forschungen des Toten. Sie handeln von einer alten Legende: Cíbola, eine der sieben Städte aus Gold. Obwohl niemand aus Max’ Umfeld an die Existenz dieser Stadt glaubt, lässt der Mythos ihm keine Ruhe, und er beschließt, die Arbeit des Verstorbenen zu vollenden. Trotz vorhandener Skepsis schließen sich ihm seine Freunde aufgrund seiner Beharrlichkeit an. Aber schon bald zeigt sich, dass sie nicht alleine bei der Suche nach Cíbola sind. Kaltblütige Schatzjäger, goldgierige Ganoven und ein egomanischer Archäologe sind ihnen längst auf den Fersen und zu allem bereit … (Quelle: amazon.de)

Meine Meinung zum Cover:

Die Gestaltung der Geheimakte-Cover ist schlicht, trotzdem gefallen sie mir immer. Es befinden sich jedes Mal Motive aus der Geschichte darauf. Mein Hauptaugenmerk fiel auf die Akte mit den Worten „private“ und „Hand’s off!“.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Max findet im Nachlass seines enges Freundes Dokumente, die auf eine heimlich durchgeführte und unvollendete Forschung hinweisen. Eine Forschung, die sich um das sagenumwobene Cíbola dreht. Um ihren Freund zu ehren, wollen sie seine Forschung zu Ende führen. Doch das ist schwieriger als erwartet, denn die Hinweise sind kryptisch und nicht leicht zu verstehen. Zusammen mit dem Professor gehen sie auf eine erneute Abenteuerreise. Allerding drängt die Zeit, denn sie sind nicht die Einzigen, die Cíbola – eine Stadt aus Gold – finden wollen.

Meine Meinung zum Inhalt:

Auch bei dieser Geheimakte bin ich mit Leichtigkeit in die Geschichte hinein gekommen. André Milewski hat einen lockeren und einnehmen Schreibstil. Er schafft es jedes Mal, mich schnell vor seine Idee zu begeistern.

Die bedrückte Stimmung am Anfang der Geschichte war stark zu spüren. Es entstand eine intensive Atmosphäre, die mich in Max Gefühlswelt mitnahm. Seine Verbissenheit und der Tatendrang holten dann den „alten“ Max zurück. Ich fand den Verlauf sehr gut und freute mich auf die Reise. Man könnte sagen, die Geschichte hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Ein paar Kapitel spielten im April 1961, der Rest im Oktober 1961. Zufallsfunde, Glück, Wille und eine gehörige Portion Mut bringen die Freunde ihrem Ziel immer näher. Durch die Steine, die den Freunden in den Weg gelegt werden und die neuen Gegner gewann die Geschichte immer mehr an Spannung.

Die Ideen des Autors bei der Hinweissuche fand ich richtig interessant. Auf diese Weise lernte ich einiges dazu. Ab Kapitel 15 war die Spannung kaum mehr auszuhalten. Trotz Kopfschmerzen las ich die Geschichte weiter, denn ich musste einfach wissen, was nun kommt. Es packte mich die wohlbekannte „Geheimakte-Euphorie“, die mich vollkommen fesselte. Einige Zeit lang vergaß ich meine Kopfschmerzen und versank tief in der Geschichte. Für die Leserunde bzw. die Abschnitte dafür, musste ich das Lesen unterbrechen. Das fiel mir unglaublich schwer. Es passierten so viele Dinge, die mich teilweise schockten und teilweise überraschten. Ich hielt es kaum aus und nach einem atemberaubenden Finale, endete die Geschichte mit einem Aufatmen. Nach dem Epilog freue ich mich umso mehr auf weitere Geheimakten.

Die Legende die von Cíbola war mir zur Gänze unbekannt, durch das Buch habe ich einiges dazu gelernt. Nach der Geschichte befindet sich ein Abschnitt, in dem ich die wahren, bekannten Fakten über Cíbola nachlesen konnte.

Mein Fazit:

André Milewski schrieb mit dieser Geheimakte einen emotionale, aber auch hochspannende Geschichte, die mich auf eine gefährliche Reise voll Wunder mitnahm. Die Spannung war teilweise kaum auszuhalten, weil sie dermaßen hoch war. Ich fieberte ununterbrochen mit und wollte nicht mehr aus der Geschichte auftauchen. Dem Autor ist es wieder hervorragend gelungen, Fiction und reale Welt miteinander zu verbinden, sodass ich die Grenze nicht mehr erkennen konnte. Die Legende um Cíbola fand ich gut und erfuhr damit gleichzeitig neue Dinge. Wie immer konnte ich nach der Geschichte die wahren, bekannten Fakten aus der „realen“ Welt lesen.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Labrador
Band 2: Inkarrí
Band 3: Aton
Band 4: Excalibur
Band 5: Uxmal
Band 6: Hier
Band 7: Fenris
Bände ohne Link wurden von mir noch  nicht gelesen oder rezensiert.

2 Gedanken zu “Rezension zu Geheimakte Cíbola von André Milewski

  1. Pingback: Rezension zu Geheimakte Inkarrí von André Milewski | The Librarian and her Books

  2. Pingback: Rezension zu Geheimakte Excalibur von André Milewski | The Librarian and her Books

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